EM-Abenteuer zu Ende Schweiz verliert gegen Spanien und scheidet aus

Andreas Lunghi

18.7.2025

Spanien behält gegen die Schweiz die Oberhand.
Spanien behält gegen die Schweiz die Oberhand.
KEYSTONE

Die Schweizer Nati scheitert im EM-Viertelfinale an den Weltmeisterinnen aus Spanien. Das Team von Pia Sundhage verteidigt sehr solidarisch, kann die 0:2-Niederlage aber nicht verhindern. Del Castillo und Pina sind die Torschützinnen.

Redaktion blue Sport

Nach einer Stunde wuchs die Hoffnung im Schweizer Team und im Anhang im Wankdorfstadion, dass es ein historischer Tag werden könnte. Soeben hatten die Spanierinnen innerhalb von wenigen Sekunden gleich zweimal die Torumrandung getroffen. Erst Patri Guijarro per Kopf, dann Esther Gonzalez mit dem Fuss. Das Glück, es schien den Schweizerinnen an diesem Freitagabend hold, schliesslich hatten die Favoritinnen bereits in der ersten Halbzeit einen Pfostentreffer zu beklagen. Zudem verschoss Mariona Caldentey nach nur neun Minuten einen Penalty, den Nadine Riesen mit ihrem ungestümen Verhalten verursacht hatte. Am Ende sollte es aber doch nicht reichen für den Coup.

Denn nur sechs Minuten nach dem doppelten Alutreffer jubelten die Spanierinnen doch. Die eben erst eingewechselte Athenea stand nach einem Geniestreich der zweifachen Weltfussballerin Aitana Bonmati plötzlich alleine vor Livia Peng und verwertete eiskalt. Fünf Minuten später glaubten nur noch die kühnsten Optimisten an ein Schweizer Weiterkommen. Die auffällige Claudia Pina traf nach einem Ballverlust von Lia Wälti herrlich in die rechte obere Torecke. Es sollte die Entscheidung sein.

66 Minuten brauchten die Spanierinnen, um den Schweizer Abwehrverbund zu knacken. In den letzten drei Aufeinandertreffen benötigten sie dafür einmal 5, einmal 15, und einmal nur 4 Minuten. Ohnehin war das Spiel in Bern nicht mit den letzten Begegnungen zu vergleichen, aus denen ein Gesamtskore von 2:17 resultierte. Es hätte zwar wiederum eine höhere Niederlage absetzen können. Schliesslich hatten die Weltmeisterinnen nebst dem dreifachen Alu-Pech auch noch einen zweiten Fehlversuch aus elf Metern zu verzeichnen – Alexia Putellas scheiterte kurz vor Schluss mit ihrem Penalty an Peng.

Defensiv gut vorbereitet

Die Schweizerinnen wehrten sich nach Kräften. Und sie taten dies gut, gestanden den Spanierinnen zwar deutlich mehr Ballbesitz zu, aber nicht viele klare Tormöglichkeiten. Gefährlich wurde es für Livia Peng im Schweizer Tor lange nur nach Standards – ein Zeichen der guten Verteidigungsarbeit des Teams von Pia Sundhage. Die Schweizerinnen durften mehr als eine Stunde auf den Lucky Punch hoffen, diesen «Gelson-Fernandes-Moment», der die Schweizer Männer beim sensationellen Sieg an der WM 2010 gegen den amtierenden Europameister Spanien zum Sieg führte.

Der Matchplan von Nationaltrainerin Pia Sundhage ging lange auf. Mit personellen und systematischen Umstellungen wollte die 65-jährige Schwedin zum überraschenden Erfolg kommen. Sie rückte dafür von ihrem geliebten 3-5-2-System ab und setzte auf eine Viererkette, beorderte Iman Beney in die Spitze. Mit ihrer Schnelligkeit sollte die 18-jährige Walliserin die erfahrene spanische Abwehr unter Druck setzen. Wie sich das Sundhage vorgestellt hatte, zeigten ihre Spielerinnen nach einer knappen Viertelstunde, als das Mittelfeld schnell überbrückt wurde und Géraldine Reuteler Beney lancierte. Deren Hereingabe verpasste die neu in die Startelf gerückte Noemi Ivelj in der Mitte nur knapp. Es sollte bis auf einen Schuss von Alayah Pilgrim in der zweiten Halbzeit die einzige nennenswerte Schweizer Torchance bleiben.

Während das Heimturnier für die Schweizerinnen in den Viertelfinals endet, strebt Spanien den erstmaligen EM-Titel an. Am Mittwoch heisst die nächste Hürde im Zürcher Letzigrund Frankreich oder Rekord-Europameister Deutschland.

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Telegramm

Bern. - 29'734 Zuschauer (ausverkauft). - SR Ferrieri Caputi (ITA). - Tore: 66. Del Castillo 1:0. 71. Pina 2:0.

Spanien: Coll; Batlle, Paredes, Aleixandri, Carmona (62. Ouahabi); Bonmati, Guijarro, Putellas (90. Garcia); Caldentey (62. Del Castillo), Gonzalez (78. Paralluelo), Pina (78. Lopez).

Schweiz: Peng; Crnogorcevic, Calligaris, Maritz, Riesen (74. Wandeler); Reuteler, Wälti, Vallotto (90. Terchoun), Ivelj (62. Pilgrim); Beney (90. Lehmann), Schertenleib (90. Xhemaili).

Bemerkungen: 9. Caldentey schiesst Penalty neben das Tor. 88. Peng hält Penalty von Putellas. 92. Rote Karte gegen Maritz. Verwarnungen: 25. Aleixandri (im Halbfinal gesperrt). 64. Pilgrim. 72. Wälti. 83. Crnogorcevic.

Der Ticker zur Nachlese

Spanien

Beendet
2:0
(0:0)

Schweiz

  • Athenea del Castillo - 1:0 (66.)
  • Clàudia Pina - 2:0 (71.)
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    Livia Peng steht im Tor. Vor ihr bilden Calligaris und Maritz die Innenverteidigung. Riesen und Crnogorcevic komplettieren die Abwehr. Im Mittelfeld baut Sundhage auf Vallotto, Wälti, Reuteler und Ivelj. In der Doppelspitze sollen Beney und Schertenleib für Furore sorgen.

    Bei der nächsten Gelben Karte in einem allfällgien Halbfinal gesperrt: Reuteler und Vallotto.

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    KEYSTONE
  • 0.

    Hallo ...

    und herzlich willkommen zum EM-Viertelfinalkracher Schweiz gegen Spanien. Im Berner Wankdorf will die Nati von Trainerin Pia Sundhage ab 21.00 Uhr weiter Geschichte schreiben. Hier bist du live dabei!

  • 0.

    Verabschiedung

    Das wars für heute aus Bern. Wir wünschen noch weiterhin ein spannendes Turnier. Bis bald wieder auf diesem Kanal!

  • 0.

    Fazit 2. Halbzeit

    Die Schweizerinnen werfen alles rein, doch am Ende setzt sich die Klasse der Spanierinnen durch. Nach torloser erster Hälfte erhöht Spanien den Druck weiter – und diesmal fällt das Bollwerk. Zunächst bringt Athenea del Castillo die Ibererinnen mit einem satten Abschluss nach feiner Vorarbeit von Bonmatí in Führung. Kurz darauf erhöht Claudia Pina per Traumtor auf 2:0. Ein Doppelschlag, dem die Schweiz nicht mehr viel entgegensetzen kann.
    Die Eidgenössinnen kämpfen zwar unermüdlich, doch offensiv bleibt es bei einzelnen Versuchen aus der Distanz. In der Schlussphase bewahrt Torhüterin Peng ihr Team mit einem gehaltenen Elfmeter vor einem noch höheren Rückstand, ehe Maritz kurz vor dem Abpfiff mit Rot vom Platz fliegt.
    Trotz der Niederlage verabschiedet sich die Schweiz mit erhobenem Haupt aus dem Heimturnier – aufopferungsvoll, leidenschaftlich und mit viel Herz.

  • 90.+4.

    Spielende

    Die Schweiz scheidet nach einem starken Heimturnier und aufopferungsvollen Auftritt gegen Spanien im Viertelfinale aus. Trotz allem haben die Schweizerinnen eine Begeisterung im eigenen Land ausgelöst und ein starkes Turnier gespielt.

  • 90.+2.

    Rote Karte, Noelle Maritz, Schweiz

    Für ein gnadenloses Einsteigen von hinten in die Beine von Paralluelo sieht Maritz die rote Karte.

  • 90.+1.

    Nachspielzeit

    Es gibt drei Minuten extra.

  • 90.+1.

    Spielerwechsel Schweiz

    Lehmann, Xhemaili und Terchoun kommen zum Schluss für Beney, Schertenleib und Vallotto.

  • 89.

    Spielerwechsel Spanien

    Putellas verlässt nach dem verschossenen Elfmeter das Feld. Für sie kommt neu ins Spiel Garcia.

  • 89.

    Peng hält den Elfmeter

    Peng hält den schlecht geschossenen Elfmeter von Putellas.

  • 87.

    Elfmeter Spanien

    Beney rutscht im eigenen Strafraum gnadenlos von hinten in die Beine von del Castillo. Elfmeter und gelbe Karte.

  • 85.

    Die Schweiz muss eigentlich etwas zeigen aber spielen tun nur die Spanierinnen.

  • 83.

    Gelbe Karte, Ana-Maria Crnogorčević, Schweiz

    Für ein rüdes Foul sieht Crnogorčević die gelbe Karte.

  • 80.

    Das Wankdorf freut sich über knapp 30'000 Zuschauer.

  • 78.

    Spielerwechsel Spanien

    Gonzalez und Pina verlassen das Feld. Die letzten zehn Minuten bestreiten Paralluelo und Lopez.

  • 76.

    Wandeler kommt über den linken Flügel muss aber abbrechen weil nicht genug Spielerinnen nachrücken. Die Schweiz hat eine kleine Ballbesitzphase. Wandeler versucht es mit einem Abschluss aus der zweiten Reihe aber scheitert deutlich.

  • 74.

    Spielerwechsel Schweiz

    Nadine Riesen verlässt den Platz. Für sie spielt Leila Wandeler.

  • 72.

    Gelbe Karte, Lia Wälti, Schweiz

    Beim 2:0 wollte sie noch ein Foul, nun sieht die Kapitänin der Schweizer Nati gelb. Pia Sundhage hat nach dem zweiten Gegentreffer auch gelb gesehen.

  • 71.

    Tor für Spanien! Torschützin Claudia Pina

    Pina erobert den Ball hoch und schlenzt die Kugel wunderbar ins rechte obere Eck. Unhaltbar für Peng.

  • 66.

    Tor für Spanien! Torschützin Athenea del Castillo

    Nach einer genialen Hackenvorlage von Weltfussballerin Bonmati steht Athenea allein vor Peng und schiesst unhaltbar unten rechts ins Eck. Die Führung ist verdient. Die Spanierinnnen schnüren die Schweiz zu stark ein.

  • 65.

    Pilgrim startet direkt durch aber im abseits.

  • 64.

    Gelbe Karte, Alayah Pilgrim, Schweiz

    Pilgrim tritt ihrer Gegnerin auf den Fuss und sieht kurz nach ihrer Einwechslung gelb.

  • 64.

    Spielerwechsel Spanien

    Caldentey und Carmona verlassen das Spielfeld. Del Castillo und Ouahabi sind neu auf dem Feld.

  • 63.

    Spielerwechsel Schweiz

    Ivelj verlässt den Platz. Pilgrim ersetzt sie.

  • 61.

    Die Schweiz hat den Fussballgott auf ihrer Seite. Doppelpfosten und ein riesiges Tohuwabohu folgen auf einen Eckball. Die Spanierinnen kriegen das Leder nicht über die Linie gedrückt.

  • 60.

    Der Kopfball von Gonzalez nach Flanke wird zur Bogenlampe. Peng hat Glück, denn der Ball geht links am Tor vorbei.

  • 57.

    Pina schliesst nach einem Dribbling halbrechts im gegnerischen Strafraum ab und probiert es mit einem Schlenzer auf das lange Eck. Peng hätte da nicht den Hauch einer Abwehrchance, aber muss auch nicht eingreifen, weil der Ball links oben am Tor vorbeisegelt.

  • 55.

    Spanien lässt der Schweiz inzwischen mehr Räume im Spiel nach vorne und erhofft sich dadurch selbst mehr Platz zum Gestalten.

  • 52.

    Lia Wälti wird von Caldentey hart gefoult. Auch hierfür zeigt die Schiedsrichterin kein Karte. Die Gangart wird ruppiger.

  • 49.

    Sydney Schertenleib sieht, dass die noch immer ungeprüfte Cata Coll ein bisschen weit vor ihrem Tor steht und probiert es deswegen einfach mal von rechts in der gegnerischen Hälfte. Aus fast 40 Metern verfehlt die Offensivspielerin vom FC Barcelona ihr Ziel aber deutlich.

  • 48.

    Schertenleib wird hart von Aleixandri angegangen. Ein Kopftreffer der wehtut.

  • 46.

    Die Spanierinnen stossen mit Bonmati direkt vor. Guijarro schliesst ab aber der Ball landet bei der sicheren Peng.

  • 46.

    Anpfiff 2. Halbzeit

    Die Partie läuft weiter. Es gibt keine Wechsel.

  • 0.

    Fazit 1. Halbzeit

    Die Schweizerinnen retten sich mit einem 0:0 in die Pause – und das ist angesichts der Kräfteverhältnisse ein kleiner Erfolg. Spanien dominiert das Geschehen von Beginn an, hat deutlich mehr Ballbesitz und schnürt die Schweiz über weite Strecken tief in deren eigene Hälfte ein. Die Schweizer Defensive arbeitet mit grossem Einsatz, blockt unzählige Hereingaben ab und profitiert dabei auch vom nötigen Glück – etwa als Paredes per Kopf den Pfosten trifft oder Caldentey früh einen Elfmeter neben das Tor setzt.
    Offensiv bleibt die Schweiz harmlos. Reuteler, Beney und Crnogorcevic setzen zwar einige kleine Nadelstiche, doch echte Chancen entstehen daraus kaum. Immerhin: das Team von Pia Sundhage kämpft aufopferungsvoll und wirkt defensiv gut eingestellt. Spanien drückt, trifft aber nicht – und so lebt in Bern weiter der Traum vom Wunder.

  • 45.+2.

    Ende 1. Halbzeit

    Die Schweiz wehrt sich tapfer und bringt ein 0:0 in die Kabine. In der zweiten Halbzeit müssen die Eidgenössinnen einen Weg finden, um in den gegnerischen Strafraum zu kommen. Die Chancen stehen weiterhin gut für ein neues Wunder von Bern.

  • 45.+1.

    Nachspielzeit

    Es gibt zwei Minuten extra.

  • 44.

    Spanien hat die Schweiz den Grossteil der Partie im Griff und schnürt die Heimmannschaft gnadenlos ein. Die Schweizer kommen nicht über ein paar Nadelstiche hinaus.

  • 43.

    Paredes kommt nach einer Ecke frei zum Kopfball und brettert das Leder an den rechten Pfosten. Glück für die Schweiz.

  • 42.

    Wieder spielen die Spanierinnen um den schweizerischen Strafraum herum. Wieder klären die Schweizerinnen die Hereingabe in den Strafraum.

  • 40.

    Das Stadion Wankdorf gerät bei der Fanfeier ins Wanken. Eine tolle Stimmung herrscht auf den Rängen.

  • 38.

    Schertenleib mit einer starken Balleroberung aber der Angriff wird durch ein Offensivfoul von Beney unterbrochen.

  • 36.

    Putellas flankt ins Zentrum auf Gonzalez. Der Abschluss geht am Tor vorbei.

  • 33.

    Schertenleib muss vom Platz um gepflegt zu werden. Die Partie wird mit einem Eckball der Spanierinnen weitergeführt. Danach erleichtertes Aufatmen, Schertenlaib kann wieder weiterspielen.

  • 31.

    Schertenleib bleibt nach einem Zweikampf am Boden liegen und hält sich das linke Bein. Die Partie ist unterbrochen.

  • 30.

    Pina spielt in die Box auf Bonmati. Diese will ins Zentrum ablegen aber findet niemanden.

  • 28.

    Nach einer halben Stunde dominieren die Spanierinnen alle Statistiken. Aber die Schweizerinnen wehren sich tapfer und aufopfernd.

  • 28.

    Pina verschiesst nach gutem Vorstoss in den Strafraum knapp rechts am Tor vorbei.

  • 27.

    Die Schweizerinnen verteidigen weiterhin geschlossen und werden eingeschnürt. Beney hilft hinten aus.

  • 25.

    Gelbe Karte, Laia Aleixandri, Spanien

    Für ein grobes Foul sieht die Spanierin Aleixandri die erste gelbe Karte.

  • 24.

    Pina kommt mit Glück durch das Zentrum und schliesst ab. Peng hält den Abschluss sicher.

  • 22.

    Wieder eine gute Möglichkeit für die Schweiz. Der Ball kommt flach von rechts in den Strafraum aber findet keinen Abnehmer. Crnogorcevic ist am Vorstoss und der Hereingabe beteiligt.

  • 20.

    Die Spanierinnen schnüren die Schweiz im eigenen Strafraum ein. Die Heimmannschaft verteidigt geschlossen.

  • 19.

    Der direkte Freistoss der Spanierinnen geht auf den Kasten aber Peng kann sicher klären.

  • 18.

    Reuteler steht Pina auf den Fuss und provoziert einen Freistoss vor dem eigenen Strafraum.

  • 17.

    Pina flankt von links in den Strafraum auf Gonzalez. Diese trifft den Kopfball nicht richtig und die Schweiz bleibt sicher.

  • 15.

    Reuteler fällt rechts vor dem Strafraum der Spanierinnen. Das bietet eine gute Freistossmöglichkeit für Schertenlaib. Ihre Flanke segelt in den Strafraum aber findet keinen Abnehmer.

  • 13.

    Wälti leitet den Gegenangriff ein. Sie spielt auf Reuteler. Diese findet Beney in der Spitze. Aber die Spanierinnen können die Situation entschärfen.

  • 12.

    Die Schweiz stürmt in Person von Reuteler auf dem linken Flügel aber der Angriff versandet als Fehlpass.

  • 11.

    Die Schweizerinnen verteidigen im Kollektiv. Peng hält einen Abschluss der Spanierinnen.

  • 9.

    Spanien verschiesst!! Caldentey tritt als Opfer des Fouls direkt selbst an und verschiesst. Sie setzt den Ball neben den linken Pfosten. Die Schweizerinnnen haben Glück das sie nun nutzen müssen.

  • 8.

    Elfmeter für Spanien

    Riesen foult Caldentey im Strafraum Elfmeter für Spanien.

  • 7.

    Bonmati verpasst eine gute Abschlussmöglichkeit.

  • 6.

    Mit einem weiten Pass wird Esther Gonzalez gesucht aber sie steht im Abseits. Die Spanierinnen haben die Partie im Griff.

  • 3.

    Eine gute Flanke von links auf Bonmati. Die Schweizer Defensive kann sich behaupten.

  • 2.

    Peng muss zum ersten Mal klären.

  • 1.

    Nach 23 Sekunden kommt Wälti zum ersten Abschluss. Die Schweizerinnen beginnen stürmisch.

  • 0.

    Anpfiff

    Die Partie läuft. Die Schweizerinnen in weiss von rechts nach links.

  • 0.

    Schiedsrichterin

    Die heutige Partie leitet Schiedsrichterin Ferrieri Caputi. Unterstützt wird sie an den Seitenlinien von Francesca Di Monte und Emily Carney. Vierter Offizieller ist Katalin Kulcsar. Aleandro Di Paolo ist für den VAR zuständig. Dabei unterstützt AVAR Sian Massey-Ellis.

  • 0.

    Hymnen

    Die Hymnen werden gesungen. Beginnen dürfen die Gäste aus Spanien. Anschliessend hallt der Schweizer Psalm durch das Wankdorf. 25'000 Fans pilgerten zum Stadion.

  • 0.

    Fanmarsch

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    Aufstellung Schweiz

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    Aufstellung Spanien

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    Die Ausgangslage

    Die Rollen könnten klarer kaum verteilt sein: Spanien hat die Gruppenphase mit drei Siegen und 14:3 Toren dominiert. Die Schweiz dagegen hat sich mit viel Leidenschaft und Teamspirit durch eine ausgeglichene Gruppe A gekämpft. Besonders das 2:0 gegen Island und der dramatische Ausgleich gegen Finnland werden den Schweizerinnen nochmal Selbstvertrauen geben. Die Defensive um Torhüterin Livia Peng und Kapitänin Lia Wälti hat sich trotz Fehler bisher immer wieder als Bollwerk erwiesen. Das braucht es heute gegen spielstarke Spanierinnen mehr denn je.

  • 0.

    Einen wunderschönen guten Abend und herzlich willkommen zum dritten Viertelfinale der Europameisterschaft 2025. Die Gastgeberinnen aus der Schweiz treffen auf die grossen Titelfavoritinnen aus Spanien. Anstoss der Partie ist um 21 Uhr im Stadion Wankdorf.


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