Der Schweiz gelingt die Hauptprobe vor der Heim-EM gegen Tschechien. Das sind die Nati-Noten von blue Sport zum 4:1-Sieg.
Tor
Livia Peng
Wird in der ersten Halbzeit kaum geprüft und kann sich deshalb auch nicht gross auszeichnen. Mit Ball am Fuss stark, bei den zwei, drei hohen Bällen sicher. Beim Gegentor kann sie nichts ausrichten.
Abwehr
Viola Calligaris
Lässt nichts anbrennen, ein souveräner Auftritt.
Abwehr
Julia Stierli
Ihr die alleinige Schuld am Gegentreffer in die Schuhe zu schieben, wäre nicht fair. Aber glücklich sieht sie bei ihrem Klärungsversuch nicht aus. In der 30. Minute blutet ihre Nase, doch nach kurzer Pflege geht es weiter. Nach der Pause bleibt sie in der Kabine.
Abwehr
Noelle Maritz
Spielt unaufgeregt und ist defensiv stabil. Falls nötig, grätscht sie auch mal. Wie die ganze Defensive wird sie von den Tschechinnen jedoch nicht wirklich gefrordert.
Mittelfeld
Iman Beney
Wirkt als würde sie mit angezogener Handbremse spielen. Kurz vor dem Pausentee dann mit einem richtig starken Durchbruch am rechten Flügel. In der Pause wird sie ausgewechselt.
Mittelfeld
Smilla Vallotto
Vallotto bringt Speed rein und ist stark in den Zweikämpfen, dürfte aber ruhig auch mal selbst in den Abschluss gehen. Vor dem 3:1 (56.) läuft sie sich stark frei und trifft dann ohne Probleme. In der 65. Minute macht sie Platz für Schertenleib.
Mittelfeld
Noemi Ivelj
Sie fordert gestenreich den Ball und versucht das Spiel an sich zu reissen. Spielt kaum Fehlpässe, ist aber auch auf Sicherheit bedacht. Darf frecher werden und mehr in den Abschluss gehen.
Mittelfeld
Sandrine Mauron
Überzeugt mit guten Balleroberungen, Ruhe am Ball, gutem Stellungsspiel und viel Laufarbeit. Wird in der Pause ausgewechselt. Ist mit Sicherheit eine valable Alternative sollte Lia Wälti fürs Norwegen-Spiel forfait geben müssen.
Mittelfeld
Nadine Riesen
Spielt mit Herz, gewinnt Zweikämpfe und läuft die Linie hoch und runter. Ihre Zuspiele landen aber zu oft in den Füssen der Tschechinnen. Vor dem 1:0 wurstelt sie sich durch die gegnerische Abwehrreihe durch und bereitet so den Treffer von Xhemaili vor. Ihr Arbeitstag endet mit dem Pausenpfiff.
Sturm
Riola Xhemaili
Sie ist nicht die Schnellste auf dem Platz, aber am Ball richtig stark. Bei erster Gelegenheit schiebt sie zum 1:0 ein. Brillant dann ihre Vorarbeit zum 2:1, mit der Hacke lanciert sie Reuteler. In der 65. Minute wird Xhemaili ausgewechselt. Ein starker Auftritt.
Sturm
Géraldine Reuteler
In der 42. Minute schiebt sie nach der Zaubereinlage von Xhemaili den Ball souverän an der Torhüterin vorbei und markiert das 2:1. Zuvor lässt sie zwei Chancen liegen. Vor dem 3:1 zieht sie mit Tempo an ihrer Gegenspielerin vorbei und legt auf Vallotto.
Eingewechselte Spielerinnen
Ab 46. Minute für Stierli
Luana Bühler
Die gute Nachricht ist, dass Bühler 45 Minuten spielen kann, denn sie war zuletzt angeschlagen. Wird allerdings nicht gross gefordert von den harmlosen Tschechinnen.
Ab 46. Minute für Mauron
Ana-Maria Crnogorcevic
Spielt einen Fehlpass, der zu einem Gegentor führen könnte, doch die Tschechinnen spielen es nicht sauber zu Ende. Ansonsten macht sie ihre Sache ordentlich und hält dagegen.
Ab 46. Minute für Beney
Meriame Terchoun
Terchoun läuft erstmals mit der Nummer 10 auf, die sie von ihrer Freundin Ramona Bachmann (Kreuzbandriss) übernehmen durfte. Spielt zwar nicht wie eine 10, macht aber einen ordentlichen Job.
Ab 46. Minute für Riesen
Svenja Fölmli
Schön, wie sie Assistgeberin Reuteler in die Tiefe schickt. Dreht sich vor dem 4:1 gut um ihre Gegenspielerin.
Ab 65. Minute für Xhemaili
Leila Wandeler
Zu kurz für eine Benotung.
Ab 65. Minute für Vallotto
Sydney Schertenleib
Zu kurz für eine Benotung.
Alles News zur Europameisterschaft der Frauen
- Vom 2. bis 27. Juli findet die Fussball-EM der Frauen in der Schweiz statt. blue Sport begleitet die Nati hautnah. Alle News und Hintergrundgeschichten findest du hier.