Sommer-Outfits: So vermeiden Sie Stilsünden

5.7.2018 - 07:09, dpa

Je höher die Temperaturen desto weniger Stoff hüllen wir um unsere Körper, doch das vermeintlich luftige Sommer-Outfit hat seine Tücken.
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Mal ehrlich: Andere Menschen schaut Mann und Frau gerne kritisch an. Der Rock ist zu kurz, das Shirt zu knapp. Und man selbst? An heissen Tagen neigen viele doch auch oft dazu, zu den knappsten Kleidern zu greifen. Gut sieht das selten aus.

Sonne satt und ein Lebensgefühl wie im Süden – der Sommer ist einfach die schönste Zeit des Jahres. Aber er bedeutet auch Schweiss, klebende Klamotten und manchmal eben zu wenig Stoff.

So können Frauen sommerliche Modeflops verhindern:

Im Zweifel für den nackten Fuss

Um Schweissfüsse im Schuh zu vermeiden, greifen viele im Sommer weiterhin zu Socken. Doch auch die kleinen Füsslinge halten sich nicht immer ans Sichtverbot und schauen trotzdem aus Ballerina oder Slipper heraus.

Ein modisches No-go, sind sich Stilexperten einig und raten im Zweifel doch lieber barfuss in den Schuh zu steigen und Schweiss mit Fussdeo oder Babypuder entgegenzuwirken.

Sockenblitzer gehen gar nicht: Füsslinge gibt es zwar in allen Farben und Formen, doch nur selten halten sie sich wirklich versteckt.
picture-alliance/dpa/Frank Rumpenhorst

Weitere Tipps für Füsse an heissen Tagen: Wenn diese gerne mal anschwellen, sollte man sie so oft wie möglich hochlegen und auf Sandaletten mit dünnen Riemchen verzichten. Anstelle von Kunstleder eignen sich Ledersandalen gut, weil sich Leder im Gegensatz zu Kunststoffen ausdehnen kann.

Mehr Stoff ist manchmal mehr

Instinktiv greift man an heissen Tagen zu dünnen, kurzen und engen Klamotten – ganz nach der Devise: Je weniger Stoff, desto angenehmer. Was wir dabei oft vergessen: Gerade in sehr heissen Ländern, wie Indien, wird eher mehr und weite Kleidung getragen – Stoff schützt nämlich vor Hitze.

Tatsächlich handhaben wir das hierzulande anders. Dabei ist das nicht immer vorteilhaft. Vor allem im Berufsleben sollte man sich auch im Hochsommer an einige Moderegeln halten. Die kürzeste Rocklänge im Business liegt nach wie vor eine Handbreit über dem Knie.

Je höher die Temperaturen desto weniger Stoff hüllen wir um unsere Körper, doch das vermeintlich luftige Sommer-Outfit hat seine Tücken.
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Aber auch in der Freizeit können der ultrakurze Minirock und die sehr knappe Shorts wenig figurschmeichelnd sein. Das Bein muss dafür gemacht sein, und damit sind nicht nur Länge und Form gemeint. Besenreiser beispielsweise werden bei Wärme stärker sichtbar und sollten geschützt werden.

Dazu kann man sich in knappen Röcken weder gut bewegen noch elegant hinsetzen. Weich fliessende Hosen oder Kleider aus sommerlichen Stoffen sind da von Vorteil

Auch dünne und knappe Oberteile haben deutliche Nachteile. Die Gourmet-Röllchen – im Englischen liebevoll «love handles» genannt – zeichnen sich an der Hüfte ab. Ein bisschen mehr Weite macht hier optisch mehr her.

Muffintop, Gourmet-Röllchen oder im Englischen «love handles»: Zu enge Kleidung bringt selbst beim schlanksten Körper kleine Speckröllchen zu Tage.
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Noch ein Tipp von Mode-Experten: «Man sollte sich ruhig auch einmal hinsetzen, um zu sehen, wie das neue Sommerkleid oder das Top dann wirken. Der Oberkörper wirkt so nämlich ganz anders, als wenn man sich baucheinziehend im Spiegel betrachtet.»

Modefalle BH

Was dicke Pullover verbergen, bringen eng anliegende Tops aus dünnen Sommerstoffen ans Licht: BHs schneiden ein, weil sie nicht passen, oder der Stoff kann das Bindegewebe nicht stützen. Ein Problem, das viele Frauen haben, auch die schlanksten. Die Folge: Es bilden sich Röllchen am Rücken und an den Seiten.

Wählen Sie die Unterbrustweite schmal genug, so dass sie den Torso umschliesst, ohne einzuengen, raten Fachfrauen. Die Körbchen dagegen sollten nicht zu knapp gewählt werden, allerdings auch nicht abstehen. Kleiner Tipp: Beim Verschluss immer die mittleren Häkchen wählen.

Ein passender BH lässt somit den Oberkörper besser proportioniert wirken, ausserdem fällt er selbst kaum auf unter dem Shirt. Denn wer will schon, dass seine Unterwäsche im Alltag zu erahnen ist.

BH-Kauf: Mit diesen Tipps finden Sie das richtige Modell

Dabei spielt auch die Farbe eine Rolle. Der übliche Rat lautet: Wer im Sommer helle Töne oder Weiss trägt, entscheidet sich am besten für hautfarbene Unterwäsche». Aber auch diese fällt oft noch auf, denn schon kleine Nuancen zwischen Stoff und Haut machen den Unterschied. Daher bieten inzwischen viele Hersteller ganze Nude-Kollektionen mit einer breiten Palette von Hauttönen an, die sich optimal auf den eigenen Hautton abstimmen lassen.

Ausgenommen von allem dem ist natürlich der Trend zur Transparenz: Ganz oder teilweise durchsichtige Oberteile sind aktuell gross in Mode, darunter wird der BH durchaus bewusst sichtbar eingesetzt.

BH-Träger sind auch so eine Sache: Sicher ist es kein grosser Staatsakt mehr, dass sie aus dem Oberteil herausschauen, manchmal lässt sich das auch bewusst einsetzen. Aber ein deutlich anderer Trägerverlauf als der des Oberteils lässt sich vermeiden. Entweder durch Trägeralternativen aus dem Handel, die sich anklippen lassen, oder Spangen, die die Träger zusammenziehen.

Es gibt auch hausgemachte Lösungen, die auf die Schnelle helfen: Diese Hacks halten Ihre BH-Träger an der gewünschten Stelle: 

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