Wenig Veränderungen bei 2019er iPhones

dj

27.5.2019 - 10:23

Grösste Änderung bei den Nachfolgern von iPhone XR und XS werden wohl mehr Kameralinsen sein.
Keystone

Erst 2020 gibt es grössere Änderungen bei iPhones, Amazon Alexa will immer mithören und BMW lanciert ein E-Trotti. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Die 2019er iPhones werden nur wenige Design-Änderungen bekommen. Zu diesem Schluss kommt der Analyst Blayne Curtis von Barclays. Grösste Neuerung werden wohl die zusätzlichen Kameralinsen sein, die in eine Beule auf der Rückseite verbaut werden. Bei den Spitzen-iPhones sollen es drei Linsen werden, bei dem günstigeren iPhone XR-Nachfolger derer zwei.

Grössere Änderungen sollen dann 2020 folgen. Zum einen wird erstmals die Unterstützung von 5G erwartet — dann über ein Jahr nach der Android-Konkurrenz. Ausserdem soll beim 2020er-iPhone durch akustische Technologie der gesamte Bildschirm als Touch ID-Fingerabdrucksensor dienen können. Schliesslich könnte bereits Anfang 2020 auch ein iPhone SE-Nachfolger kommen.

MacBook-Tastatur-Fehler wirklich behoben?

Das Reparaturportal iFixit.com ist skeptisch, ob die Änderungen am Tastatur-Design der letzte Woche lancierten neuen MacBook Pros wirklich deren Grundproblem lösen. Beim Auseinandernehmen des Laptops fanden die Experten zwar heraus, dass unter den Tasten ein weitere Nylonschicht verbaut sowie eine Metallkuppe überarbeitet wurde, betrachten diese Änderungen aber als geringfügig. Wenn irgendetwas kaputt gehe, müsse man zudem weiterhin quasi das halbe Gerät austauschen.

Aus für YouTube Gaming

Google wird die eigenständige YouTube Gaming-App am 30. Mai abschalten. Der Zugriff auf Gaming-Inhalte von YouTube ist aber weiterhin über die Haupt-App des Videodienst möglich. Diese hat dafür eine eigene Gaming-Sektion bekommen.

Alexa will immer mithören

Bei Amazon Alexa könnte man den smarten Assistenten bald auch am Ende eines Befehls aktivieren, also beispielsweise mit der Phrase «Spiele Musik, Alexa». Das geht aus einem Patentantrag von Amazon hervor, über den engadget.com berichtet. In der Praxis würde das aber bedeuten, dass Alexa ständig die Gespräche in seiner Umgebung aufzeichnen muss, um bei Aktivierung zurück gehen zu können. Das ist sicherlich nicht ganz unproblematisch in Hinblick auf den Datenschutz.

Zeitbeschränkung für Supercharger

An besonders stark genutzten Superchargern, den Ladestationen von Tesla, können Besitzer eines Elektroautos ihr Fahrzeug nun nicht mehr zu 100 Prozent aufladen, wie electrek.co schreibt. Um lange Wartezeiten für andere Fahrer zu vermeiden, wird sich an 17 Prozent der Supercharger in den USA ein Tesla nur noch zu 80 Prozent aufladen lassen.

BMW lanciert E-Trotti

BMW hat ein eigenes E-Trottinett entwickelt. Der BMW E-Scooter soll im September für 800 Euro erhältlich sein und ist damit etwa doppelt so teuer wie vergleichbare E-Trottis. Er hat eine Spitzengeschwindigkeit von 20 km/h und eine Reichweite von 12 km. Mit acht Kilo soll er besonders leicht werden und sich so komfortabel etwa in der S-Bahn mitnehmen lassen.

Der BMW E-Scooter ist ziemlich teuer und ziemlich leicht.
BMW

Busse für Gesichtskratzen

Das chinesische Überwachungssystem hat dazu geführt, dass ein Autofahrer wegen des Kratzen des eigenen Gesichts einen Strafzettel bekommen hatten. Das Überwachungssystem hatte die Bewegung der Hand zum Gesicht als Telefonieren am Steuer interpretiert und automatisch eine Busse verhängt, berichtet die BBC.

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