EM-Ticker Spionage-Alarm im Nati-Training ++ Fällt Mbappé bis zum Viertelfinal aus?

Redaktion blue Sport

18.6.2024

Henchoz im Heimspiel bei der Nati: «Shaqiri ist natürlich sehr frustriert»

Henchoz im Heimspiel bei der Nati: «Shaqiri ist natürlich sehr frustriert»

Manu Rothmund bespricht mit Stéphane Henchoz und Andreas Böni die wichtigsten Geschichten rund um die Schweizer Nationalmannschaft nach dem Auftaktsieg gegen Ungarn.

16.06.2024

Vom 14. Juni bis 14. Juli 2024 findet die Fussball-Europameisterschaft in Deutschland statt. Hier halten wir dich über die wichtigsten Ereignisse und News des Turnieres auf dem Laufenden.

Redaktion blue Sport

18.6.2024

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  • Spionage-Alarm bei den Schweizern

    Die Schweizer bestritten am Dienstag ihr letztes Training vor dem Match gegen Schottland. Während der Übungseinheit auf dem Trainingsfeld des VfB Stuttgart entdeckten die Team-Verantwortlichen eine Drohne in der Luft, die offenbar nicht zum Bestand des SFV gehörte. Daraufhin wurde die Polizei informiert.

    Wer hinter der unbekannten Drohne steckt und ob sie gezielt über das Schweizer Trainingsgelände flog, blieb zunächst unklar. Adrian Arnold, der Kommunikationsverantwortliche des SFV, meinte, die Drohne sei schnell abgezogen und auch nicht wieder aufgetaucht. Der Pilot habe aber nicht ausgemacht werden können.

    Granit Xhaka und Ardon Jashari scheinen im Training Spass zu haben – und von einem ungebetenen Gast beobachtet zu werden.
    Granit Xhaka und Ardon Jashari scheinen im Training Spass zu haben – und von einem ungebetenen Gast beobachtet zu werden.
    Keystone
  • Fällt Mbappé bis zum Viertelfinal aus?

    Die Franzosen sorgen sich weiter um Kylian Mbappé. Kann der Superstar der Équipe Tricolore nach seinem Nasenbeinbruch am Freitag im möglicherweise schon vorentscheidenden Gruppenspiel gegen die Niederlande wieder spielen oder nicht? Laut dem französischem Fussballverband FFF ist dies noch unklar.

    Die Spekulationen sind entsprechend wild, das Spektrum ist riesig. Der Hörfunksender RMC will erfahren haben, dass Mbappé am Freitag beim Vorrundenkracher wieder dabei ist. Mitspieler Adrien Rabiot hält einen Ausfall dagegen für wahrscheinlich. Und RTL Frankreich meldete gar, Frankreichs Kapitän drohe ein Ausfall bis zu einem möglichen Viertelfinale.

    «Opfer eines Knochenbruchs mit noch ungewissen Folgen», schrieb «Le Monde» und «Le Figaro» urteilte im Hinblick auf die umgangene Operation: «Die Nachrichten sind zwar auf lange Sicht beruhigend, aber kurzfristig alles andere als ermutigend.»

    Jedenfalls dürfte Mbappé mit einer Maske auf den Platz zurückkehren. Nachdem der Stürmer auf X nach Ideen gefragt hatte (siehe weiter unten), haben wir hier ein paar Inspirationen:

  • Ungarn-Fan schrottet TV nach Embolo-Tor

    Da war einer wohl mächtig sauer, als Breel Embolo die Schweiz am Samstag mit seinem 3:1 gegen Ungarn zum Sieg schoss ...

  • Schottland-Fans vor dem Spiel gegen die Nati: «Wir wollen Party machen»

    Walter und Pat kommen aus Schottland und sind eingefleischte Fans der schottischen Nationalmannschaft. Mit blue Sport sprechen die beiden über ihre Liebe zum Fussball und sagen, weshalb die Schotten überall willkommen sind.

    Schottland-Fans vor dem Spiel gegen die Nati: «Wir gewinnen 2:1»

    Schottland-Fans vor dem Spiel gegen die Nati: «Wir gewinnen 2:1»

    Walter und Pat kommen aus Schottland und sind eingefleischte Fans der schottischen Nationalmannschaft. Mit blue Sport sprechen die beiden über ihre Liebe zum Fussball und sagen, weshalb die Schotten überall willkommen sind.

    18.06.2024

  • Nati-Fans aufgepasst – Fanzonen werden gesperrt

    In den sozialen Medien warnt die Stadt Köln die Fussball-Fans vor dem drohenden Unwetter. Die Devise lautet deshalb: Bleiben Sie besser zuhause. Bleibt zu hoffen, dass am Mittwoch ein grosses Fussball-Fest steigt, wenn die Schweiz in Köln auf Schottland trifft.

  • Füllkrug schiesst Fan ins Spital

    Nach dem 5:1-Sieg im Eröffnungsspiel ist die Euphorie in ganz Deutschland riesig. Für einen Fan war der Auftaktsieg aber auch sehr schmerzhaft. Kai Flathmann aus Bremerhaven, der für sein Super-Ticket in der ersten Reihe 195 Euro bezahlte, musste das Spiel am Ende auf seinem Handy im Spital verfolgen.

    Was war passiert? Wie die «Bild»-Zeitung berichtet, traf Deutschland-Stürmer Niclas Füllkrug den Fan beim Warmmachen vor dem Spiel mit einem satten Schuss an der Hand. Mit grossen Schmerzen musste Kai abtransportiert und ins Spital gebracht werden.

    «Die Hymne habe ich dann auf der Trage mitgesungen. Ich wusste gar nicht, ob ich lachen oder weinen sollte: Meinen Traum vom Eröffnungsspiel musste ich leider aufgeben», sagt der Fan der «Bild», nimmt die Sache mittlerweile aber auch mit Humor: «Wann bekommt man schon mal von Fülle die Hand gebrochen.»

    Immerhin muss Kai nicht operiert werden – und er hat auch ein Ticket fürs zweite Spiel der Deutschen am Mittwoch gegen Ungarn. Ausserdem soll Füllkrug dem Fan laut der «Bild» ein Entschuldigungs-Paket mit einem Trikot und einer lieben Grussbotschaft zukommen lassen. Ende gut, alles gut.

    Niclas Füllkrug schoss gegen Schottland das Tor zum zwischenzeitlichen 4:0.
    Niclas Füllkrug schoss gegen Schottland das Tor zum zwischenzeitlichen 4:0.
    imago
  • Mbappé scherzt trotz Nasenbeinbruch

    Frankreichs Superstar Kylian Mbappé hat beim 1:0 gegen Österreich einen Nasenbeinbruch erlitten. Der französische Verband bestätigte in der Nacht zum Dienstag die Verletzung nach einer entsprechenden Untersuchung in der Uniklinik Düsseldorf. Eine Operation sei aber vorerst nicht geplant. Der französische Captain werde sich «in den nächsten Tagen» behandeln lassen und es werde eine Gesichtsmaske angefertigt, damit der 25-Jährige schnell wieder spielen könne.

    Frankreich bestreitet das zweite Gruppenspiel am kommenden Freitag in Leipzig gegen die Niederlande. Ob Mbappé dann schon wieder einsatzbereit ist, blieb zunächst unklar. Der Stürmer selbst nahm die Verletzung anscheinend auch mit Humor. «Ideen für Masken?», schrieb Mbappé in der Nacht bei X, versehen mit einem Smiley.

  • Rangnick sauer auf Schiedsrichter: «Krasse Fehlentscheidung»

    Die Enttäuschung über seinen äusserst unglücklichen EM-Einstand konnte Ralf Rangnick nicht verbergen. Zu gross war der Ärger über die 0:1-Niederlage der Österreicher im EM-Auftaktspiel gegen Frankreich. «Das war eine krasse Fehlentscheidung des Schiedsrichters und das passiert 90 Sekunden vor dem Tor der Franzosen», sagte Österreichs Nationaltrainer zu der Szene in der 36. Minute.

    Christoph Baumgartner hatte bei einem Angriff der österreichischen Mannschaft den Führungstreffer auf dem Fuss, traf aber Frankreichs Torhüter Mike Maignan, bevor der Ball ins Aus flog. Den daraus eigentlich resultierenden Eckball verwehrte der spanische Unparteiische Jesús Gil Manzano Rangnicks Team aber – und fast im Gegenzug fiel dann der Treffer der Franzosen durch ein Eigentor von Maximilian Wöber.

    «Ich verstehe nicht, dass von aussen, der Linienrichter oder der 4. Offizielle, niemand eingreift. Jeder im Stadion hat das gesehen, nur der Schiedsrichter gibt Abstoss», sagte Rangnick, der zuvor mit seinem Team sieben Spiele unbesiegt war. Später habe der Schiedsrichter den Fehler zugegeben, sagte Rangnick. 

    Baumgartner scheitert an Maignan. Statt Eckball gibt's Abstoss – und kurz darauf das Tor für Frankreich.
    Baumgartner scheitert an Maignan. Statt Eckball gibt's Abstoss – und kurz darauf das Tor für Frankreich.
    imago
  • Ronaldo vor EM-Rekord

    20 Jahre und sechs Tage nach seinem EM-Debüt wird Cristiano Ronaldo heute Dienstag einen weiteren Rekord bei einer Europameisterschaft aufstellen. Am 12. Juni 2004 wurde der damals 19-Jährige im Estadio Dragão von Porto nach der Halbzeit eingewechselt. Die EM-Gastgeber verloren die Partie überraschend mit 1:2, das einzige Tor für die Portugiesen erzielte – Ronaldo.

    13 weitere Treffer bei einer EM-Endrunde kamen seit diesem Spiel hinzu, ebenso 24 weitere EM-Einsätze. Kein Fussballer in Europa traf öfter und war öfter dabei. Und wenn er nun im Auftaktmatch des Titelmitfavoriten in Leipzig (21.00 Uhr) die Mannschaft als Captain auf das Feld führen und beim Anpfiff gegen Tschechien auf dem Platz stehen wird, kommt eine weitere Rekordmarke hinzu: An sechs Endrunden einer EM nahm noch kein anderer Spieler teil.

    Cristiano Ronaldo steht vor einem weiteren Rekord.
    Cristiano Ronaldo steht vor einem weiteren Rekord.
    imago
  • Schotte Porteous verpasst restliche Vorrunde

    Der schottische Verteidiger Ryan Porteous verpasst die restlichen Spiele der EM-Vorrunde am Mittwoch gegen die Schweiz und am Sonntag gegen Ungarn.

    Porteous wurde mit zwei Spielsperren belegt, nachdem er in der Eröffnungspartie gegen Deutschland (1:5) kurz vor der Pause für ein Foul an Ilkay Gündogan die Rote Karte gesehen hatte.

    Schottlands Ryan Porteous ist nach der Roten Karte gegen Deutschland für zwei Spiele gesperrt.
    Schottlands Ryan Porteous ist nach der Roten Karte gegen Deutschland für zwei Spiele gesperrt.
    Sven Hoppe/dpa
  • Bis zu 1,15 Millionen verfolgten Spiel gegen Ungarn auf SRF

    SRF hat erste Zuschauerzahlen für die seit Freitag laufende Europameisterschaft bekannt gegeben.

    Den ersten Vorrunden-Match der Schweiz gegen Ungarn verfolgten bis zu 1,15 Millionen Personen auf SRF zwei. Dieser Wert entspreche einem Marktanteil von 84,2 Prozent, schreibt der Sender.

    Auch mit den Einschaltquoten anderer Partien zeigte sich SRF zufrieden. Das Eröffnungsspiel zwischen Deutschland und Schottland sahen bis zu 677'000 Personen, auch Italien – Albanien und England – Serbien verfolgten zeitweise über 500'000 Zuschauer auf SRF zwei.

    Das EM-Spiel gegen Ungarn war in der Schweiz ein Strassenfeger.
    Das EM-Spiel gegen Ungarn war in der Schweiz ein Strassenfeger.
    Keystone
  • Ronaldo spricht Deutsch

    Wusstest du, dass Cristiano Ronaldo Deutsch spricht? Zumindest ein paar Wörter scheint der portugiesische Superstar zu kennen, wie ein im Netz aufgetauchtes Video zeigt. Als ein paar CR7-Anhänger beim Autogramm-Jagen etwas aufdringlich werden, wehrt sich Ronaldo mit den Worten: «Reicht, reicht! Polizei, okay?» 

  • Round-up: Englands glanzloser Pflichtsieg und Hamburg in Oranje

    England startet mühevoll in die EM, die Holländer nehmen Hamburg ein und der schlechte Nati-Rasen wird ausgetauscht. Hier kommt das Round-up zum dritten EM-Tag.

    Round-Up: Englands glanzloser Pflichtsieg und Hamburg in Oranje

    Round-Up: Englands glanzloser Pflichtsieg und Hamburg in Oranje

    England startet mühevoll in die EM, die Holländer nehmen Hamburg ein und der schlechte Nati-Rasen wird ausgetauscht. Das Round-up zum dritten EM-Tag.

    17.06.2024

  • Trainings-Rasen der Nati wird ausgetauscht

    Der schlechte Rasen im Stadion an der Waldau, wo sich die Nati auf die EM-Spiele vorbereiten soll, wird ausgetauscht. Vorübergehend sind die Schweizer aufs Trainingsgelände des VfB Stuttgart ausgewichen.

    Geht alles nach Plan, müssen die Schweizer nur zweimal zum rund 30 Fahrminuten entfernten Ersatzplatz ausweichen. Während die Schweizer am Montag und Dienstag sich auf das zweite Gruppenspiel gegen Schottland vorbereiten, wird im Waldau-Stadion, das sich nur fünf Gehminuten vom Schweizer Hotel entfernt befindet, der Rasen ausgewechselt.

    Die Schweizer kehren nach dem Match, der erneut in Köln stattfindet, in der Nacht auf Donnerstag nach Stuttgart zurück, wo sie hoffen, auf dem neu verlegten Rasen trainieren zu können.

    Trainings-Rasen der Nati wird ausgetauscht

    Trainings-Rasen der Nati wird ausgetauscht

    Der schlechte Rasen im Stadion an der Waldau, wo sich die Nati auf die EM-Spiele vorbereiten soll, wird ausgetauscht. Vorübergehend sind die Schweizer aufs Trainingsgelände des VfB Stuttgart ausgewichen.

    17.06.2024

    Das Trainingsfeld im Stadion auf der Waldau, dem Heimstadion der Stuttgarter Kickers, hatte von Beginn an für Irritation gesorgt. Nach Problemen beim Verlegen des Rollrasens waren Unebenheiten entstanden. Zuletzt teilten die Verantwortlichen mit, dass an mehreren Stellen Graswurzeln verfault seien.

  • Nürnberg heiss auf Celar

    Heisses Gerücht aus Deutschland: Nach Informationen von blue Sport beschäftigt sich der deutsche Traditionsklub 1. FC Nürnberg (2. Bundesliga) mit Zan Celar (25). Der slowenische Stürmer vom FC Lugano wurde an der EM beim 1:1 gegen Dänemark eingewechselt, Nürnberg soll 2,5 Millionen Euro Ablöse bezahlen.

    Zan Celar kam gegen Dänemark zu einem Teileinsatz.
    Zan Celar kam gegen Dänemark zu einem Teileinsatz.
    imago
  • Aebischer nach seinem Glanzauftritt gegen Ungarn: «Ich habe das Tor zwei, drei Mal angeschaut» 

    Michel Aebischer gehört nach seinem Top-Auftritt gegen Ungarn zu den grossen Gewinnern in der Schweizer Nati. An der Medienkonferenz glänzt der Mittelfeldmotor auch als Sprachtalent. Mehr dazu hier.

  • Harsche Kritik für England trotz Sieg

    Christoph Kramer und Per Mertesacker haben die Leistung und Spielweise Englands trotz des EM-Auftaktsiegs gegen Serbien kritisiert. «Der Kader ist anderthalb Milliarden Euro wert. Dass sie so spielen, finde ich immer ein bisschen enttäuschend», sagte TV-Experte Kramer im ZDF nach dem 1:0 der Engländer am Sonntagabend.

    Dabei missfiel dem Gladbach-Profi besonders die defensive, tief stehende Ausrichtung von Trainer Gareth Southgate. «Das ist seit sechs, sieben Jahren so. Ich gucke mir jedes Mal England an, und weiss nicht, was sie machen wollen. Mit dem Kader erwarte ich mir, dass man drüberfährt», sagte Kramer. «Das kann ja nicht der Anspruch sein, bei aller Liebe.»

    Aber auch die Spielweise der Serben zu Beginn der Partie passte Kramer überhaupt nicht. «Man hat ja in den letzten 20 Minuten gesehen, dass es auch anders geht. Am Anfang waren sie wie das Kaninchen vor der Schlange», kritisierte Kramer. «Solch mutlosen Fussball schaue ich mir einfach nicht so gerne an.»

  • Österreich-Coach Rangnick: «Wir können jedem Gegner wehtun»

    Keine Angst vor Frankreichs Top-Stars: Geheimfavorit Österreich startet mit grossem Selbstbewusstsein in die EM. «Wir wissen, wie gut der Gegner ist. Aber wir wissen auch, dass wir in Bestform das Spiel gewinnen können», sagte Nationaltrainer Ralf Rangnick vor der Partie am Montag (21.00 Uhr) in Düsseldorf.

    Seit zwei Jahren ist der 65-Jährige inzwischen Teamchef in Österreich und ausschlaggebend für einen Sinneswandel bei den Spielern, die deutlich offensiver ihre Ziele verfolgen. «Wenn wir unseren Fussball spielen, können wir jedem Gegner wehtun», sagte Bayern Münchens Konrad Laimer, der schon bei RB Leipzig mit Rangnick zusammengearbeitet hat und den selbstbewussten Ansatz sowie das intensive Pressing verinnerlicht hat.

    Ralf Rangnick interessiert sich nur bedingt für die gegnerischen Mannschaften.
    Ralf Rangnick interessiert sich nur bedingt für die gegnerischen Mannschaften.
    Keystone

    «Dass wir auf einen der, wenn nicht den Turnierfavoriten treffen, wissen wir. Wir müssen am absolut obersten Limit spielen», meinte Rangnick, der dennoch keine Lust hatte, sich über Frankreichs Stärken zu äussern. «Es kommt voll und ganz auf uns an und nicht darauf, wie der Gegner spielt», sagte der langjährige Bundesliga-Coach, der bei der Euro trotz der Vorrundengegner Frankreich und den Niederlanden Grosses vorhat. «Wir wissen, dass wir in der schwersten Vorrundengruppe gelandet sind. Und trotzdem haben wir absolut den Ehrgeiz, in dieser Gruppe weiterzukommen.» Zweiter Gegner Österreichs ist am kommenden Freitag Polen.

  • Mbappé vor EM-Auftakt in Sorge um seine Heimat

    Frankreichs Kapitän und Superstar Kylian Mbappé macht sich vor den Neuwahlen in seiner Heimat grosse Sorgen um sein Land. Der aktuellen Situation nach der Europawahl misst Mbappé eine grössere Bedeutung als dem französischen EM-Auftaktspiel am Montag (21.00 Uhr) in Düsseldorf gegen Österreich zu. «Man muss trennen, was wichtig ist und was nicht. Das Spiel ist extrem wichtig. Es gibt aber auch Dinge, die wesentlich wichtiger sind als das Spiel morgen», sagte Mbappé am Sonntag in Düsseldorf. «Dies ist ein wichtiger Moment in der Geschichte unseres Landes. Vielleicht ist er so wichtig wie noch nie.»

    Vom 30. Juni bis 7. Juli sind die Franzosen aufgerufen, über die Zusammensetzung des Parlaments abzustimmen, nachdem Staatspräsident Emmanuel Macron nach der Europawahl Neuwahlen angesetzt hatte. «Ich will jetzt zur jungen Generation in unserem Land sprechen», sagte Mbappé, bevor er auf das Spiel gegen Österreich zu sprechen kam. «Wir können etwas verändern. Wir haben die Zukunft unseres Landes in unserer Hand», sagte der 25-Jährige. «Ich rufe alle jungen Menschen auf, zur Wahl zu gehen. Die Menschen müssen sich mit unseren Werten identifizieren können.»

    Bei der Europawahl hatte die Partei Macrons nur knapp 15 Prozent der Stimmen bekommen, die rechtsnationale Partei Rassemblement National dagegen mehr als 31 Prozent. Vor Mbappé hatte bereits Inter Mailands Marcus Thuram die Situation in Frankreich als «ernst» bezeichnet und deutliche Stellung gegen Rassemblement National bezogen. «Ich teile seine Position und stehe voll dahinter», sagte Mbappé zu den Äusserungen des früheren Gladbachers Thuram und kündigte rund um das Spiel am Montag eine Botschaft des Teams an die Franzosen an. «Es wird da was geben», sagte Mbappé.

    Mbappé: «Ich rufe ich alle jungen Menschen auf, zur Wahl zu gehen» (französisch)

    Mbappé: «Ich rufe ich alle jungen Menschen auf, zur Wahl zu gehen» (französisch)

    Kylian Mbappé ruft dazu auf, bei den bevorstehenden Parlamentswahlen zur Wahl zu gehen. «Das ist ein sehr wichtiger Moment in der Geschichte unseres Landes», sagte der Frankreich-Kapitän.

    16.06.2024

  • Ein gelungener Einstand von Sandro Schärer

    Auf den Tag genau 14 Jahre nach dem letzten Einsatz eines Schweizer Schiedsrichters an einem grossen Turnier hat Sandro Schärer die EM-Vorrundenpartie zwischen Slowenien und Dänemark geleitet.

    Schärer erlebte eine EM-Premiere ohne grössere Probleme. Der Match in Stuttgart wurde fair geführt, die Entscheide des Schwyzers waren nachvollziehbar und nur in einigen wenigen, eher unwichtigen Fällen diskutabel. Der 36-jährige Referee aus der Super League lag nie krass daneben und benötigte auch nicht den Videoschiedsrichter Fedayi San für Korrekturen.

    Sandro Schärer leitet seinen ersten EM-Match ohne grosse Probleme.
    Sandro Schärer leitet seinen ersten EM-Match ohne grosse Probleme.
    Bild: Imago

    Sascha Amhof, der Leiter der Schiedsrichterkommission des Schweizerischen Fussballverbandes, gab Schärer für seine Leistung «einen sehr guten Fünfer». «Es ist sehr positiv», führte der SRF-Experte aus. «Der Schiedsrichter war kein Thema, der VAR war kein Thema.» Wie es nun für Schärer weitergeht, ist offen. Die Leistung lässt aber auf weitere Einsätze hoffen.

    Ein Blick zurück zeigte aber auch, wie knifflig die Verteilung von Partien auf Schiedsrichter-Ebene sein kann. Massimo Busacca, bis am Sonntagabend der letzte Schweizer Referee an einem grossen Turnier, konnte an der WM 2010 nach dem Gruppenspiel zwischen Südafrika und Uruguay (0:3) nicht mehr auflaufen. Mit einer eigentlich berechtigten Roten Karte gegen den südafrikanischen Goalie hatte er den Ärger der Gastgeber auf sich gezogen und war überraschend nicht mehr aufgeboten worden.

    Gegen einen weiteren Einsatz von Schärer sprechen aber auch keine sportpolitischen Bedenken. Nach einem Spiel ohne Aufreger stehen die Chancen gut, dass er zusammen mit seinen Assistenten Stéphane De Almeida und Bekim Zogaj sowie Videoschiedsrichter Fedayi San eine weitere Partie zugesprochen bekommt.

  • UEFA-Disziplinarverfahren gegen Albanien

    Die UEFA hat wegen mehrerer Vorfälle ein Disziplinarverfahren gegen den EM-Teilnehmer Albanien eingeleitet. Nach Angaben vom Sonntag hat die UEFA eine Anklage wegen des Werfens von Gegenständen, des Zündens von Pyrotechnik, des unerlaubten Betretens des Spielfeldes und der Verbreitung einer provokativen Botschaft durch albanische Fans erhoben.

    Die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer der UEFA werde sich in den nächsten Tagen mit den Vorkommnissen bei der 1:2-Niederlage gegen Titelverteidiger Italien am Samstag in Dortmund befassen und über die Angelegenheit entscheiden, hiess es weiter.

    Während des Spiels hatten Anhänger der Albaner eine Rauchbombe gezündet. Kurz vor dem Ende der Partie war ein Fan mit einer albanischen Fahne auf das Spielfeld gerannt. Zudem wehten auf den Rängen einige verbotene Grossalbanien-Flaggen.

  • Nati-Trainingsrasen in Stuttgart wird ersetzt

    Das Rasen-Debakel aus der EM-Vorbereitung hatte keinen direkten Einfluss auf das Auftaktspiel gegen Ungarn. Trotz schlechten Trainingsbedingungen gewann die Schweiz am Samstag in Köln mit 3:1.

    Nun wird in Stuttgart, wo die Nati logiert und trainiert, aber doch noch ein neuer Rasen ausgerollt. Nachdem die Wurzeln in mehreren Bereichen auf dem Platz gestorben seien, hat die UEFA entschieden, die Unterlage auszutauschen.

    Am Montag und Dienstag wird die Nati deshalb auf dem Trainingsplatz des VfB Stuttgart trainieren, der in guter Verfassung sein soll. Nach dem Schottland-Spiel ist dann die Rückkehr ins Stadion auf der Waldau geplant. Allerdings erst, nachdem der neue Rasen einer Prüfung unterzogen wurde.

    Das Round-Up nach dem phänomenalen Nati-Sieg gegen Ungarn

    Das Round-Up nach dem phänomenalen Nati-Sieg gegen Ungarn

    Die Schweiz brilliert gegen Ungarn, Kroatien bleibt gegen Spanien ohne Fortüne und Italien schlägt Albanien trotz eines schnellen Gegentreffers.

    16.06.2024

  • Vor EM-Spiel: Schlägerei in der Innenstadt von Gelsenkirchen

    In der Innenstadt von Gelsenkirchen ist es am Sonntag vor dem EM-Spiel England gegen Serbien zu Schlägereien gekommen. Es habe Auseinandersetzungen zwischen zwei grösseren Personengruppen gegeben, und es laufe ein Polizeieinsatz, sagte ein Sprecher der Polizei Gelsenkirchen.

    Es seien serbische und englische Fans beteiligt gewesen, die getrennt worden seien. Die Hintergründe seien bisher unklar, die Polizei sei weiterhin im Einsatz. Informationen zu möglichen Verletzten und Ingewahrsamnahmen gebe es derzeit nicht, so ein Polizeisprecher.

    Grosse Fan-Randale in Gelsenkirchener Innenstadt

    Grosse Fan-Randale in Gelsenkirchener Innenstadt

    200 Polizeikräfte mussten in Gelsenkirchen eine eskalierende Fan-Randale unterbinden. Englands Nationaltrainer Gareth Southgate wurde am Vorabend des Spiels gegen Serbien zu möglichen Problemen befragt.

    16.06.2024

  • Schweizer Fitness-Update aus Stuttgart

    Gute Nachrichten für die Nati am Sonntagmittag: Beim Training der Reservisten in Stuttgart kann Denis Zakaria die volle Einheit, die mit teils hoher Intensität absolviert wird, mitmachen.

    In der Pressekonferenz hatte Giorgio Contini am Morgen bereits gescherzt, der 27-Jährige hätte sogar gegen Ungarn mittun können: «Er hat einen Sprint hingelegt beim Torjubel. Der wäre einsatzfähig gewesen», hatte Contini lachend gesagt.

    Contini scherzt nach Zakaria-Sprint: «Er wäre einsatzfähig gewesen»

    Contini scherzt nach Zakaria-Sprint: «Er wäre einsatzfähig gewesen»

    16.06.2024

    Für die Partie gegen Schottland am Mittwoch ist Zakaria damit aber durchaus eine Option für Trainer Murat Yakin. Steven Zuber hingegen macht weiterhin nur Lauftraining.

    Denis Zakaria (links) und Breel Embolo sind beide wieder fit.
    Denis Zakaria (links) und Breel Embolo sind beide wieder fit.
    KEYSTONE
  • Oranje-Fans übernehmen Hamburg

    Vor dem Spiel zwischen Holland und Polen fluten Zehntausende Oranje-Fans die Hamburger Innenstadt. Auf zahlreichen Videos im Netz ist zu sehen, wie sich die in Orange gekleideten Holländer auf das erste EM-Spiel ihrer Nationalmannschaft einstimmen. Die Stimmung im Stadion dürfte also gleich hervorragend sein.

  • Sierro bedankt sich bei den Schweizer Fans

    Sierro: «Die Unterstützung der Fans war brutal»

    Sierro: «Die Unterstützung der Fans war brutal»

    Nati-Mittelfeldspieler Vincenc Sierro bedankt sich am Sonntag bei der grossen Unterstützung der Schweizer Fans.

    16.06.2024

  • «Fast wie ein Geschenk Gottes» – Spanien-Trainer de la Fuente adelt Lamine Yamal

    Lamine Yamal bestätigt seinen Ruf als spanisches Top-Talent beim EM-Start eindrucksvoll. Trainer de la Fuente sagt dem Jungstar eine prächtige Fussball-Zukunft voraus.

    Spaniens Fussball-Teenie Lamine Yamal hat in seinem ersten EM-Spiel überhaupt gleich doppelt für Aufsehen gesorgt. Mit 16 Jahren und 338 Tagen schnappte sich der Angreifer nicht nur den Rekord des jüngsten EM-Teilnehmers, der Jungspund überzeugte beim 3:0 im Gruppenspiel gegen Kroatien auch auf ganzer Linie. «Yamal beeindruckt jeden. Er muss sich noch weiter verbessern, jeden Tag. Mit der Zeit wird er ein wundervoller Fussballer werden», lobte Trainer Luis de la Fuente.

    Darf in der spanischen Nationalmannschaft sogar mit Madrilenen jubeln: Wunderkind Lamine Yamal (Mitte) jubelt mit Dani Carvajal und Nacho.
    Darf in der spanischen Nationalmannschaft sogar mit Madrilenen jubeln: Wunderkind Lamine Yamal (Mitte) jubelt mit Dani Carvajal und Nacho.
    IMAGO/SOPA Images

    Mit einer präzisen Flanke auf Dani Carvajal hatte Yamal am Samstag im Berliner Olympiastadion das 3:0 sehenswert vorbereitet. Viele Dribblings und torgefährliche Szenen sind ebenfalls Zeugnis seines starken Auftritts. «Wir müssen jetzt aber nicht so viel über einen Spieler sprechen», befand de la Fuente und versuchte so, die Euphorie um den Teenager zumindest etwas zu bremsen.

    Yamal hatte bereits mit 15 Jahren für den FC Barcelona in der ersten spanischen Liga debütiert und war im vergangenen Jahr beim 7:1 gegen Georgien mit 16 Jahren und 57 Tagen zum jüngsten Debütanten und Torschützen in der spanischen Nationalmannschaft aufgestiegen. «Er ist ein Junge mit unglaublichem Talent. Es ist fast wie ein Geschenk Gottes, nur wenige Spieler haben seine Qualität», hatte de la Fuente bereits am Freitag über die spanische Fussballhoffnung geschwärmt.

  • Der dritte EM-Tag: Die «Three Lions» treffen auf offensiv starke Serben

    England trifft bei seinem Start zur EM am Sonntag auf Serbien. Die Osteuropäer sind durchaus in der Lage, den in der Defensive anfälligen Favoriten in Verlegenheit zu bringen.

    England sehnt sich nach dem ersten Titel seit dem gewonnenen WM-Final 1966 im eigenen Land. Vor drei Jahren waren die «Three Lions» nahe dran. Doch wie so oft versagten ihnen im Penaltyschiessen die Nerven.

    Nun soll es endlich klappen mit dem langersehnten Titel. Und die Vorzeichen stehen gut. Zum einen ist die Mannschaft von Trainer Gareth Southgate gespickt mit Ausnahmekönnern wie Jude Bellingham, Declan Rice, Phil Foden, Bukayo Saka, Trent Alexander-Arnold oder Harry Kane. Zum anderen finden sich die Engländer in einer durchaus machbaren Gruppe wieder.

    Zum Auftakt trifft der Gruppenfavorit am Sonntag (ab 21.00 Uhr) auf Serbien. Wie die Engländer haben auch die Osteuropäer ihre Stärken in der Offensive. Juventus-Stürmer Dusan Vlahovic und der auf der Insel bestens bekannte Aleksandar Mitrovic sind immer für ein Tor gut. Es wird spannend zu sehen sein, wie sich die traditionell wacklige Defensive der Engländer gegen die offensive Wucht der Serben schlagen wird.

    Können sie der englischen Abwehr Sorgen bereiten? Dusan Vlahovic (links) und Teamkollege Aleksandar Mitrovic.
    Können sie der englischen Abwehr Sorgen bereiten? Dusan Vlahovic (links) und Teamkollege Aleksandar Mitrovic.
    IMAGO/MN Press Photo

    Im anderen Spiel der Gruppe C treffen Slowenien und Dänemark (ab 18.00 Uhr) aufeinander. Für Slowenien mit Weltklassegoalie Jan Oblak von Atlético Madrid ist es nach 2000 erst die zweite EM-Endrunde. Die Nordländer, Europameister von 1992, dürften es schwer haben, ihren Erfolg an der letzten EM vor drei Jahren zu wiederholen. Damals scheiterten sie erst im Halbfinal an England.

    In der Gruppe D starten die Niederländer gegen Polen in das Turnier (15.00 Uhr). Trotz der Ausfälle der Mittelfeldspieler Frenkie de Jong und Teun Koopmeiners ist das Team von Ronald Koeman klar zu favorisieren, zumal den Polen im Startspiel Starstürmer Robert Lewandowski aufgrund einer Verletzung fehlen wird.

  • Spanien mit guter Mischung und neuer Philosophie zum Erfolg

    Spanien beeindruckt beim 3:0-Auftaktsieg gegen Kroatien durch Effizienz. Nichts erinnert mehr an das Tiki-Taka aus glorreichen Zeiten. Genau dies ist das Erfolgsgeheimnis der «Roja».

    Expected Goals, Ballbesitz, Torschüsse, Freistösse, Pässe – in sämtlichen relevanten Statistiken hatten die Spanier gegenüber den Kroaten das Nachsehen, nur nicht in der wichtigsten: Ein 3:0 stand am Ende für die Iberer auf der Anzeigetafel im Berliner Olympiastadion. Es war ein perfekter Einstand für die Mannschaft, die ihr Quartier in Donaueschingen im Schwarzwald bezogen hat.

    Weniger Ballbesitz und weniger gespielte Pässe als der Gegner – noch vor nicht allzu langer Zeit wäre dies bei der spanischen Nationalmannschaft undenkbar gewesen. In Zeiten des Tiki-Taka dominierten die Spanier den Gegner, die Konkurrenz, den Weltfussball. 70, manchmal gar 80 Prozent Ballbesitz waren keine Seltenheit. Die Zermürbungstaktik ging auf. Europameister 2008 und 2012, dazwischen der WM-Titel 2010. Die Nationalelf war ein Spiegelbild des FC Barcelona, der zu jener Zeit den Klubfussball dominierte. In der Auswahl wie im Verein waren Xavi, Iniesta und Busquets sowie die beiden Innenverteidiger Carles Puyol und Gerard Piqué prägend.

    Die Spanier überzeugen gegen Kroatien durch Effizienz.
    Die Spanier überzeugen gegen Kroatien durch Effizienz.
    KEYSTONE

    So erfolgreich der Fussball jener Jahre war, so abrupt endete dessen Ära. Als amtierender Weltmeister scheiterten die Spanier an der WM 2014 in Brasilien krachend in der Gruppenphase. Und auch danach konnten die Iberer nicht an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen. 2016, 2018 und 2022 war jeweils im Achtelfinal Schluss, dies gegen Italien, die Aussenseiter Russland und Marokko. Einzig 2021 rückte die Mannschaft bis in den EM-Halbfinal vor.

    «Adios dem Rückspiegel-Syndrom und der DNA des Tiki-Taka», schrieb das Portal «Marca». Der ehemalige deutsche Europameister Matthias Sammer erklärte es im Kicker-Interview so: «Die Spanier wandeln sich von ihrem Primat des Ballbesitzes zum ergebnisorientierten Fussball.» Mit der neuen Spielphilosophie, den Ball nicht zu monopolisieren, sondern ihn auch mal dem Gegner zu überlassen, soll eine neue Ära eingeläutet werden.

    Die Spielweise erinnert an Real Madrid, das in den vergangenen Jahren nicht immer durch Hochglanz-, sondern durch pragmatischen Fussball glänzte und so seine Titelsammlung weiter aufstockte, dieses Jahr mit dem 36. Meistertitel und dem 15. Champions-League-Triumph.

  • Thuram veräppelt Mbappé: «Bin sowieso hübscher»

    Nachdem Marcus Thuram auf der Pressekonferenz fälschlicherweise mit Kylian angesprochen wurde, nahm er die Vorlage auf, um sich einen Spass beim französischen Superstar zu erlauben.

    Thuram veräppelt Mbappé: «Bin sowieso hübscher»

    Thuram veräppelt Mbappé: «Bin sowieso hübscher»

    Nachdem Marcus Thuram auf der Pressekonferenz fälschlicherweise mit Kylian angesprochen wurde, nahm er die Vorlage auf, um sich einen Spass beim französischen Superstar zu erlauben.

    15.06.2024

  • Eriksen zurück auf EM-Bühne: «Wollte auf das höchste Niveau»

    Drei Jahre nach seinem Herzstillstand wird Dänemarks Mittelfeldstar Christian Eriksen wieder bei einer EM dabei sein. Eriksen möchte sich bei der Rückkehr auf die EM-Bühne nicht von seinem vor drei Jahren erlittenen Herzstillstand verunsichern lassen.

    «Als mir gesagt wurde, dass ich wieder Fussball spielen kann, war es mein Ziel, wieder auf dieses Level zu kommen. Ich habe nicht vergessen, was passiert ist. Aber es ist auch nicht so, dass mich etwas zurückhält. Ich freue mich einfach darauf, zu spielen», sagte der Mittelfeldstar der dänischen Nationalmannschaft einen Tag vor dem Duell mit Slowenien am Sonntag (18.00 Uhr). «Alles, was länger als ein Spiel dauert, wird für mich besser sein als das letzte.»

    Bei der EM 2021 hörte das Herz des inzwischen 32 Jahre alten Eriksen im ersten Spiel gegen Finnland für mehrere Minuten auf, zu schlagen. Es waren schockierende Szenen. Anschliessend erreichten die Dänen dennoch das Halbfinale. «Es ging sehr negativ los, dann wurden alle optimistischer und es waren tolle Erinnerungen», sagte Eriksen, der mittlerweile bei Manchester United spielt.

  • Spaniens Yamal jüngster Spieler mit EM-Einsatz

    Der spanische Teenager Lamine Yamal, 16 Jahre und 338 Tage alt, avanciert in Spaniens Auftaktspiel gegen Kroatien zum jüngsten Spieler, der ein Spiel an einer Europameisterschaft bestritten hat. Der Stürmer des FC Barcelona gehörte am Samstagabend in Berlin zur Startformation der Iberer.

    Vor Yamal war seit der EM 2021 der Pole Kacper Kozlowski mit 17 Jahren und 246 Tagen der Jüngste. Mit einem Treffer könnte sich Yamal an der EM in Deutschland auch den Rekord als jüngster Torschütze holen. Bislang hält Johan Vonlanthen, der 2004 beim 1:3 der Schweiz gegen Frankreich als 18-Jähriger getroffen hatte, die Bestmarke.

    Johan Vonlanthen: «Mein Rekord wird in Deutschland gebrochen»

    Johan Vonlanthen: «Mein Rekord wird in Deutschland gebrochen»

    Der bisher jüngste Torschütze an einer EM-Endrunde glaubt, dass sein Rekord jetzt gebrochen wird. Lamine Yamal soll es sein, der in Deutschland trifft. Ein Rückblick und Ausblick von Ex-Nati-Star Johan Vonlanthen.

    13.06.2024

  • 22,5 Millionen sehen Deutschlands Kantersieg

    Der furiose EM-Auftakt der deutschen Nationalmannschaft hat für Top-Quoten beim ZDF gesorgt. 22,49 Millionen Zuschauer sahen am Freitagabend das 5:1 der DFB-Auswahl gegen Schottland. Der öffentlich-rechtliche Sender erreichte laut AGF Videoforschung einen Marktanteil von 69 Prozent. Das ZDF übertraf damit auf Anhieb die Einschaltquoten für die Spiele des deutschen Teams bei der WM in Katar. Im Spätherbst 2022 hatten 17,43 Millionen Menschen das Turnier-Aus im letzten Gruppenspiel gegen Costa Rica verfolgt, dies war der höchste TV-Wert für die umstrittene Weltmeisterschaft.

  • Tausende Nati-Fans machen sich auf zum Stadion in Köln

    Wow, was für eine Stimmung. Hier sind die Bilder vom Schweizer Fan-Marsch.

  • So denkt Ungarn über die Schweiz

    Wie denkt eigentlich Ungarn über die Schweiz? blue Sport hat bei Tamas Kis von der «MTI Nachrichtenagentur Ungarn» nachgefragt. Hier gibts die deutsche Übersetzung des Interviews:

    Journalist im Interview: So denkt Ungarn über die Schweiz

    Journalist im Interview: So denkt Ungarn über die Schweiz

    Vor dem Auftakt-Spiel gegen Ungarn hat blue Sport mit einem ungarischen Sportjournalisten gesprochen. Wie blickt der Nati-Gegner auf uns?

    15.06.2024

  • Papa Elvedi: «Ich bin jedes Mal nervös»

    Am Samstag um 15.00 Uhr gilt es für die Nati ernst: Zum Auftakt trifft die Schweiz auf Ungarn. Am Morgen vor dem Spiel hat blue Sport mit Nico Elvedis Vater gesprochen. Wie geht es ihm so kurz vor dem grossen Spiel?

    «Ich bin jedes Mal nervös» – so fiebert Elvedis Papa mit Sohn Nico mit

    «Ich bin jedes Mal nervös» – so fiebert Elvedis Papa mit Sohn Nico mit

    Nico Elvedi ist schon lange fester Bestandteil der Nati. Einer, der immer mitfiebert, ist Papa Adrian: blue Sport hat am Morgen vor dem EM-Auftakt der Schweiz gegen Ungarn mit ihm gesprochen.

    15.06.2024

  • Zubi lobt Ungarn-Goalie Gulacsi in höchsten Tönen

    Zubi lobt Ungarn-Goalie Gulacsi in höchsten Tönen

    Zubi lobt Ungarn-Goalie Gulacsi in höchsten Tönen

    Im Fussball-Talk «Heimspiel bei der Nati» zeigt sich Ex-Nati-Goalie Pascal Zuberbühler beeindruckt von den Qualitäten des ungarischen Schlussmanns Peter Gulacsi.

    13.06.2024

  • Deutschland beeindruckt den Rest von Europa

    Mit dem 5:1-Sieg im Eröffnungsspiel gegen Schottland hat die DFB-Elf ein Ausrufezeichen gesetzt. Die internationale Presse ist beeindruckt.

  • Flitzer-Invasion im Portugal-Training – Torhüter greift ein 

    Cristiano Ronaldo wird auch im fortgeschrittenen Fussballer-Alter von vielen Fans verehrt. Das zeigte sich auch beim öffentlichen Training in Gütersloh.

    Kurz vor dem Ziel gestoppt: Ein Flitzer stürmt auf Ronaldo zu.
    Kurz vor dem Ziel gestoppt: Ein Flitzer stürmt auf Ronaldo zu.
    Imago

    Rund 8000 Zuschauer schauten den Europameistern von 2016 zu. Aber nicht alle hielten es auf der Tribüne aus. Zahlreiche Flitzer versuchten, Ronaldo ganz nah zu kommen. Zwei von ihnen schafften es bis zu «CR7», der sich umarmen liess und ein Selfie machte.

    Kurz vor dem Ende droht die Situation aber auszuarten: Rund 20 Fans stürmen auf Ronaldo zu. Doch da eilt Ersatzkeeper José Sá den Ordnern zu Hilfe und wirft einen Flitzer zu Boden.

  • Das trauen die blue News Leser*innen der Nati zu

    Was traust du der Schweizer Nati an der EM zu? Sechs Stunden vor dem Auftaktspiel der Schweizer Nati (15.00 Uhr gegen Ungarn) haben 9459 blue News Leser*innen ihre Stimme abgegeben. 41 Prozent trauen dem Team von Murat Yakin nicht viel zu, die Mehrheit geht aber davon aus, dass die Schweiz die Gruppenphase übersteht. Immerhin 6 Prozent glauben, dass die Nati Europameister wird. Hier kannst du deine Stimme weiter abgeben und den aktuellen Stand abrufen.

    blue Sport
  • Ferien-Abbrecher als EM-Torschütze: Verrückte Tage für Emre Can

    Das hätte sich der verhinderte Urlauber Emre Can vor wenigen Tagen nicht viel schöner ausmalen können. Der nachnominierte Nationalspieler trifft sofort.

    Aus den Ferien direkt an die EM: Emre Can trifft nach seiner Einwechslung.
    Aus den Ferien direkt an die EM: Emre Can trifft nach seiner Einwechslung.
    Keystone

    Nach sehr bewegten Tagen staunte Emre Can selbst über seinen plötzlichen Aufstieg zum EM-Torschützen. «Ein geiles Gefühl, und eine verrückte Story, deshalb lieben wir den Fussball. Ich war vor zwei Tagen noch im Urlaub, dann kam am Mittwoch der Anruf», sagte der Defensivspieler von Borussia Dortmund am Freitagabend nach dem 5:1 zum Auftakt der Fussball-Europameisterschaft gegen Schottland. Er ergänzte im ZDF in Richtung Bundestrainer Julian Nagelsmann. «Ich bin dankbar.»

    «Vieles ist möglich, wir haben extrem viel Qualität und heute mit den Fans im Rücken war das eine geile Nummer», sagte Can. «Wir müssen auf dem Gaspedal bleiben. Der erste Schritt ist gemacht, mehr nicht», sagte er bei MagentaTV.

  • Grosse Emotionen während Eröffnungsfeier in München

    Die Europameisterschaft in Deutschland hat mit einem emotionalen Moment in der Münchner Arena begonnen. Kurz vor dem Anpfiff des Auftaktspiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Schottland brachte Franz Beckenbauers Witwe Heidi den silbernen Henri-Delaunay-Pokal auf den Rasen.

    Begleitet wurden sie von den EM-Ikonen Jürgen Klinsmann und Bernard Dietz. Lauter Applaus war im Stadion zu hören. Bevor sie den Rasen wieder verliess, warf Heidi Beckenbauer einen Kuss Richtung Himmel.

    Die knapp 15 Minuten lange Eröffnungsfeier hatte mit einer Tanzperformance begonnen. Zwei grosse Banner mit dem Schriftzug «Welcome to Germany» («Willkommen in Deutschland») waren zu sehen. Zudem wurde – unter professioneller Anleitung – Pyrotechnik gezündet.

  • Rothmund zur Nati-Ankunft: «Am Bahnhof in Köln brach kurz Hektik aus»

    blue Sport Moderator Manuel Rothmund berichtet von der leicht verzögerten Ankunft der Nati in Köln.

    Manuel Rothmund zur Nati-Ankunft: «Am Bahnhof in Köln brach kurz Hektik aus»

    Manuel Rothmund zur Nati-Ankunft: «Am Bahnhof in Köln brach kurz Hektik aus»

    blue Sport Moderator Manuel Rothmund berichtet von der Ankunft der Schweizer Nati in Köln.

    14.06.2024

  • Zug blockiert das Gleis: Verspätete Ankunft der Nati in Köln

    Die Schweizer Nati ist mit leichter Verspätung in Köln angekommen. Grund für die Verzögerung der Mannschaft von Murat Yakin: Ein Zug blockierte das Gleis, weil das nötige Personal fehlte.

    So schnell liess sich offenbar kein Ersatz auftreiben. Und so herrschte kurzzeitig Hektik am Bahnhof Köln Messe, weil rund 25 Sicherheitsleute möglichst schnell das Gleis wechseln mussten, um die Nati neu auf Gleis 12 zu empfangen. Immerhin: Der Zeitverlust hielt sich in Grenzen und betrug bloss etwa 10 Minuten.

    Zug blockierte Gleis: Hier kommt die Nati mit Verspätung in Köln an

    Zug blockierte Gleis: Hier kommt die Nati mit Verspätung in Köln an

    Weil ein Zug das Gleis am Bahnhof in Köln blockierte, musste sich die Schweizer Nati etwas gedulden. Mit einer Verspätung von rund 10 Minuten kam die Mannschaft von Murat Yakin schliesslich am Spielort vom Samstag an.

    14.06.2024

  • «Alle Vollgas»: Das sagen die Schweizer Fans in Köln vor dem Ungarn-Spiel

    blue Sport hat sich in Köln, wo die Nati am Samstag auf Ungarn trifft, auf die Suche nach Nati-Fans gemacht.

    Umfrage in Köln: Das sagen die Schweizer Fans vor dem Ungarn-Spiel

    Umfrage in Köln: Das sagen die Schweizer Fans vor dem Ungarn-Spiel

    blue Sport hat sich in Köln auf die Suche nach Nati-Fans gemacht – und ist fündig geworden.

    14.06.2024

  • Irrer Fan-Andrang in München

    Der Ansturm schottischer Fans, bis zu 200'000 sollen es sein, auf die Münchner Innenstadt kurz vor dem EM-Auftakt gegen Deutschland ist gewaltig. Die Stadt richtet einen Appell an die Besucher.

    Wegen des grossen Andrangs von Fussballfans auf die Münchner Innenstadt ist der Marienplatz nach Angaben der Stadtverwaltung «überfüllt». Obwohl Livebilder der städtischen Webcam am frühen Nachmittag durchaus noch freie Flächen zeigten, bat die Stadt Besucher sich «anderweitig im Stadtgebiet» zu verteilen, wie es in zwei Beiträgen auf der Plattform X auf Deutsch und auf Englisch hiess.

    Ein Polizeisprecher sagte, es sei «relativ voll» am Marienplatz, aber «alles ruhig und friedlich». Die Stimmung sei ausgelassen. Die Stadtverwaltung wies zudem darauf hin, dass am Marienplatz kein Public Viewing des Eröffnungsspiels zwischen Deutschland und Schottland am Abend geplant sei.

    Inzwischen lässt die Polizei keine Menschen mehr auf den Marienplatz, auch die U-Bahnen halten nicht mehr, wie die «Polizei München» mitteilt.

    Gezeigt werden soll das Spiel dagegen vor bis zu 30'000 Zuschauern in der Fanzone im Olympiapark. Diese sei aber «kurz vor der Schliessung», teilte die Stadt am Nachmittag auf X mit. «Bitte fahrt nicht mehr in den Olympiapark!»

  • Die Schweiz im EM-Fieber

    Was halten die blue News-Leser vom Wettbewerb? Und wie weit kommt die Schweiz? blue News hat nachgefragt.

    Die Schweiz im EM-Fieber

    Die Schweiz im EM-Fieber

    Am Freitagabend startet die EM in Deutschland. Was halten die blue News-Leser vom Wettbewerb? Und wie weit kommt die Schweiz? blue News hat nachgefragt.

    14.06.2024

  • Papst erhält pinkes DFB-Trikot

    Ein wenig Fussball-Stimmung kam am Tag des EM-Eröffnungsspiels auch im Vatikan auf. Komiker Michael Mittermeier machte dem Papst bei einer Audienz ein farblich auffallendes Geschenk. Der 58-jährige Deutsche überreichte dem Oberhaupt der katholischen Kirche das pink-dunkelviolette Auswärtsleibchen des EM-Gastgebers, auf das er den Namen «Franziskus» und die Nummer 10 flocken liess. «Die Nummer 10 wegen Maradona, der ja auch Argentinier war, und natürlich wegen der zehn Gebote», erzählte Mittermeier danach der Deutschen Presse-Agentur. Er hätte den Papst eigentlich auch noch fragen wollen, ob das damals 1986 mit Maradona wirklich die Hand Gottes war, habe es dann aber sein lassen. «Mir hat gereicht, dass er lachte.»

  • Sandro Schärer pfeift Slowenien gegen Dänemark

    Der Schweizer Schiedsrichter Sandro Schärer steht am Sonntag erstmals an der Europameisterschaft im Einsatz. Der 36-Jährige pfeift das Gruppenspiel zwischen Slowenien und Dänemark.

    Assistiert wird der drittjüngste Schiedsrichter des Turniers in Deutschland von seinen Landsleuten Stéphane De Almeida und Bekim Zogaj. Mit Fedayi San steht beim Spiel in Stuttgart ein weiterer Schweizer als VAR im Einsatz.

    Letztmals pfiff mit Massimo Busacca an der WM 2010 ein Schweizer Schiedsrichter bei einer Endrunde. Schärer gehört seit 2015 zu den FIFA-Schiedsrichtern, seit zwei Jahren ist er auch Teil der UEFA Elite Referees.

    Mit Sandro Schärer steht am Sonntag erstmals seit Massimo Busacca 2010 ein Schweizer Schiedsrichter an einer Endrunde im Einsatz.
    Mit Sandro Schärer steht am Sonntag erstmals seit Massimo Busacca 2010 ein Schweizer Schiedsrichter an einer Endrunde im Einsatz.
    Keystone
  • Giroud – Papa, nicht Opa

    Mit 37 Jahren bestreitet Olivier Giroud sein letztes grosses Turnier. Dabei nimmt Frankreichs Rekordtorschütze bei «Les Bleus» die Rolle des Teamseniors ein – fühlt sich aber eigentlich noch gar nicht so alt. «Kylian (Mbappé) hat zum Glück nicht Opa gesagt», meinte der Weltmeister von 2018 angesprochen auf seine Rolle als «Papa der Mannschaft». «Ich habe die Rolle des grossen Bruders, des Papas im Vergleich zu den Jüngeren», so Giroud, der künftig den Jüngeren im Nationalteam Platz machen will und für den Los Angeles Football Club in der MLS auf Torejagd gehen wird.

  • Virus legt mehrere Frankreich-Stars flach

    Die Franzosen gehören an der EM zu den Topfavoriten. Doch wenige Tage vor dem Auftaktspiel gegen Österreich (Montag, 21.00 Uhr) wird das Team von Sorgen geplagt. Offenbar hat ein Virus mehrere Spieler flachgelegt. Besonders hart hat es Kingsley Coman erwischt, wie PSG-Star Ousmane Dembélé am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz verrät: «Aus meiner Sicht laufen die Dinge viel besser, ich hatte die Grippe am Dienstag. Ich hatte ein bisschen Fieber und habe es vielleicht ins Rollen gebracht. Aber es ist jetzt besser, dem ganzen Team geht es besser – abgesehen von Coman, der etwas stärker krank ist.» Wie die «L’Équipe» berichtete, hatte sich in den letzten Tagen auch Trainer Didier Deschamps nicht fit gefühlt. Im Lager der Franzosen ist man allerdings zuversichtlich, dass am Montag alle wieder fit sind.

    Kinglsey Coman (Mitte) liegt derzeit flach.
    Kinglsey Coman (Mitte) liegt derzeit flach.
    Imago
  • CR7 überwältigt vom Empfang

    Portugals Fussballer genossen bereits bei ihrer Ankunft in Deutschland einen europameisterlichen Empfang. Dabei liegt der EM-Titel der Seleção schon acht Jahre zurück. Selbst Superstar Cristiano Ronaldo zeigte sich beeindruckt. Es fühle sich an, als seien sie in Portugal, sagte der fünffache Weltfussballer, nachdem er mit der Mannschaft im EM-Quartier im ostwestfälischen Harsewinkel von rund 6000 Fans begrüsst worden war. Zuvor war der Teambus auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel von einem Korso mit 400 Motorrädern der Bikergruppe «Moto-Tugas» eskortiert worden. Nicht alles lief gesittet ab. Zwei Anhänger versuchten sich Zugang zum portugiesischen EM-Quartier zu verschaffen. Die beiden Eindringlinge wurden umgehend von der Polizei festgenommen.

  • So löst Nagelsmann den Notfall-Plan aus

    Julian Nagelsmann und sein Trainerteam sind auf alles vorbereitet. Kürzlich verriet der Bundestrainer in einem Podcast: «Natürlich haben wir schon einen Notfall-Plan, was passiert, wenn noch zehn Minuten zu spielen sind und wir unbedingt ein Tor brauchen. Den haben wir auch vorher trainiert, sodass die Spieler wissen, wenn ich ‹Notfall-Plan› reinrufe, was müssen wir jetzt machen, die Abläufe sind drin.»

    «Notfall-Plan» ist eines von mehreren Codewörtern, mit dem Nagelsmann unkompliziert taktische Anweisungen übermitteln kann. Doch was bedeutet das Codewort, das am Freitagabend im Eröffnungsspiel gegen Schottland kein Deutscher hören will? «Bild» will es ganz genau wissen: Anstatt mit schnellem Kurzpassspiel die gegnerischen Reihen zu überspielen, werde nach Auslösung des «Notfall-Plans» mit langen Bällen in die Spitze operiert. Revolutionär ist dieser Ansatz wahrlich nicht.

    Am liebsten wäre es Nagelsmann aber ohnehin, wenn er gegen Schottland keine Codewörter reinrufen muss. Am Donnerstagabend meinte er: «Bitte alle ganz laut sein. Ich freue mich zwar, wenn ich die Spieler erreiche. Aber morgen drücke ich auch mal ein Auge zu, wenn es nicht so ist – weil es sehr laut ist im Stadion.» Das Ziel ist ohnehin klar: «Wir wollen zum Auftakt einen Sieg.»

    Nagelsmann fordert Fans auf: «Bitte alle ganz laut sein»

    Nagelsmann fordert Fans auf: «Bitte alle ganz laut sein»

    Die deutsche Nationalmannschaft startet am Freitag gegen Schottland in die Heim-EM. Bundestrainer Julian Nagelsmann sieht das Team bereit und erhofft sich viel Unterstützung von den Fans.

    14.06.2024

  • Nati-Koch Bolli lüftet sein Birchermüesli-Geheimnis

    Emil Bolli ist seit 28 Jahren Koch der Schweizer Fussball-Nati. In Deutschland ist er nun zum letzten Mal an einem grossen Turnier dabei. Im Gespräch mit blue Sport gibt der Birchermüesli-Star einige Anekdoten preis. Mehr dazu hier.

    Nati-Koch ändert Rezept: «Dieses Birchermüesli ist überragend»

    Nati-Koch ändert Rezept: «Dieses Birchermüesli ist überragend»

    blue Müesli-Experte Pascal Zuberbühler entdeckt eine Rezept-Neuheit im legendären Bolli-Birchermüesli der Schweizer Nati.

    13.06.2024

  • Slowene Vincic leitet erstes Schweizer EM-Spiel

    Der slowenische Schiedsrichter Slavko Vincic pfeift am Samstag in Köln das erste EM-Gruppenspiel der Schweiz, in dem sie auf Ungarn trifft.

    Vincic leitete vor zwei Wochen den Final der Champions League zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund. Nun arbitriert der 44-Jährige aus Maribor, der seit 2010 FIFA-Referee ist, zum dritten Mal an einem Grossturnier.

    Mit Vincic als Schiedsrichter machte die Schweiz schon zwei Mal gute Erfahrungen. An der EM 2021 leitete der Slowene in Baku das dritte Schweizer Gruppenspiel gegen die Türkei, das für die SFV-Auswahl mit einem 3:1-Sieg und der Qualifikation für die Achtelfinals endete. Im darauffolgenden Oktober begegneten sich Vincic und die Schweiz beim 2:0-Erfolg in Genf gegen Nordirland im Rahmen der WM-Qualifikation. In beiden Spielen zückte Vincic nur einmal eine gelbe Karte.

    Der Slowene Slavko Vincic leitet am Samstag das erste Schweizer EM-Spiel gegen Ungarn.
    Der Slowene Slavko Vincic leitet am Samstag das erste Schweizer EM-Spiel gegen Ungarn.
    Keystone
  • So sieht Murat

    Im Vorfeld der Europameisterschaft haben wir Nati-Trainer Murat Yakin gebeten, uns eine Top-Elf und allen EM-Spielern zu erstellen. Hier siehst du das Resultat.

  • Schotten mischen Münchner Innenstadt auf

    Unter dem Slogan «No Scotland, no party» – «Kein Schottland, keine Party» fluten am Donnerstag Tausende Fussballfans aus Schottland die Münchner Innenstadt. 

    Dort findet am Freitag das Eröffnungsspiel der Euro 2024 zwischen Gastgeber Deutschland und dem seit 1998 nicht mehr für ein internationales Turnier qualifizierten Schottland statt.

    Kein Wunder pilgern die Schotten nach 26-jähriger Absenz zu Tausenden ins EM-Gastgeberland. Am kommenden Mittwoch kommt es dann zur Begegnung mit der Schweiz. Dann trifft die Mannschaft von Murat Yakin im zweiten Gruppenspiel in Köln auf Schottland.

    «No Scotland, no party» – Tausende Schotten fluten Münchner Innenstadt

    «No Scotland, no party» – Tausende Schotten fluten Münchner Innenstadt

    «NO SCOTLAND, NO PARTY» Die ersten schottischen Fans sind in München angekommen und sie mischen die Innenstadt auf WIE ZULETZT BEI DER WM 1998 Lange waren die Fans nicht mehr bei einem Turnier jenseits der Insel dabei ERÖFFNUNGSSPIEL GEGEN DEUTSCHLAND Zwar sind die Schotten Aussenseiter, aber auch sie dürfen auf eine Überraschung hoffen Wer im März 2023 Spanien 2:0 schlägt, der kann durchaus auch Deutschland gefährlich werden NUR EIN KLEINER TEIL DARF INS STADION In Deutschland wird in den EM-Tagen die unglaubliche Zahl von 200.000 schottischen Fans erwartet

    13.06.2024

  • Weniger Alkohol im Bier beim Spiel England – Serbien

    Beim sicherheitskritischen EM-Spiel der englischen Nationalmannschaft am Sonntag gegen Serbien in Gelsenkirchen wird Bier mit reduziertem Alkoholgehalt ausgeschenkt. Das berichtete die englische Zeitung «The Sun» mit Verweis auf einen Polizeisprecher. Den EM-Organisatoren zufolge gibt es für keine andere Vorrundenpartie ähnliche Planungen. Erwartet werden auf Schalke Tausende Fans beider Nationen.

    In dem Gelsenkirchener Stadion laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Auf einem über einem Getränkestand angebrachten Schild waren zu Wochenbeginn bereits die Preise zu sehen: Ein halber Liter Bier kostet die Fans demnach sieben Euro – sowohl in der alkoholhaltigen, der alkoholfreien und der Radler-Variante.

    Die Preise sollen in allen EM-Stadien gleich sein, in den Fanzones sind die jeweiligen Veranstalter für die Preispolitik verantwortlich.

    Für England-Fans gibt es im Stadion in Gelsenkirchen nur Leichtbier.
    Für England-Fans gibt es im Stadion in Gelsenkirchen nur Leichtbier.
    Bild: Keystone
  • Tausende feiern bei Eröffnung von Fanmeile in Berlin

    Zwei Tage vor dem EM-Start haben Tausende Menschen die Eröffnung von Deutschlands bekanntester Fanmeile am Brandenburger Tor in Berlin gefeiert. Laut Angaben der Veranstalter kamen am Mittwochabend rund 30 000 Menschen zu der rund zweistündigen Show auf der Straße des 17. Juni. Dort stimmten der Berliner Rapper Luciano, Popsänger Alvaro Soler sowie die Sängerinnen Elif und Leony auf das Heim-Turnier ein. Parallel dazu wurde auch ein umfassendes Kulturprogramm eingeläutet, das die Fußball-EM in Berlin begleitet.

    Vor allem viele junge Menschen fieberten dem Auftritt von Luciano entgegen. Für ihn sei es ein «emotionaler Moment», vor dem Brandenburger Tor spielen zu dürfen. Der Polizei waren bis zum Ende der Veranstaltung gegen 21.45 Uhr keine Zwischenfälle bekannt.

    Vereinzelt trugen Menschen Fanartikel wie zum Beispiel das pinkfarbene Auswärtstrikot der deutschen Nationalmannschaft oder Blumenketten in Deutschlandfarben. Die Fanmeile in der Hauptstadt zählte zu den grössten Schauplätzen der Heim-WM im Jahr 2006, dem «Sommermärchen».

    Die Fanzone am Brandenburger Tor ist eröffnet.
    Die Fanzone am Brandenburger Tor ist eröffnet.
    Bild: Imago
  • Oranje-Coach Koeman zweifelt an Ausfall von Lewandowski

    Der niederländische Nationaltrainer Ronald Koeman ist noch nicht überzeugt davon, dass Polens Star Robert Lewandowski am Sonntag im Duell zwischen dem Oranje-Team und Polen in Hamburg fehlen wird. «Wer weiss, ob alle Berichte wahr sind. Ich habe immer Zweifel», sagte Koeman am Mittwoch in Wolfsburg, wo die Elftal während der Europameisterschaft ihr Quartier aufgeschlagen hat. «Wir werden am Sonntag sehen, ob er spielt oder nicht. Dass er ein aussergewöhnlicher Angreifer ist, steht ausser Frage», sagte der Bondscoach.

    Lewandowski hatte sich am Montag beim 2:1 im Testspiel gegen die Türkei nach Angaben des polnischen Mannschaftsarztes einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen. Damit soll er nach Angaben der Polen für das erste Gruppenspiel ausfallen.

  • England schottet sich ab – und bangt um Stones

    Das haben die Menschen in Blankenhain zuletzt anders erlebt. Als die deutsche Nationalmannschaft im Mai ihre EM-Vorbereitung in der thüringischen Kleinstadt aufnahm, waren Thomas Müller und Co. bei der Tafel zu sehen und gaben Autogramme vor einem Supermarkt. Hotelgründer Matthias Grafe sprach von einer «Charme-Offensive» des DFB-Teams.

    Dagegen beschränkt sich Turnierfavorit England in Blankenhain bislang auf das vorgeschriebene Minimum und setzt in der vom Luxus geprägten Idylle auf maximale Abschottung. Nur 500 Fans beim öffentlichen Training in Jena, noch einmal erhöhte Sicherheitsmassnahmen rund um das grosszügige Teamhotel und zunächst keinerlei geplante Aktivitäten in der Gegend.

    «Bei den Engländern ist es genau andersrum als bei den Deutschen, die wollen jetzt erstmal ganz in Ruhe ankommen. Sie haben selbst Angst vor ihren eigenen Medien, sie haben vielleicht auch Angst, dass die Fans zu nah herankommen», sagte Grafe der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch in Blankenhain. «Sie merken, wie die Nervosität steigt, je näher das Turnier kommt.» Das Spa & GolfResort Weimarer Land teilt sich das Hausrecht in den kommenden Wochen mit dem englischen Fussballverband FA. «Alles, was England betrifft, ist abgeschottet. Da kommt man – leider für die Menschen – schlecht dran», erklärte der Hotelmanager.

    Wenige Tage vor dem EM-Auftakt in Gelsenkirchen am Sonntag steht der Sport im Vordergrund. Trainer Gareth Southgate bangt vor dem Startspiel um Abwehrchef John Stones. Der 30-jährige Abwehrspieler fehlte bei der ersten Trainingseinheit der Three Lions am Mittwoch krankheitsbedingt. Auf die Frage, ob ein Einsatz von Stones am Sonntag gegen Serbien gefährdet sei, antwortete ein Sprecher, dies sei derzeit nicht abzusehen. Details zur Krankheit wurden nicht genannt.

  • EM-Aus für Deutschland-Hoffnung Pavlovic: «Im Moment bin ich sehr traurig»

    Aleksandar Pavlovic hat mit einer Social-Media-Botschaft an seine Kollegen auf das EM-Aus reagiert. «Im Moment bin ich sehr traurig, dass der Traum der Heim-EM geplatzt ist! Ich wünsche den Jungs den grösstmöglichen Erfolg! Und ich komme stärker zurück!», schrieb der 20-Jährige am Mittwoch in einem Beitrag bei Instagram. Der Post war mit schwarzem Hintergrund wie eine Trauernachricht unterlegt.

    Kurz zuvor hatte der DFB bekanntgegeben, dass der Mittelfeldspieler des FC Bayern München wegen eines Infekts nicht mehr zum Kader der deutschen Nationalmannschaft gehört. Zwei Tage vor dem Eröffnungsspiel gegen Schottland in München nominierte Bundestrainer Julian Nagelsmann den Dortmunder Emre Can nach. Spielerwechsel sind aus gesundheitlichen Gründen bis zum ersten Spiel jedes Teams möglich.

    «Es ist natürlich bitter, so eine Entscheidung zu treffen. Das tut immer weh. Er ist ein sehr guter Spieler, ein guter Mensch, aber in dem Alter habe ich eine Verantwortung gegenüber dem Spieler», sagte Nagelmann in einem DFB-Video. «Wenn er hier ankommt und ausbelastet wird, ist das Restrisiko gross, dass er noch eine Infektion bekommt an den Mandeln und wieder ausfällt», sagte der Bundestrainer. Man hätte Pavlovic nicht spielfit bekommen.

    Pavlovic hatte in der vergangenen Woche beim EM-Test in Nürnberg gegen die Ukraine sein erstes Länderspiel bestritten. Der Nachwuchsmann hatte schon häufiger mit Infekten zu kämpfen. Im EM-Quartier hatte er angekündigt, sich nach der EM wegen der wiederkehrenden Probleme einer Mandeloperation unterziehen zu wollen.

    DFB-Coach Nagelsmann muss Pavlovic nach Hause schicken: «Das tut immer weh»

    DFB-Coach Nagelsmann muss Pavlovic nach Hause schicken: «Das tut immer weh»

    Am Mittwoch gibt der DFB bekannt, dass der Mittelfeldspieler des FC Bayern München wegen eines Infekts nicht mehr zum Kader der deutschen Nationalmannschaft gehört.

    12.06.2024

  • Ronaldo führt Portugal zum Sieg

    Angeführt von einem glänzend aufgelegten Cristiano Ronaldo hat Portugal seinen letzten Test vor der EM souverän gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Roberto Martínez besiegte Irland mit 3:0 (1:0).

    Joao Félix brachte die Gastgeber in der 18. Minute in Aveiro in Führung. Ronaldo, der im ersten Durchgang schon auffällig gewesen und mit einem abgefälschten Freistoss am Pfosten gescheitert war, legte dann nach dem Seitenwechsel so richtig los. Der 39-Jährige traf erst sehr sehenswert in den Winkel (50.) und liess zehn Minuten später seinen zweiten Treffer folgen.

    Bei der EM spielt Portugal in Gruppe F am 18. Juni gegen Tschechien, am 22. Juni gegen die Türkei und am 26. Juni gegen Georgien.

  • Ukraine gewinnt letzten Test vor der EM

    Die Ukraine hat ihren letzten Test vor der Europameisterschaft in Deutschland bestanden. Doch muss das Team nach dem 4:0 (2:0) gegen die moldauische Nationalmannschaft um den Einsatz von Linksverteidiger Witalij Mykolenko bangen. Der Profi des FC Everton hatte sich in Moldaus Hauptstadt Chisinau noch vor der Pause bei einem Zweikampf am Knöchel verletzt und war ausgewechselt worden.

    Die Tore zum deutlichen Erfolg erzielten Roman Jaremtschuk (2.), Wiktor Zyhankow (30.), Artem Dowbyk (49.) und Heorhij Sudakow (54.). Die Ukrainer spielen bei der EM in der Vorrundengruppe E. Dort treffen sie am kommenden Montag in München auf Rumänien, am 21. Juni in Düsseldorf auf die Slowakei und am 26. Juni in Stuttgart auf Belgien.

  • Kroos warnt vor Schottland: «Sehr unangenehm»

    Im Eröffnungsspiel der Heim-EM tritt Deutschland gegen Schottland an. Mittelfeldspieler Toni Kroos warnt vor dem Gegner und blickt zurück auf die zuletzt missratenen Turniere der DFB-Elf.

    Kroos warnt vor Schottland: «Sehr unangenehm»

    Kroos warnt vor Schottland: «Sehr unangenehm»

    Im Eröffnungsspiel der Heim-EM 2024 tritt Deutschland gegen Schottland an. Mittelfeldspieler Toni Kroos warnt vor dem Gegner und blickt zurück auf die zuletzt missratenen Turniere der DFB-Elf.

    11.06.2024

  • Beckenbauers Witwe trägt EM-Pokal in Münchner Arena

    Die Europäische Fussball-Union UEFA ehrt vor dem Eröffnungsspiel der Europameisterschaft in München den in diesem Januar verstorbenen Franz Beckenbauer. Seine Witwe Heidi wird bei der Eröffnungsfeier am Freitag den Pokal auf das Spielfeld der Münchner Arena tragen, wie die UEFA am Dienstag mitteilte.

    Vor der Auftaktpartie der deutschen Nationalmannschaft gegen Schottland (21.00 Uhr) wird sie von Jürgen Klinsmann und Bernard Dietz begleitet. Zuerst hatte die Ippen Mediengruppe berichtet. Klinsmann und Dietz waren die Kapitäne bei den EM-Titeln 1996 und 1980. Franz Beckenbauer war Spielführer beim ersten EM-Triumph Deutschlands 1972. Somit werde bei der Eröffnungsfeier allen drei bisherigen deutschen EM-Titeln Rechnung getragen, hiess es von der UEFA.

    Beckenbauer war im Januar im Alter von 78 Jahren gestorben. Beckenbauer wurde unter anderem 1974 als Spieler und 1990 als Trainer der Nationalmannschaft Weltmeister.

  • Trotz Rasen-Ärger: Nati trainiert (vorerst) auf demselben Platz

    Trotz Rasen-Ärger trainiert die Nati auch am zweiten Tag in Stuttgart im Stadion auf der Waldau. Das Positive rund ums Grün, wie die kurze Distanz zum Teamhotel, Kabinen und Infrastruktur überwiege, lässt der SFV ausrichten. Dies hat der sechsköpfige Mannschaftsrat (Xhaka, Shaqiri, Sommer, Zakaria, Akanji und Freuler am Montagabend so entschieden.

    Die Schweizer Nati trainiert vorerst weiter auf dem qualitativ nicht hochwertigen Rasen.
    Die Schweizer Nati trainiert vorerst weiter auf dem qualitativ nicht hochwertigen Rasen.
    Keystone

    Zudem hofft man, dass die UEFA Wort hält. Sie hat dem SFV versichert, dass sie alles tun würde, um die Situation zu verbessern. Dennoch werden weiterhin Alternativen geprüft, da sich die Situation verschlechtern könnte. Ein perfekter Trainingsplatz sei das Wichtigste für ein Endrundenturnier, sagt Ex-Nati-Goalie und blue Sport Experte Pascal Zuberbühler. Eine nahegelegene Ausweichmöglichkeit könnte der Trainingsplatz der Stuttgarter Kickers, nur wenige Gehminuten entfernt, sein. Fortsetzung folgt bestimmt.

  • Muskelfaserriss: Lewandowski verpasst erstes EM-Spiel

    Der polnische Stürmerstar Robert Lewandowski wird mindestens das erste Spiel bei der EM verpassen. Nach Angaben des polnischen Mannschaftsarztes Jacek Jaroszewski zog sich der Torjäger am Montagabend beim 2:1-Sieg im letzten Testspiel gegen die Türkei einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu. Eine Teilnahme am EM-Auftakt der Polen am Sonntag gegen die Niederlande sei ausgeschlossen, sagte Jaroszewski am Dienstag. «Wir tun alles, damit Robert im zweiten Spiel gegen Österreich spielen kann.»

    Der 35 Jahre alte Lewandowski vom FC Barcelona ist der Kapitän und herausragende Spieler des polnischen Teams. Gegen die Türkei bestritt er sein 150. Länderspiel, musste jedoch in der 33. Minute verletzt ausgewechselt werden. In einer ersten Reaktion hatte Polens Nationaltrainer Michal Probierz noch eine vorsichtige Entwarnung gegeben: «Robert hat nur eine leichte Verletzung und wir hoffen, dass es keine Probleme gibt», sagte der frühere Zweitliga-Profi von Bayer Uerdingen und Wattenscheid 09.

    Lewandowskis Ausfall am Sonntag in Hamburg trifft die Polen auch deshalb so hart, weil dem EM-Viertelfinalisten von 2016 aktuell kaum noch gesunde Stürmer zur Verfügung stehen. Arkadiusz Milik von Juventus Turin musste seine EM-Teilnahme bereits in der vergangenen Woche wegen einer Knieverletzung absagen. Karol Swiderski von Hellas Verona verletzte sich gegen die Türken ebenfalls, als er beim Jubeln über sein Tor zum 1:0 umknickte.

    «Im Fall von Karol Swiderski ergab die Untersuchung eine Verstauchung des Sprunggelenks ohne nennenswerten Schaden», sagte Jaroszewski. «Nach der Behandlung sollte er innerhalb von drei bis vier Tagen wieder voll trainieren können.»

  • Frenkie de Jong wird nicht rechtzeitig fit

    Barça-Star Frankie de Jong wird die EM definitiv verpassen. Lange haben sich die Niederländer noch Hoffnungen gemacht, doch nach dem 4:0-Sieg der Oranje gegen Island teilt der Barça-Star auf Instagram mit, dass es für ihn nicht mehr reichen wird: «Ich bin traurig und enttäuscht das ich es nicht zur EM schaffe. Wir haben in den letzten Wochen viel versucht, aber mein Knöchel braucht leider mehr Zeit.»

  • Positive Signale bei Embolo, Zakaria und Schär

    Die Schweizer Nati ist im Basiscamp in Stuttgart angekommen, wo sie sich auf die EM-Gruppenspiele vorbereitet. Am Montagabend folgte auch schon ein erstes Training. Michael Wegmann, Ressortleiter Sport, mit einer ersten Einschätzung vor Ort.

    «Ein positives Signal bei Embolo, Zakaria und Schär»

    «Ein positives Signal bei Embolo, Zakaria und Schär»

    Die Schweizer Nati ist im Basiscamp in Stuttgart angekommen, wo sie sich auf die EM-Gruppenspiele vorbereitet. Michael Wegmann, Ressortleiter Sport, mit einer ersten Einschätzung vor Ort.

    10.06.2024

  • Start ins EM-Abenteuer – die Nati ist in Stuttgart angekommen

    Die Schweizer Nati ist am Montag in Stuttgart angekommen. Bevor im Waldhotel die Zimmer bezogen werden und das erste Training ansteht, erfüllen einige Nati-Stars noch Autogrammwünsche.

    Start ins EM-Abenteuer – die Nati ist in Stuttgart angekommen

    Start ins EM-Abenteuer – die Nati ist in Stuttgart angekommen

    Die Schweizer Nati ist am Montag in Stuttgart angekommen. Bevor im Waldhotel die Zimmer bezogen werden und das erste Training ansteht, erfüllen einige Nati-Stars noch Autogrammwünsche.

    10.06.2024

  • Prinz William besucht Englands Nationalteam vor EM

    Kurz vor der Abreise nach Deutschland gibt es bei Englands Nationalteam royalen Besuch. Prinz William stimmt Harry Kane und Co. auf das Fussball-Grossereignis ein.

    Der britische Thronfolger Prinz William hat Englands Nationalteam unmittelbar vor der Abreise zur EM nach Deutschland besucht. Der 41-Jährige kam am Montag nach Burton-on-Trent und sprach dabei unter anderem mit Nationaltrainer Gareth Southgate, der nach der WM 2018, der EM 2021 und der WM 2022 vor seinem vierten grossen Turnier mit den Three Lions steht. England ist seit dem WM-Triumph 1966 titellos, gilt trotz durchwachsener Auftritte in der Vorbereitung aber bei der EM (14. Juni bis 14. Juli) als einer der Favoriten.

    Prinz William präsentierte in seiner Funktion als Präsident des englischen Fussballverbandes FA Trikots der 26 Profis, die am Nachmittag nach Deutschland aufbrachen. Der Thronfolger berichtete von einem Gespräch mit seinen Kindern, bei dem er am Morgen fragte, was er den Fussballern ausrichten solle. «Der beste Hinweis, den ich bekommen habe, war, dass ihr doppelt so viel essen sollt wie normal», sagte William mit Blick auf Aussagen seines jüngsten Sohnes Louis (6). «Ich stelle mir jetzt vor, wie ihr alle mit riesigen Bäuchen über das Spielfeld lauft.»

  • Terrorunterstützer wollte EM-Akkreditierung

    Der am Flughafen Köln/Bonn festgenommene, mutmassliche IS-Unterstützer hat sich um eine Akkreditierung als Ordner bei der Fussball-EM bemüht. Das bestätigte Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul am Montag in Neuss. «Konkrete Anschlagsplanungen» habe es aber nicht gegeben, sagte der CDU-Politiker.

    «Wir haben alle diejenigen, die in diesen Bereichen Sicherheit und Ordnung arbeiten werden, überprüft, weil sie eine Akkreditierung brauchen», sagte Reul. «Und bei der Akkreditierung ist aufgefallen, dass dieser junge Mann ein Problem darstellen könnte und deswegen kümmern wir uns jetzt sorgfältig um ihn.»

    Der Mann war am Freitag gefasst worden, hatte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft bereits am Wochenende bestätigt. Die Ermittler werfen dem Mann mit deutsch-marokkanisch-polnischer Staatsangehörigkeit vor, im September 2023 über eine Kryptowährungsbörse insgesamt fast 1700 US-Dollar auf ein Konto der Terrorgruppe Islamischer Staat Provinz Khorasan (ISPK) übermittelt zu haben.

  • Nati-Stars steigen in den Bus Richtung Stuttgart

    Am Montag zur Mittagszeit hat sich die Schweizer Nati beim Flughafen Zürich versammelt. Von dort geht es mit dem Bus Richtung Stuttgart. Zuvor haben die Nati-Stars noch ein paar Autogramme verteilt und für Selfies posiert.

    Nächster Halt Stuttgart: Xhaka und Co. starten ins EM-Abenteuer

    Nächster Halt Stuttgart: Xhaka und Co. starten ins EM-Abenteuer

    Am Montagmittag hat sich die Schweizer Nati beim Flughafen Zürich getroffen. Von dort geht es mit dem Bus Richtung Stuttgart. Zuvor haben die Nati-Stars noch ein paar Autogramme verteilt und für Selfies posiert.

    10.06.2024

  • Holland-Star heiratet kurz vor der EM

    Bayern Münchens Abwehrspieler Matthijs de Ligt hat einem Bericht des Magazins «Vogue» zufolge seine Verlobte Annekee Molenaar geheiratet. Mit der EM in Deutschland in diesem Sommer sei es unmöglich gewesen, eine grosse Hochzeit zu planen, sagte Molenaar dem Magazin.

    «Wir wollten es aber endlich offiziell machen und Ehefrau und Ehemann werden!», sagte die Braut. Deswegen habe das Paar erst einmal im kleinen Kreis mit Grosseltern, Eltern, Geschwistern und Trauzeugen gefeiert. Fotos teilten beide auch auf Instagram.

    Viel Zeit zum Feiern blieb dem 24 Jahre alten niederländischen Nationalspieler aber nicht. Noch am Tag der Trauung am vergangenen Freitag reiste de Ligt demnach zurück ins Trainingslager von Oranje. Am Montag steht gegen Island das letzte Testspiel der Niederländer vor der EM in Deutschland an, wo die Mannschaft als Mitfavorit gilt.

  • Italien bestehe EM-Hauptprobe – Dämpfer für Frankreich

    Italien, die Slowakei und Georgien reisen mit einem Sieg an die EM-Endrunde in Deutschland. Italien begnügte sich in Empoli mit einem 1:0-Minisieg gegen Bosnien-Herzegowina. Den einzigen Treffer erzielte Inter Mailands Mittelfeldspieler Davide Frattesi in der 38. Minute. In der wohl hochkarätigsten EM-Vorrundengruppe trifft Italien auf Spanien, Kroatien und Albanien. Ein Sieg zum Auftakt gegen Albanien ist da am kommenden Samstag wohl Pflicht.

    Die Slowakei legte mit einem 4:0-Heimsieg gegen Wales eine geglückte Generalprobe auf den Rasen. Auch EM-Debütant Georgien stimmte sich mit einem 3:1 in Montenegro erfolgreich auf die erste Endrundenteilnahme ein – ohne den Basler Gabriel Sigua.

    Mitfavorit Frankreich reist mit einem kleinen Dämpfer an die EM. Das Starensemble von Didier Deschamps kommt gegen Kanada trotz klarem Chancenplus nicht über ein 0:0 hinaus.

  • Schottlands Nati in Bayern empfangen – McGinn tanzt

    Garmisch-Partenkirchen hat den Schweizer EM-Gegner Schottland mit einem Willkommensfest empfangen. Die Auswahl von Nationaltrainer Steve Clarke durfte sich am Sonntagabend in der Gemeinde im Werdenfelser Land über viel Fan-Zuspruch mit Beifall und Dudelsack-Klänge freuen. Mittelfeldakteur John McGinn von Aston Villa tanzte spontan beim Schuhplattler mit. 

  • Tschechiens Sadilek verpasst EM nach Sturz mit Fahrrad

    Bittere Nachricht für die Tschechen: Michal Sadilek, normalerweise gesetzt im zentralen Mittelfeld, muss kurzfristig Forfait geben und wird in Deutschland nicht dabei sein. Der 25-Jährige verletzte sich bei einem Sturz vom Fahrrad.

    Es passierte bei einer Regenerationseinheit am Samstag nach dem tags zuvor absolvierten Testspiel gegen Malta, das die Tschechen mit 7:1 gewinnen konnten. Sadilek stürzte vom Fahrrad und erlitt dabei eine «Platzwunde im Beinbereich», wie der tschechische Verband am Sonntag mitteilt. «Das ist eine grosse Schwächung für uns», sagt Nationaltrainer Ivan Hasek.

  • Ranking von blue Sport: Die 15 besten Nati-Spieler aller Zeiten

    Vier aktuelle Nati-Spieler schaffen es auf unsere Liste der 15 besten Schweizer Fussballer aller Zeiten, zwei von ihnen schaffen es sogar aufs Podest. Auch die eine oder andere Nati-Legende ist im Ranking vertreten. Wer ist aus deiner Sicht der Beste?

  • Koeman hofft weiter auf de Jong

    Der niederländische Nationaltrainer Ronald Koeman rechnet in Deutschland weiter mit Mittelfeldstar Frenkie de Jong. Selbst wenn der Profi vom FC Barcelona für das erste Gruppenspiel gegen Polen in Hamburg am Sonntag nicht rechtzeitig fit werde, bleibe er im Kader, sagte der Bondscoach am Sonntag. «Auch wenn er die ersten beiden Spiele nicht dabei ist, bleibt er im Aufgebot. Wenn er die komplette Gruppenphase ausfällt, muss ich mir vielleicht noch einmal Gedanken machen. Aber davon gehe ich nicht aus.»

    De Jong hatte sich im April im Klassiker Barcelona gegen Real Madrid eine Knöchelverletzung zugezogen und musste vom Platz getragen werden. Seitdem kämpft der 27-Jährige in der Reha um die EM-Teilnahme. Seit Samstag ist de Jong nun bei der Mannschaft und absolvierte am Wochenende Teile der Trainingseinheiten. Für die Generalprobe an diesem Montag (20.45 Uhr) in Rotterdam gegen Island kommt der Mittelfeldstratege noch nicht infrage.

    «Es läuft gut. Ich hoffe, dass ich schon gegen Polen dabei bin», sagte de Jong. «Aber wir müssen abwarten, wie der Knöchel auf die Steigerung der Belastung reagiert.» Sollte de Jong nicht rechtzeitig gesund werden, könnte Koeman bis kurz vor dem Polen-Spiel einen Spieler nachnominieren.

    Niederlandes Frenkie De Jong ist immer noch nicht fit.
    Niederlandes Frenkie De Jong ist immer noch nicht fit.
    DPA
  • Umfrage: Wie weit kommt die Schweiz an der EM?

  • Erfolgserlebnis für Schweizer EM-Gegner Ungarn

    Der erste Schweizer EM-Gegner Ungarn reist mit einem Erfolgserlebnis nach Deutschland. Er schlägt in Debrecen Israel mit 3:0.

    Die ungarische Reaktion auf das 1:2 in Irland vor wenigen Tagen liess nicht auf sich warten. In den ersten 22 Minuten schoss das Team des italienischen Nationalcoaches Marco Rossi drei Tore. Besonders formstark präsentierte sich Barnabas Varga. Der für Ferencvaros spielende Torschützenkönig der ungarischen Meisterschaft traf zweimal und bereitet das 1:0 des Freiburgers Roland Sallai vor. Bendeguz Bolla, Cupsieger mit Servette, liess sich einen Assist gutschreiben.

    Ungarn ist am kommenden Samstagnachmittag in Köln der erste Gruppengegner der Schweiz.

    Roland Sallai erzielte das 1:0 für Ungarn
    Roland Sallai erzielte das 1:0 für Ungarn
    Keystone
  • Terror-Sorgen im Rahmen der Euro

    Fast die Hälfte der Menschen zeigt sich besorgt, dass es im Rahmen der Fussball-EM in Deutschland zu Terroranschlägen kommen könnte. Das geht aus einer Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov zusammen mit dem Sinus-Institut veröffentlichte.

    Demnach sind 12 Prozent der Befragten voll und ganz besorgt sowie 35 Prozent eher besorgt. 24 Prozent seien eher nicht besorgt, 12 Prozent überhaupt nicht besorgt. 16 Prozent der Befragten hatten keine Meinung oder machten keine Angaben.

    Ausserdem gab fast jeder Zweite (46 Prozent) bei der Umfrage an, der Fussball-EM gleichgültig gegenüberzustehen. Elf Prozent lehnen das Turnier den Angaben zufolge ab, 32 Prozent freuen sich. Elf Prozent hatten keine Ahnung beziehungsweise machten keine Angaben.

    Bei der Online-Umfrage wurden nach Angaben von YouGov vom 18. April bis zum 25. April 2065 Menschen in Deutschland befragt. Die Ergebnisse sind demnach gewichtet und repräsentativ für die deutsche Bevölkerung im Alter von 18 bis 75 Jahren.

  • Die Schweiz keine Gefahr für Deutschland?

    Im Nachtrag an das Testspiel zwischen Deutschland und Griechenland führt die ARD noch einen Gruppencheck mit den Gegnern des Gastgebers durch. Fazit: Man braucht sich vor niemandem verstecken. Gemäss Aussagen von Lothar Matthäus auch nicht vor der Schweiz. Zwar habe die Nati mit Xhaka einen Denker und Lenker und mit Sommer den italienischen Meistern in ihren Reihen. Vorne fehle der Schweiz aber die Durchschlagspower und einzelne Routiniers sind vielleicht auch schon etwas über ihrem Zenit. «Shaqiri ist in die Jahre gekommen», so Matthäus. So gelte Deutschland in allen Spielen als klarer Favorit. Mal schauen, ob sie dieser Rolle auch gerecht werden.

    Matthäus redet die deutschen Gegner an der Euro ziemlich klein.
    Matthäus redet die deutschen Gegner an der Euro ziemlich klein.
    Imago
  • Deutschland jubelt spät – Schmach für England

    Am Freitagabend standen für zwei Schweizer Gruppengegner die letzten Testspiele an. Gastgeber Deutschland traf in Mönchengladbach auf Griechenland und feierte einen 2:1-Heimsieg. Georgios Masouras sorgte für die Pausenführung für Griechenland, bevor Deutschland in der zweiten Halbzeit durch Kai Havertz und Pascal Gross noch die Wende schaffte. 

    Schottland empfing im Hampden Park in Glasgow Finnland und konnte bis zur 58. Minute dank einem Eigentor und dem Treffer von Lawrence Shankland mit 2:0 vorlegen. Zum Sieg reichte es dennoch nicht. Benjamin Kallman und Oliver Antman glichen die Partie in den letzten 20 Minuten noch aus. 

    Für Titelfavorit England setzte es im letzten Spiel vor der EM gar eine Schmach ab. Das Starensemble von Gareth Southgate musste sich Island im Wembley mit 0:1 geschlagen geben. Jon Dagur Thorsteinsson gelang im Wembley bereits in der 12. Minute das einzige Tor der Partie. 

  • Stuttgarts Torhüter Nübel nicht im Deutschland-Kader

    Torhüter Alexander Nübel wird nicht zum Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft für die Heim-Europameisterschaft gehören. Der 27 Jahre alte Schlussmann vom VfB Stuttgart wurde am Freitag aus dem finalen 26 Spieler umfassenden Kader gestrichen

    «Das hat erstmal nichts mit der Leistung von Alex zu tun, er hat sich sehr gut eingegliedert, hatte auch eine gute Trainingsleistung», sagte Bundestrainer Julian Nagelsmann kurz vor dem Anpfiff des letzten EM-Testspiels gegen Griechenland in Mönchengladbach bei RTL zu seiner Entscheidung. Er begründete diese mit «Unwägbarkeiten» bei Leroy Sané. Der Flügelstürmer sei zwar «bei knapp 100 Prozent, das war er aber bei Bayern auch teilweise, und dann wurde es schlagartig ein bisschen anders.» Deshalb sei die Entscheidung zugunsten eines Feldspielers mehr und gegen einen vierten Torwart im Kader gefallen.

    Die Streichung Nübels kommt überraschend. Nagelsmann hatte bei der Bekanntgabe seines vorläufigen Kaders mit 27 Spielern am 16. Mai noch erläutert, dass er aus Gründen der Trainingssteuerung mit vier Torhütern in die EM gehen wolle. Auch deshalb war Nübel ohne bisherigen Länderspiel-Einsatz nach seinen guten Leistungen in der Saison beim Bundesliga-Zweiten nominiert worden. Der Schlussmann war von der vorläufigen Berufung selbst überrascht worden und hatte erzählt, dass er einen Safari-Urlaub stornieren müsse.

    «Alex und auch wir verstehen dies nicht als eine Entscheidung gegen seine Qualität», sagte Stuttgarts Sportdirektor Fabian Wohlgemuth. «Alex’ Zeit in der Nationalmannschaft wird kommen, davon bin ich felsenfest überzeugt.» Zum Aufgebot gehören nun wie bei den vergangenen Turnieren 23 Feldspieler und drei Torhüter. Stellvertreter von Bayern-Torwart Manuel Neuer als Nummer eins sind Marc-André ter Stegen (FC Barcelona) und Oliver Baumann (TSG Hoffenheim).

    Kein Duell an der EM: Stuttgarts Goalie Alexander Nübel wurde aus Deutschlands Kader gestrichen, Harry Kane ist Englands grosse Hoffnung.
    Kein Duell an der EM: Stuttgarts Goalie Alexander Nübel wurde aus Deutschlands Kader gestrichen, Harry Kane ist Englands grosse Hoffnung.
    Bild: sda
  • Entscheidung gefallen: Yakin streicht letzten Spieler aus dem Kader

    Das 26-köpfige Schweizer Kader für die in einer Woche beginnende EM in Deutschland steht. Nationalcoach Murat Yakin streicht als letzten Spieler Andi Zeqiri aus seiner Liste.

    Zeqiri werde dem Team auf Pikett zur Verfügung stehen, teilte der Schweizerische Fussballverband mit. Fabian Rieder und Ardon Jashari, zwei andere Wackelkandidaten, sind damit an der Endrunde dabei.

    «Andi hat uns den Entscheid schwer gemacht. Er bot zuletzt sehr gute Leistungen. Die Trainingstage im Pre-Camp haben aufgezeigt, dass die Konkurrenz auch in der Offensive sehr gross ist, weshalb andere Spieler den Vorzug erhalten haben», erklärte Yakin den finalen Kaderschnitt.

    Für Andi Zeqiri (rechts) ist der EM-Traum geplatzt.
    Für Andi Zeqiri (rechts) ist der EM-Traum geplatzt.
    Bild: Keystone

    Somit reist das Nationalteam mit drei Goalies, sieben Verteidigern sowie 16 Mittelfeld- und Offensivspielern an die EM-Endrunde. Der Auftakt erfolgt am 15. Juni in Köln gegen Ungarn. Die weiteren Gruppengegner der Schweiz sind Schottland und Gastgeber Deutschland.

    Yakin musste seinen letzten Schnitt in dem zu Beginn 38 Spieler umfassenden Pre-Camp schon vor dem letzten Testspiel am Samstag in St.Gallen gegen Österreich vollziehen, weil die Teams ihr definitives Kader der UEFA mindestens sieben volle Tage vor dem ersten EM-Spiel übermitteln müssen. Falls sich vor der Auftaktpartie ein Spieler verletzt, darf ein Ersatz nachnominiert werden.

  • Kobel muss Training abbrechen

    Nati-Goalie Gregor Kobel muss das Abschlusstraining am Tag vor dem letzten EM-Test gegen Österreich schon nach wenigen Minuten abbrechen. Der Dortmunder, der erst am Mittwoch ins Nati-Camp einrückte, leidet unter Nackenproblemen. Wie Trainer Yakin aber bereits zuvor ankündigte, wird am Samstag gegen Österreich Yann Sommer im Tor stehen.

  • Belgien setzt auf Casteels als Stammtorhüter

    Belgiens Nationaltrainer Domenico Tedesco hat eine Entscheidung gefällt: Der Dreikampf im Tor ist zugunsten von Koen Casteels ausgefallen.

    Das bestätigte Coach Domenico Tedesco am Freitag. «Er wird sowohl gegen Luxemburg als auch im Anschluss während der gesamten EM spielen», sagte der 38 Jahre alte Ex-Bundesligacoach am Freitag. Demnach hätten Kleinigkeiten das Duell mit Casteels' Konkurrenten Matz Sels und Thomas Kaminski entschieden.

    In der Vorrundengruppe E trifft Belgien auf die Slowakei, Rumänien und die Ukraine. Tedesco bestätigte zudem, dass er das Turnier in Deutschland mit 25 Spielern im Aufgebot bestreiten möchte.

  • Grealish und Maguire nicht in Englands Aufgebot

    Englands Nationalcoach Gareth Southgate verzichtet für die EM in Deutschland auf Jack Grealish und Harry Maguire, die vor drei Jahren beim Finaleinzug noch Leistungsträger waren.

    Der Angreifer von Manchester City und der Verteidiger von Stadtrivale Manchester United sind nicht Teil des definitiven EM-Kaders von England, das noch um sieben Namen auf 26 Spieler reduziert wurde. Auf Grealish soll Southgate aus Leistungsgründen verzichten, Maguire hat sich nicht ausreichend von einer im April erlittenen Wadenverletzung erholt.

    Jack Grealish und Harry Maguire reisen nicht mit an die EM.
    Jack Grealish und Harry Maguire reisen nicht mit an die EM.
    imago

    Grealish und Maguire standen vor drei Jahren auf dem Platz, als England im Wembley den EM-Final gegen Italien nach Penaltyschiessen verlor. Beim kommenden Turnier treffen die «Three Lions» in der Gruppe C auf Serbien (16. Juni), Dänemark (20. Juni) und Slowenien (25. Juni).

  • Nach Sperre im Wettskandal: Fagioli in Italiens EM-Kader

    Mittelfeldspieler Nicolò Fagioli steht trotz seiner gerade erst abgelaufenen monatelangen Sperre im neuen Wettskandal im italienischen Fussball im Kader des Titelverteidigers für die Europameisterschaft in Deutschland. Der 23 Jahre alte Profi von Juventus Turin gehört zum finalen 26-köpfigen Aufgebot, das Nationaltrainer Luciano Spalletti am Donnerstag nominierte. Aus dem vorläufigen Kader gestrichen wurden dagegen Mittelfeldakteur Samuele Ricci, Flügelspieler Riccardo Orsolini und Torhüter Ivan Provedel.

    Nicolo Fagioli darf mit an die EM.
    Nicolo Fagioli darf mit an die EM.
    Keystone

    Fagioli war im Oktober für sieben Monate gesperrt worden, weil er bei illegalen Sportwetten auf Online-Plattformen mehr als eine Million Euro verzockt haben soll. Er gilt als zentrale Figur des Skandals, der Italiens Fussball erschütterte. In der Serie A war er erstmals Ende Mai wieder zum Einsatz gekommen, am Dienstag war er beim 0:0 im Test gegen die Türkei eingewechselt worden und hatte sein zweites Länderspiel bestritten. «Nicolò hat diese Qualität, Kreativität und Physis, die es auf dem Platz braucht», lobte Spalletti ihn zuvor.

    Italien bestreitet am Sonntag ein letztes EM-Testspiel gegen Bosnien-Herzegowina. Am Montag reist der Titelverteidiger nach Deutschland und bezieht sein Quartier in Iserlohn. Gegner in der Gruppe B sind Albanien, Spanien und Kroatien.

  • Elvedi lobt Xhaka und sagt Deutschland den Kampf an

    Im Interview mit der «Sport Bild» sagt Nati-Verteidiger Nico Elvedi den Deutschen mit Blick auf das Direktduell in der Gruppenphase den Kampf an. «Es ist natürlich ein Highlight, auf Deutschland zu treffen – gerade, weil ich seit mittlerweile neun Jahren hier lebe. Wir alle kennen viele DFB-Spieler aus der Bundesliga. Deutschland ein bisschen zu ärgern, würde mir Spass machen.»

    Zuerst stehen mit den Spielen gegen Ungarn und Schottland aber andere Prüfsteine an. «Wir dürfen kein Team unterschätzen, auch Ungarn und Schottland sind zwei sehr gute Mannschaften, gegen die es kniffelig werden kann», so der 27-Jährige, der sein Team nicht zu den grössten Titelanwärtern zählt: «Wir sind sicher kein Favorit auf den Titel. Unser oberstes Ziel ist es, zunächst die Gruppenphase zu überstehen.»

    Gelingt das, traut Elvedi der Nati einen Exploit zu. «Wir sind eine spielerisch starke Mannschaft, die mit Ball gute Lösungen findet. Ganz besonders mit Granit Xhaka im Mittelfeld», sagt der Innenverteidiger und lobt den Captain in höchsten Tönen: «Granit lenkt und dirigiert unser Spiel. Dazu kommt, dass er eine absolute Vollgas-Mentalität hat, alle Mitspieler mitreissen kann.»

    Für Elvedi hat die Nati den ersten guten Schritt mit dem 4:0-Sieg über Estland im vorletzten EM-Testspiel bereits getan. «Wir haben eine gute Leistung gezeigt, auf dem können wir aufbauen. Wir sind auf dem richtigen Weg», lautet im Interview mit blue Sport nach dem Schlusspfiff das Fazit.

    Elvedi: «Wir sind auf dem richtigen Weg»

    Elvedi: «Wir sind auf dem richtigen Weg»

    04.06.2024

  • Mbappé zeigt emotionalen Torjubel

    Beim Testspielsieg mit Frankreich gegen Luxemburg glänzt Mbappé als Torschütze und Vorbereiter. Für seinen Treffer hatte er etwas vorbereitet. Mit einem emotionalen Torjubel hat Frankreichs Superstar Kylian Mbappé eines für ihn wichtigen Menschen gedacht.

    Nach seinem 3:0 im Testspiel gegen Luxemburg zeigte der 25-Jährige unter seinem Trikot ein Shirt mit einem Foto und den Worten «Repose en Paix Tonton» (Ruhe in Frieden, Onkel). Dabei blickte er Richtung Himmel und reckte beide Zeigefinger in die Höhe. Bei Instagram postete der Neuzugang von Real Madrid später ein Bild davon. Eingerahmt von zwei Tauben steht dort «Tonton Alex» (Onkel Alex).

    Mit einem starken Auftritt hatte Mbappé in Metz grossen Anteil am Sieg der Franzosen kurz vor der Europameisterschaft. Beim 3:0 setzte er nicht nur in der 85. Minute den Schlusspunkt, sondern bereitete auch die beiden weiteren französischen Treffer durch den früheren Frankfurter Randal Kolo Muani (43.) und den Ex-Bielefelder Jonathan Clauss (70.) vor.

  • Italien-Goalie Vicario: «Es ist mir egal, wer im Tor steht»

    Italien hat im Tor die Qual der Wahl. Ersatzkeeper Guglielmo Vicario erklärt, dass ihm «das Ergebnis» wichtiger als ein Stammplatz vor Gianluigi Donnarumma sei.

    Italien-Goalie Vicario: «Es ist mir egal, wer im Tor steht»

    Italien-Goalie Vicario: «Es ist mir egal, wer im Tor steht»

    Italien hat im Tor die Qual der Wahl. Ersatzkeeper Guglielmo Vicario erklärt, dass ihm «das Ergebnis» wichtiger als ein Stammplatz vor Gianluigi Donnarumma sei.

    06.06.2024

  • Xhaka holt sich Trainerdiplom

    50 Pflichtspiele absolviert Granit Xhaka in der abgelaufenen Saison mit Bayer Leverkusen und muss bekanntlich nur ein einziges Mal (im Europa-League-Final) als Verlierer vom Platz. Mit dem Ende der Klubsaison beginnen für den Nati-Captain aber keinesfalls die Ferien. Denn mit der EM steht das nächste grosse Ziel vor der Tür.

    Eine Pause gönnt sich Xhaka nicht. Bevor er in die Nati einrückt, schliesst er quasi nebenbei noch die UEFA-A-Trainerlizenz ab – das ist der zweithöchste Trainerschein im Fussball. «Wir haben Samstagnacht in Berlin den Pokalsieg gefeiert, am Sonntag dann mit den Fans gross in Leverkusen gefeiert und am Montag um sechs Uhr bin ich nach Birmingham geflogen», erzählt der unermüdliche Xhaka «20 Minuten».

    Im Testspiel gegen Estland (4:0) steht der Dauerbrenner dann bereits wieder für 74 Minuten auf dem Feld – und findet am Auftritt der Nati gefallen: «Wir waren sehr geduldig und haben einfach gespielt.»

    Xhaka: «Wir waren sehr geduldig»

    Xhaka: «Wir waren sehr geduldig»

    04.06.2024

  • Schweinsteiger traut Österreich viel zu

    In einem Interview mit «Sport Bild» verrät Bastian Schweinsteiger, Weltmeister von 2014, seine Favoriten für das EM-Turnier in Deutschland. «Frankreich, England und Kroatien. Frankreich hat einfach das beste Kader. Die Engländer habe ich auf der Rechnung wegen Spielertypen wie Jude Bellingham, Phil Foden oder Declan Rice. Mit ihnen können sie den Glauben haben, etwas zu gewinnen», sagt Schweinsteiger. 

    Als mögliche Überraschungsmannschaft nennt der 39-Jährige Österreich. «Leider haben sich Alaba und Schlager verletzt. Das tut ihnen weh. Aber sie sind eine Mannschaft, die extrem schwierig zu bespielen ist», ist die Bayern-Legende überzeugt. 

    Und was ist mit dem Gastgeber? «Deutschland ist nicht mehr so weit oben. Wir waren nach dem WM-Titel die Nummer eins», so Schweinsteiger. «Aber du hast eben die grosse Chance, im eigenen Land viel zurückzugewinnen.»

    Bastian Schweinsteiger analysiert die Auftritte der deutschen Nationalmannschaft als TV-Experte.
    Bastian Schweinsteiger analysiert die Auftritte der deutschen Nationalmannschaft als TV-Experte.
    Bild: Imago
  • Havertz adelt Neuer: «Bester Torhüter aller Zeiten»

    Die Leichtsinnigkeit von Deutschlands Nationaltorwart Manuel Neuer kurz vor Schluss im EM-Test gegen die Ukraine hat nach Meinung von Kai Havertz keine Auswirkungen auf das Vertrauen der Mannschaft in den ehemaligen Kapitän. «Auf mich zumindest nicht und ich glaube, auch auf keinen anderen», sagte Havertz dem «Kicker» in einem Interview. «Von 500 Aktionen passiert einmal so etwas, aber in den anderen 499 Aktionen rettet er uns, hilft uns, Spiele zu gewinnen», sagte der Stürmer des FC Arsenal.

    Seiner Meinung nach sei der Profi des FC Bayern München «der beste Torwart, der jemals gespielt hat. Wenn du weisst, dass er im Tor steht, gibt dir das ein anderes Gefühl.» Neuer hatte sich beim 0:0 gegen die Ukraine am Montag in der Schlussphase einen Fehlpass auf Höhe der Mittellinie geleistet. Der Ball landete Sekunden später im leeren Tor. Wegen einer Abseitsstellung zählte der Treffer aber nicht. Für Neuer war das Vorbereitungsspiel in Nürnberg die erste Partie im DFB-Trikot seit dem WM-Aus in Katar. Für die EM hat ihn Bundestrainer Julian Nagelsmann zur klaren Nummer eins erkoren.

    Kai Havertz (links) hat blindes Vertrauen in Deutschlands Nati-Goalie Manuel Neuer.
    Kai Havertz (links) hat blindes Vertrauen in Deutschlands Nati-Goalie Manuel Neuer.
    Bild: Imago
  • Drei Torbeteiligungen für Mbappé

    Frankreich spielt sich mit einem 3:0 gegen Luxemburg für die EM warm. Kylian Mbappé war mit einem Tor und zwei Assists in Metz die entscheidende Figur. Der nächste Saison für Real Madrid spielende Starstürmer legte für Randal Kolo Muani und Jonathan Clauss auf, bevor er in der 85. Minute zum Endstand traf. Der 25-jährige Mbappé steht nun bei 47 Toren in 78 Länderspielen.

    Frankreich trifft in der EM-Generalprobe am Sonntag auf Kanada – in der Vorrunde bekommt es die Équipe Tricolore mit Österreich, den Niederlanden und Polen zu tun.

  • De Bruyne trifft bei Jubiläum

    Belgien liess phasenweise beim 2:0 gegen Montenegro den letzten Glanz noch vermissen. City-Star Kevin De Bruyne traf in seinem 100. Länderspiel zur Führung (44. Minute) für das Team von Trainer Domenico Tedesco. Leandro Trossard (90.+3) sorgte kurz vor Schluss per Foulelfmeter für den Endstand. Belgien geht als Favorit in die Gruppenphase gegen die Slowakei, Rumänien und die Ukraine.

  • Hattrick von Spaniens Oyarzabal ...

    Spanien drehte beim 5:0 gegen Andorra in der zweiten Halbzeit auf. Nach dem 1:0 durch Ayoze (24.) schaffte Mikel Oyarzabal (53./66./73.) binnen 20 Minuten einen Hattrick. Ferran Torres (81.) erzielte noch den fünften spanischen Treffer. Der dreimalige Europameister testet am Samstag noch gegen Nordirland, in der Vorrunde geht es gegen Kroatien, Italien und Albanien.

  • ... und Haaland 

    Erling Haaland wartet mit Norwegen weiterhin auf eine erste Endrunde-Teilnahme. Der 23-Jährige bestreitet in dieser Woche zwei Länderspiele, bevor er die EM vor dem TV mitverfolgen muss. Im ersten in Oslo gegen Kosovo (3:0) erzielte der Stürmer einen Hattrick und liegt nun mit 30 Treffern (in 32 Länderspielen) nur noch zwei Tore hinter dem aktuellen norwegischen Rekordtorschützen.

  • Eriksen schiesst Dänemark in EM-Test zum Sieg

    Der frühere Bayern-Profi Pierre Emile Hojbjerg hatte die Hausherren nach nur einer Minute und achtzehn Sekunden in Führung gebracht. Der 28-Jährige kam als Erster an eine Ecke von Eriksen. Doch Ex-BVB-Stürmer Alexander Isak glich nur kurz darauf aus. Die Dänen zeigten offensiv eine ansprechende Leistung, aber defensiv auch einige Lücken.

    Schoss Dänemark gegen Schweden zum Sieg: Christian Eriksen (r).
    Schoss Dänemark gegen Schweden zum Sieg: Christian Eriksen (r).
    dpa

    Im Parken-Stadion war Eriksen bei der vergangenen EM wegen eines Herzstillstands zusammengebrochen. Seither spielt er mit einem Defibrillator.

    Das letzte Testspiel der Mannschaft des früheren Mainz-Trainers Kasper Hjulmand steht am Samstag gegen Norwegen an. Superstar Erling Haaland gelang beim Testspiel der Norweger am Mittwoch gegen den Kosovo (3:0) ein Hattrick.

    Die Dänen treffen bei der EM in Gruppe C am 16. Juni in Stuttgart auf Slowenien. Dann folgen Spiele gegen Mitfavorit England (20. Juni in Frankfurt) und Serbien (25. Juni in München). Schweden und Norwegen haben sich nicht für das Turnier qualifiziert.

  • Bart Verbruggen Nummer eins im Oranje-Team

    Bart Verbruggen vom englischen Premier-League-Club Brighton & Hove Albion wird bei der Fussball-EM die Nummer eins im Oranje-Team sein. Bondscoach Ronald Koeman bestimmte den 21-Jährigen zum Stammtorwart für das Turnier in Deutschland.

    «Die EM ist etwas ganz Besonderes. Für mich wird ein Kindheitstraum wahr», sagte Verbruggen im Trainingscamp der Niederländer in Zeist. Verbruggen wird auch im Testspiel gegen Kanada am Donnerstag in Rotterdam zwischen den Pfosten stehen.

    Bart Verbruggen ist die Nummer eins im niederländischen Tor.
    Bart Verbruggen ist die Nummer eins im niederländischen Tor.
    Koen Van Weel/ANP/dpa

    «Für mich steht schon seit einigen Wochen fest, dass Bart die Nummer eins sein wird», sagte Koeman. Auch beim knappen 1:2 gegen Deutschland im März hatte Verbruggen für die Elftal im Tor gestanden und eine starke Leistung gezeigt.

    Die Niederlande treffen bei der EM in der Gruppe D auf Polen, Frankreich und Österreich.

  • Gruda muss DFB-Quartier wegen Verletzung verlassen

    Der überraschend zur EM-Vorbereitung eingeladene deutsche U21-Nationalspieler Brajan Gruda vom FSV Mainz 05 hat das EM-Quartier der deutschen Nationalmannschaft in Herzogenaurach frühzeitig verlassen müssen. Der 20-Jährige zog sich eine muskuläre Verletzung in der Wade zu und reiste ab, teilte der Fussball-Bundesligist mit.

    «Da Gruda wie alle abgestellten Nationalspieler in den Reihen des FSV eine verlängerte Sommerpause erhält und ohnehin später an den Bruchweg zurückkehrt, steht einem planmssigen Einstieg in die Saisonvorbereitung bei gutem Heilungsverlauf nach aktuellem Stand nichts im Wege», hiess es vom Verein.

    Gruda hatte zusammen mit Rocco Reitz von Borussia Mönchengladbach die Trainingsgruppe der DFB-Auswahl vergrössert. Julian Nagelsmann hatte das Duo mit A-Team-Perspektive eingeladen, um in «der Vorbereitung optimal trainieren zu können», wie er sagte.

  • Nati-Coach Yakin schickt vier Spieler nach Hause

    Nach dem vorletzten Testspiel (4:0 gegen Estland) reduziert Nati-Trainer Murat Yakin seinen EM-Kader erneut und schickt mit Kevin Mbabu, Filip Ugrinic, Uran Bislimi und Albian Hajdari vier weitere Spieler nach Hause. Es bleibt noch genau eine Position im EM-Kader offen. Das endgültige EM-Aufgebot verkündet Yakin am Freitag.

  • Kreuzbandriss bei Türkei-Verteidiger Kabak

    Der türkische Nationalspieler Ozan Kabak hat sich das Kreuzband im rechten Knie gerissen und fällt für die EM aus. Dies teilte der türkische Fussball-Verband am Mittwoch mit. Der 24 Jahre alte Kabak hatte sich die schwere Verletzung im Vorbereitungsspiel in Bologna gegen Italien (0:0) zugezogen und wird mehrere Monate fehlen.

    Ozan Kabak hat sich am Dienstag das Kreuzband gerissen.
    Ozan Kabak hat sich am Dienstag das Kreuzband gerissen.
    Keystone
  • «Amdouni ist der Gewinner des Estland-Tests»

    Die Schweizer Nati gewinnt am Dienstag den vorletzten EM-Test gegen Estland mit 4:0. Michael Wegmann, Ressortleiter Sport, schätzt den Sieg ein.

    Michael Wegmann: «Amdouni ist der Gewinner des Estland-Tests»

    Michael Wegmann: «Amdouni ist der Gewinner des Estland-Tests»

    Die Schweizer Nati gewinnt den vorletzten EM-Test gegen Estland mit 4:0. Michael Wegmann, Ressortleiter Sport, schätzt den Sieg ein.

    04.06.2024

  • Ter Stegen nach Degradierung «sehr enttäsuscht»

    Marc-André ter Stegen hat die erneute Degradierung zur Nummer zwei bei der Heim-EM schwer getroffen. «Es ist keine angenehme Situation. Aber der Trainer hat die Entscheidung getroffen, die akzeptiere ich, auch wenn ich nicht der gleichen Meinung bin», sagte der Barça-Goalie am Dienstag im Teamquartier deutschen Nationalmannschaft.

    An einen Rücktritt aus der DFB-Elf habe er aber auch nach der Entscheidung von Bundestrainer Julian Nagelsmann für Manuel Neuer als EM-Stammtorwart nie gedacht. «Ich habe es zum Bundestrainer gesagt, das eine ist das Sportliche, das andere ist das Menschliche. Ich möchte, dass sich alle auf mich verlassen können», sagte der 32-Jährige. «Für mich selber ist es enttäuschend, sehr enttäuschend. Aber am Ende des Tages hast du eine Verantwortung der Gruppe gegenüber. Ich werde helfen, wo ich kann», versicherte der Schlussmann.

    Ter Stegen hatte während der langen Verletzungspause nach Neuers Beinbruch die Rolle als Nummer eins im DFB-Trikot innegehabt. Wie schon vor der WM 2018 wurde er aber kurz vor dem Turnier wieder zum Ersatzmann zurückgestuft.

  • Reals Champions-League-Held darf nicht an die EM

    Fast die ganze Saison verpasste Thibaut Courtois mit einem Kreuzbandriss. Pünktlich zum Champions-League-Final ist der 32-Jährige wieder fit – und hext Real Madrid zum 15. Champions-League-Titel. An der EM wird der Belgier aber fehlen. Die offizielle Begründung: Nach der langen Verletzung ist er nicht genug fit. Doch spielt auch sein Zerwürfnis mit Belgien-Trainer Domenico Tedesco eine Rolle? Hier geht's zur ganzen Story.

  • Spielplan, Gruppen, Stadien – alles auf einen Klick

    Vom 14. Juni bis 14. Juli findet in Deutschland die 17. Europameisterschaft statt. Die Schweiz ist Teil der Gruppe A, zusammen mit Deutschland, Schottland und Ungarn. Die wichtigsten Infos zur EM findest du hier kompakt zusammengefasst.