Der Trenchcoat: Ein Modeklassiker wird zu neuem Leben erweckt

Mara Ittig

12.5.2018 - 14:00

Der Trenchcoat ist ein Klassiker. Diesen Frühling feiert er ein fulmianntes Comeback – die Auswahl war wohl noch nie so gross. Ob aus Leder, in Übergrösse, als Kleid oder ganz klassich: Der Trenchcoat ist vielfältig und passt zu jedem Anlass.

Was einst als Wind- und Wettermantel fürs britische Militär diente, (daher  übrigens auch der Name, trench bedeutet nämlich Schützengraben) hat schon längst seinen Siegeszug in der Modewelt angetreten.

Zum Kult-Kleidungsstück wurde er unter anderem durch Filmauftritte etwa in den Filmen Breakfast at Tiffanys oder Casablanca. Der Mantel passt zu jeder Gelegenheit und gehört definitiv zu den Basic-Teilen, die man in jedem Kleiderschrank finden sollte, denn egal ob zum eleganten Dinner, ins Büro, auf den SPielplatz oder für den Stadtbummel. Genau, der Trenchcoat geht immer.

In diesem Frühjahr treffen wir den klassischen Übergangsmantel in zahlreichen Varianten an. Wir zeigen Ihnen die schönsten und verraten, worauf es beim Styling ankommt.

Oversize

Es wird lässig. Wo man den Trenchcoat ansonsten auf Taille gürtet, darf es nun beschwingt flattern. Offen getragen in Übergrösse wirkt der Mantel luftig und verleiht unseren Sommer-Outfits eine entspannte Note, ohne sie zu verbergen (und wärmt zusätzlich noch ein wenig, bis es wirklich warm ist).

Ton in Ton wirkt frisch und edel.
Bild: Getty Images

Unser Favorit: In Kombination mit weissen oder crèmefarbenen Monochrome-Looks wirkt's edel. Allzu zierliche Frauen sollten von Oversize-Kombinationen lieber die Finger lassen, sie versinken darin. 

Farbe

Die traditionelle Farbe für den Trenchcoat ist ganz klar beige. Hier loht es sich übrigens (erst recht, wenn Sie etwas mehr Geld in ein langlebiges Modell investreien wollen), den passenden Beige-Ton auszutesten: Probieren Sie die unterschliedlichen Farben aus, denn ein graustichiges Beige wirkt ganz anders als ein dunkler Ton, der in Richtung Caramel geht.

Bei Anbietern wie Burberrys gibt's die Mäntel daher auch in einer grossen Farbpalette. Finden Sie den für sich perfekten Ton, bevor Sie eine grosse Summe investieren.

Neben dem klassichen Beige sehen auch Farben wie Grau, Khaki, Navy und Schwarz gut aus. In diesem Frühling darf es zudem richtig bunt werden: Rot, Pink, kariert, Flaschengrün oder Hellblau – erlaubt ist, was gefällt.

Details

Wem der typische Trenchcoat etwas zu bieder ist: Details wie Schleifen an den Ärmeln, Stickereien, Prints oder raffinierte Schnitte machen aus dem klassichen Mantel ein modisches Statement. 

Kariertes Modell von Burberrys.
Bild: Getty Images

Lack und Leder

Das gilt auch für die neuen Materialien. Neben Seide, das als Stoff wunderbar in den Sommer passt, sieht man den Trenchcoat diese Saison auch oft aus Lack und Leder. Das wirkt sehr tough und gleichzeitig verführerisch und weiblich.

Kleider

Der Trenchcoat ist und bleibt ein Mantel. Wem das an sommerlichen Tagen zu warm ist: Es gibt unzählige Kleider, Westen und sogar Röcke im Trenchcoat-Design (eine grosse Auswahl hat Max Mara), die an den coolen Klassiker erinnern, aber luftiger sind. 

Was macht den Trenchcoat zum Trenchcoat?

Klassische Materialien wie Gabardine oder Popeline, schräge Klapp-Taschen, doppelreihig, Arm-und Schulterriegel, Schulterpasse, Gürtel sind die typischen Merkmale. Allerdings gibt es inzwischen auch viele Modelle, die aus anderen Materialien sind oder auf eines der typischen Merkmale verzichten.


Bluewin-Redaktorin Mara Ittig hat sich - obwohl in den modisch fragwürdigen 80ern geboren (oder vielleicht gerade deswegen) - schon als Kind leidenschaftlich gerne verkleidet und die Sachen ihrer Mutter anprobiert. Die Liebe zur Mode und zum Spiel mit Stilen ist bis heute geblieben. Auf Bluewin gibt sie wöchentlich Styling-Tipps und stellt neue Trends vor.
Bild: zVg
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