TrainingstippsSki-Workout – mit diesen zwei Übungen werden Sie fit für die Piste
dpa
25.1.2019
Hobbyskifahrer starten häufig unvorbereitet in die Skiferien. Dabei ist gezieltes Training wichtig, um heil die Pisten hinunterzukommen.
Source:Getty Images
Der Berg ruft – endlich sind die Skiferien nah. In unserem Ski-Workout zeigen wir, wie Sie sich optimal auf die Ferien im Schnee vorbereiten können.
Ab auf die Bretter und runter geht es ins Tal: Was kinderleicht aussieht, verlangt dem Körper einiges an Koordination und Muskelkraft ab.
«Die körperlichen Anforderungen des Skifahrens werden oftmals unterschätzt. Deshalb ist das A und O eine gute Vorbereitung», sagt Prof. Dr. Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln.
Auf diese Weise lassen sich auch Ermüdungsschäden vermeiden. Die Gefahr ist vor allem am dritten und vierten Tag der Skiferien besonders hoch. Denn fehlt das Training, hält der Wintersportler der Belastung nicht mehr stand.
Joggen, Walken oder Radfahren
Im Vorfeld der Skiferien sind vor allem Ausdauer-, Kraft-, Beweglichkeits- und Stabilisationsübungen gefragt. Sportexperte Froböse empfiehlt mindestens zwei- bis dreimal eine halbe Stunde in der Woche.
Um die Ausdauer zu verbessern und das Herz-Kreislauf-System zu stärken, eignen sich regelmässiges Joggen, Walken oder Radfahren. Zudem sollten Beine und Gesäss gezielt trainiert werden.
Das klappt mit diesen zwei Übungen:
1. Side-jumps: Man nimmt sich eine Linie auf dem Boden oder legt sich ein flaches Seil hin. Nun mit geschlossenen und leicht gebeugten Beinen neben die Linie oder das Seil stellen und 20 bis 30 Sekunden seitlich hin und her hüpfen.
2. Abfahrtshocke: Aufrecht und hüftbreit hinstellen, dann langsam die Knie beugen und den Oberkörper gleichzeitig nach vorn neigen. Arme nach vorn strecken und das Gesäss so weit wie möglich absenken. Dann abwechselnd das Gewicht vom linken zum rechten Bein verlagern. Drei Durchgänge je 20 bis 40 Sekunden .
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Designierte Bahn-Chefin bremst Erwartung – «Nichts wird schnell gehen»
STORY: Sie soll die Deutsche Bahn aus der Krise führen – Evelyn Palla, bisher für den Regionalverkehr zuständig, soll neue Vorstandvorsitzende des Konzerns werden. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder stellte die designierte Bahn-Chefin am Montag in Berlin der Presse vor. Die gebürtige Südtirolerin sprach von einem Tag des Neuanfangs. Evelyn Palla / Designierte Bahnchefin «Wir nehmen heute den Taktstock für eine neue Ära in die Hand, eine Ära, in der wir uns wieder auf das konzentrieren, was uns im innersten Kern ausmacht: das Eisenbahngeschäft, meine Damen und Herren, das Fahren von Zügen – die Bahn als Lebensader dieses Landes.» Palla soll nach 190 Jahren Bahngeschichte die erste Frau an der Spitze werden und den bisherigen Bahnchef Richard Lutz ablösen. Dieser hatte die notorischen Probleme der Bahn – Unpünktlichkeit, Verluste, Kundenunzufriedenheit – nicht in den Griff bekommen. Palla sagte, die Bahn müsse in allen Bereichen besser werden. «Aber es gibt keinen Qualitätsschalter, den wir einfach umlegen werden können, und dann ist morgen alles gut. Nichts wird schnell gehen. Das ist kein Sprint, die Sanierung der Eisenbahninfrastruktur ist ein Marathon.» Bundesverkehrsminister Schnieder setzt in seiner Strategie zur Bahnreform vor allem auf die Sanierung des Schienennetzes – mit Mitteln aus dem 500 Milliarden Euro schweren Sondervermögen für die Infrastruktur. Patrick Schnieder (CDU) / Bundesverkehrsminister «Die Bahn muss funktionieren. Die Bahn ist für die Menschen da. Viele setzen das Nicht-Funktionieren bei der Bahn gleich mit einem Nicht-Funktionieren unseres Staates. Ich halte das für brandgefährlich. Wir müssen zeigen, dass unser Staat funktioniert, und auch zeigen, dass die Bahnen funktioniert.» Auch strukturell sind Veränderungen geplant. Bürokratie, Doppelstrukturen und unnötige Beteiligungen sollen abgebaut werden. Als neuer Chef der Infrastruktur-Tochter DB InfraGO ist Dirk Rompf vorgesehen, eine Personalie, die bei der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft auf Kritik stösst. Martin Burkert / EVG-Chef «Herr Rompf ist ein Rückschritt in die Vergangenheit aus unserer Sicht. Er hat Verantwortung getragen, sechs Jahre lang sogar als Vorstand der damaligen DB Netz AG. Er hat immer die Daumenschrauben angezogen. Er ist mit Schuld, dass die Situation heute so ist in der Infrastruktur und deswegen lehnen wir ihn ab.» Beide Top-Personalien müssen von den zuständigen Gremien noch abgesegnet werden.
22.09.2025
Cyberangriff auf Flughäfen in Europa – auch Berlin betroffen
Berlin, 20.09.25: Cyberangriff auf Flughäfen in Europa: Ein Dienstleister für Systeme zur Passagierabfertigung ist am Freitagabend angegriffen worden.
Dadurch kommt es zu Verspätungen am Berliner Flughafen BER und an weiteren europäischen Flughäfen.
Der deutsche Hauptstadtairport habe nach eigenen Angaben die Verbindungen zu den Systemen nach dem Angriff gekappt – Passagiere müssen nun seit Samstagmorgen mit längeren Wartezeiten beim Check-in und Boarding rechnen.
Die Flughäfen Frankfurt, München, Hamburg, Hannover, Dresden, Leipzig/Halle, Düsseldorf, Bremen und Köln berichten, nicht betroffen zu sein. Neben dem BER kommt es an den Flughäfen in Brüssel und London-Heathrow zu Einschränkungen durch den Angriff.
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