Dem Oberstübchen Beine machen – Tanzen ist auch Gehirntraining

dpa

14.1.2020 - 00:00

Olé! Für das Tanzen ist man nie zu alt.
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Das Gehirn hat etwas mit unseren Muskeln gemeinsam: Durch regelmässiges Training bleibt es leistungsfähig, auch im Alter. Wie gut, dass sich körperliches und geistiges Workout perfekt kombinieren lassen. 

Links, Tap, Wechselschritt: Sich Schrittfolgen beim Tanzen zu merken, ist oft gar nicht so leicht. Die Mühe lohnt sich aber, sagt Prof. Ingo Froböse, Leiter des Instituts für Bewegungstherapie an der Deutschen Sporthochschule Köln.

Durch die mentale Herausforderung wird beim Tanzen nicht nur der Körper, sondern auch das Hirn trainiert. Studien zufolge könne schon ein halbjähriger Tanzkurs zum Beispiel helfen, Aufmerksamkeit und geistige Flexibilität zu verbessern. Die Gedächtnisleistung steigt, gleichzeitig sinkt durch regelmässiges Tanzen das Demenz-Risiko.

Unter anderem dadurch sind Walzer, Salsa und Co. ein idealer Seniorensport. Hinzu kommt, dass der Gleichgewichtssinn trainiert wird – perfekt, um gefährlichen Stürzen vorzubeugen.

Feuerwerk der Glückshormone

Ausserdem macht Tanzen glücklich, erklärt der Experte. Erstens wegen der sozialen Aspekte: Tanzkurs-Teilnehmer kommen im wahrsten Sinne des Wortes schnell mit Gleichgesinnten in Kontakt und lernen so neue Menschen kennen. Zweitens schüttet der Körper dabei die sogenannten Glückshormone Dopamin und Endorphin aus. Voraussetzung ist natürlich, dass die Musik gefällt.

Spass an der Bewegung steht an erster Stelle, damit man auch dabei bleibt. Wer sich fürs Tanzen interessiert, findet bei der Tanzvereinigung Schweiz bestimmt den richtigen Kurs. 

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