Die Europameisterschaft der Frauen in der Schweiz ist Geschichte. Hier findest du die wichtigsten News rund um die EM.
Alles News zur Europameisterschaft der Frauen
- Vom 2. bis 27. Juli findet die Fussball-EM der Frauen in der Schweiz statt. blue Sport begleitet die Nati hautnah. Alle News und Hintergrundgeschichten zur Women's EURO 2025 findest du hier.
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Liveticker
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Liveticker beendet
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Hier schiesst Chloe Kelly England zum EM-Titel
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Schwacher Trost: Bonmati wird zur Spielerin des Turniers gekürt
Weltfussballerin Aitana Bonmati wird als beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet. Eine Wahl, die wohl nicht alle verstehen. Zwar zeigt sie im Halbfinal gegen Deutschland ihre ganze Klasse und führt Spanien mit ihrem Treffer in den Final. Im Endspiel versagen ihr dann allerdings vom Punkt die Nerven. Ohnehin ist die Auszeichnung ein schwacher Trost, viel lieber hätte sie den EM-Pokal in die Höhe gestemmt.
Die Auszeichnung der UEFA als beste junge Spielerin erhielt Englands 19-jähriger Edeljoker Michelle Agyemang.
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Esther Gonzalez beste EM-Torschützin
Die Spanierinnen verfehlten im Final das Ziel ein ums andere Mal. So auch Esther Gonzalez. Trotz mehrerer Einschussmöglichkeiten blieb die Stürmerin auf ihren vier Turniertreffern sitzen, was ihr immerhin den goldenen Schuh für die beste Torschützin der EM einbrachte.
Je drei Tore erzielten Stina Blackstenius (Schweden), Cristiana Girelli (Italien) und Alexia Putellas (Spanien). Für die Schweiz trafen Alaya Pilgrim, Géraldine Reutler, Nadine Riesen und Riola Xhemaili je einmal.
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Prinz William gratuliert den EM-Heldinnen
Hier gratuliert Prinz William EM-Heldin Chloe Kelly zum Titel. Imago -
Double für England, Triple für Wiegman
Für die Engländerinnen ist es im vierten EM-Final der zweite Titel und die gelungene Revanche für den verlorenen WM-Final von 2023. Damals blieben sie in Sydney gegen das spanische Team beim 0:1 chancenlos. Nun drehten sie den Spiess gegen die Iberinnen um, machten deren Hattrick aus WM, Nations League und EM zunichte und verteidigten ihrerseits den Titel erfolgreich.
Trainerin Sarina Wiegman strickt weiter an ihrem Mythos. Für die 55-jährige Niederländerin ist es der dritte EM-Titel in Folge. 2017 gewann sie mit ihrem Heimatland die Trophäe, vor drei Jahren setzte sie den Lionesses erstmals die europäische Krone auf.
England-Coach Sarina Wiegman führt England zum zweiten EM-Titel in Folge. Für sie persönlich ist es gar der dritte EM-Erfolg in Folge. Keystone -
657’291 Zuschauer*innen sorgen für Rekord
Die EM in der Schweiz geht als EM der Rekorde in die Geschichte ein. 657’291 Zuschauer*innen verfolgten die Spiele in den Stadien – so viele wie nie zuvor.
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Spanierinnen locker und gut gelaunt vor dem Endspiel
Am Sonntag um 18.00 Uhr steigt im Basler St. Jakob-Park das EM-Finale England gegen Spanien. Die Titelverteidigerinnen aus England treffen auf die amtierenden Weltmeisterinnen aus Spanien.
Letztere zeigen sich am Tag vor dem Endspiel locker und gut gelaunt. Bonmati und Co. nehmen sich auf dem Weg zum Abschlusstraining Zeit für die Fans, die vor dem Team-Hotel in Basel auf die spanischen Stars warten.
Mit dieser Lockerheit sind die Spanierinnen schon im ganzen Turnier angetreten. Ob sie diese auch gegen die Engländerinnen wahren können, wird sich spätestens am Sonntagabend zeigen.
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Liebes-Drama im Final?
Die Engländerin Lucy Bronze und die Spanierin Ona Batlle verbrachten vor der EM ein paar gemeinsame Urlaubstage. Zwar haben die beiden ihre Beziehung nie offiziell bestätigt, aber die Gerüchteküche brodelt schon lange.
Auf Instagram teilt Batlle einige Schnappschüsse. Man sieht, wie sie gemeinsam Eis essen, auf einer Luftmatratze auf dem Meer treiben oder durch die Strassen schlendern. Bereits im vergangenen Winter postete Batlle Bilder von einem gemeinsamen Urlaub im Disneyland in Paris, versehen mit dem Kommentar: «Was für ein magischer Ort.»
Spanien und England standen sich schon im WM-Final 2023 gegenüber. Danach kursierten Bilder, die zeigen, wie Batlle sich vor Bronze kniet und ihr Trost spendet. Und nun stehen sich die beiden also erneut im Final gegenüber.
Spaniens Weltmeisterin Ona Batlle tröstet England-Star Lucy Bronze nach dem WM-Final 2023. Imago -
Royaler Aufmarsch beim EM-Final
Wenn am Sonntag im EM-Final (18.00 Uhr) England gegen Spanien spielt, dann dürfen beide Teams auf royalen Support zählen.
Prinz William kündigte vor einigen Tagen an, dass er nach Basel kommt, um den Lionesses die Daumen zu drücken. Der britische Thronfolger sass bereits beim spektakulären 4:0-Sieg in der Gruppenphase im Letzigrund auf der Tribüne. Ob er in Begleitung seiner Kinder kommt, ist nicht bekannt.
Das spanische Königshaus setzt dagegen auf die Jugend. So werden die 19-jährige Prinzessin Leonor und ihre 18-jährige Schwester, Infantin Sofia, ihr Team vor Ort anfeuern. König Felipe VI. und Königin Letizia, werden das Spiel aus der Ferne verfolgen.
Prinzessin Leonor (links) und ihre Schwester Sofia fiebern in Basel mit, wenn Spanien gegen England um den Titel kämpft. Imago -
Die Nati hatte mit Entenflöhen zu kämpfen
Dass unsere Frauen-Nati auch im Camp in Thun gemeinsam eine tolle Zeit erlebt hat, zeigt auch, dass die meisten der Spielerinnen nach dem Viertelfinal-Out gemeinsam auf Ibiza flog.
Alles Friede, Freude, Eierkuchen im Camp? Nicht ganz. Nadine Riesen verrät im blue Talk Heimspiel, dass es durchaus Störenfriede gegeben hat. Ein Teil der Nati hatte nach einem Bad im Thuner-See mit Entenflöhen zu kämpfen. Eine unangenehme, juckende Erfahrung. Riesen: «Mich hat‘s nur ein bisschen erwischt. Erst dachte ich, es seien Bettwanzen.»
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Gewinne ein von Nadine Riesen signiertes Nati-Shirt
blue Sport verlost ein von Nadine Riesen signiertes Nati-Shirt. Im Instagram-Post unten findest du alle Infos. Wenn du via Facebook teilnehmen willst, dann klicke hier.
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Mehr als 400 Millionen vor den Bildschirmen
Die Frauen-EM in der Schweiz steuert auf einen TV-Rekord zu. Gemäss den Verantwortlichen der UEFA haben vor dem Final am Sonntag insgesamt mehr als 400 Millionen Menschen die Spiele verfolgt.
Diese Zahl dürfte aus Sicht des kontinentalen Verbandes am Sonntag nochmals deutlich ansteigen, wenn Titelverteidiger England und Weltmeister Spanien aufeinandertreffen. Erwartet wird ein weltweites Publikum von über 45 Millionen.
Bestmarken stellte das Turnier auch in den Stadien auf. Für 29 der 31 Partien, den Final eingeschlossen, vermeldet die UEFA ausverkaufte Ränge. Die bisher 623'088 Zuschauerinnen und Zuschauer Besucherinnen stellen schon vor dem Endspiel eine Bestmarke für ein EM-Turnier der Frauen dar. In Basel werden noch einmal etwas mehr als 34'000 Besucherinnen und Besucher vor Ort sein.
Die Frauen-EM in der Schweiz sorgt vor Ort und vor den Fernsehgeräten für Rekorde. Bild: sda -
Riesen spricht über den Trip mit den Nati-Kolleginnen
Am Donnerstag ist Nati-Star Nadine Riesen zu Gast im Fussball-Talk Heimspiel bei der Nati. Tags zuvor war sie noch in Ibiza, wo sie einige Tage mit ihren Nati-Kolleginnen verbrachte. «Wir wollten es einfach geniessen und einen schönen Abschluss haben. Es waren zwei intensive Monate, in denen wir alles investiert haben», erklärt Riesen. Es sei schön gewesen, einfach mal die Sonne zu geniessen und den Fokus weg vom Fussball zu haben. Hat sie denn noch nicht genug gehabt von ihren Team-Kolleginnen? Die Antwort gibts im Video oben.
Den ganzen Talk mit Nadine Riesen siehst du am Donnerstagabend um 18.15 Uhr auf blue Zoom im Free TV.
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Nati-Stars auf Ibiza
Nach dem EM-Aus im Achtelfinal gegen Spanien sind einige Nati-Spielerinnen in das Land ihrer Bezwingerinnen gereist. Smilla Vallotto teilt auf Instagram ein Bild mit Alisha Lehmann, Alayah Pilgrim, Nadine Riesen, Geraldine Reuteler, Iman Beney, Ana-Maria Crnogorcevic und Riola Xhemaili. Gemeinsam lassen sie es sich auf Ibiza gut gehen. Am Tag vom 19. Geburtstag Beneys sind sie auf einer Yacht unterwegs.
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Prinz William kommt zum EM-Finale nach Basel
Prinz William wird erneut in die Schweiz reisen. Der britische Thronfolger und Fussballfan will England im Finale der Frauen-EM vor Ort unterstützen. Sein Vater gratuliert zum Finaleinzug.
Der britische Thronfolger Prinz William wird das Finale der Fussball-Europameisterschaft der Frauen am kommenden Sonntag live im Stadion verfolgen. William, der auch Präsident des englischen Fussballverbandes ist, wird dafür nach Basel reisen. Das bestätigte eine Sprecherin des Kensington-Palastes auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in London.
England hatte sich im Halbfinale gegen Italien durchgesetzt. Im Stadion St. Jakob-Park treffen die «Lionesses» entweder auf Deutschland oder Spanien. William reist für das Finale zum zweiten Mal in diesem Monat in die Schweiz. In der Gruppenphase hatte er bereits den spektakulären Vorrundensieg der Engländerinnen gegen die Niederlande (4:0) in Zürich miterlebt.
Prinz William wird sich den EM-Final in Basel im Stadion anschauen. Bild: blue News -
Dezimiertes Deutschland fordert Topfavorit Spanien
Im zweiten Halbfinal der EM in der Schweiz treffen heute Abend (21.00 Uhr) in Zürich Spanien und Deutschland aufeinander. Die Weltmeisterinnen von der iberischen Halbinsel sind auf dem Papier Favorit auf ihren ersten Finaleinzug an einer EM, nachdem sie in der Vorrunde und im Viertelfinal gegen die Schweiz alle Partien klar dominiert haben.
Die Deutschen verloren hingegen im letzten Gruppenspiel gegen Schweden und müssen auf die verletzten Giulia Gwinn und Sarai Linder sowie die gesperrten Kathrin Hendrich und Sjoeke Nüsken verzichten. Aber: Deutschland hat noch kein Turnierspiel gegen Spanien verloren und ist mit acht EM-Titeln Rekordsieger.
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Schokolade, Chips und Brändi Dog – Nati punktet mit Geschenkpaket
«Aus der Schweiz mit Liebe. Wir haben jedem Team bei der EM eine kleine Aufmerksamkeit geschickt. Ihre Reaktionen haben uns daran erinnert, warum wir tun, was wir tun», schreibt Nati-Kapitänin Lia Wälti zu einem in den sozialen Medien geteilten Video. Dort sieht man, wie sich die Nationalteams aus Deutschland, Italien und den Niederlanden darüber freuten. Schokolade, Chips und weitere typische Snacks sind im Paket enthalten. Und natürlich darf auch das Gesellschaftsspiel Brändi Dog nicht fehlen, nach dem die Schweizer Nati-Cracks ja bekanntlich ganz verrückt sind.
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Deutschland gehen die Verteidigerinnen aus
Nach dem tränenreichen Aus von Giulia Gwinn im Auftaktspiel gegen Polen muss Deutschland im Halbfinal gegen Spanien auch auf Sarai Linder verzichten. Im Viertelfinal gegen Frankreich zog sich die 25-Jährige eine Kapsel-Band-Verletzung am linken Sprunggelenk zu. Zudem kann auch Kathrin Hendrich nicht mittun, die mit Rot vom Platz gestellt wurde, weil sie ihre Gegenspielerin an den Haaren zog.
Für diesen Haarzupfer wurde Kathrin Hendrich im Viertelfinal mit Rot vom Platz gestellt. Keystone -
Italien und England kämpfen um erstes Final-Ticket
Italien und England duellieren sich am Dienstag (21.00 Uhr) in Genf um das erste Finalticket an der Frauen-EM. Die Favoritenrolle im ersten Halbfinal ist klar: Während die Italienerinnen ihren ersten Finaleinzug seit 28 Jahren anstreben, sind die Engländerinnen der Titelverteidiger. Chancenlos ist das erfahrene italienische Ensemble von Coach Andrea Soncin nicht. Die Engländerinnen kamen bislang im Turnier noch nicht richtig auf Touren. Gegen Frankreich verloren sie das Auftaktspiel, gegen Schweden mussten sie am letzten Donnerstag ein 0:2 wettmachen, um sich im Penaltyschiessen zu behaupten.
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Mega-Einschaltquote bei Nati-Pleite gegen Spanien
Das Schweizer Team an der Frauen-EM im eigenen Land zog auch die Fernseh-Zuschauerinnen und -Zuschauer in Massen an. Das 0:2 gegen Weltmeister Spanien in Bern verfolgten am Freitagabend bis zu 956'000 Personen, was einem Höchstwert für ein Fussballspiel der Frauen gleichkommt. Die Zahl entspricht einem Marktanteil von 76,5 Prozent. Der Livestream auf den Online-Plattformen von SRF ist rund 335'000 Mal gestartet worden.
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Italiens Frauen-Nati geht in den Medien komplett unter
Im EM-Halbfinal gegen den Titelverteidiger England geht es für die Squadra am Dienstag um mehr als den Einzug ins Endspiel – was allein schon ein Coup wäre. Der Match soll in dem männerfussballverrückten Land auch den Frauenfussball auf ein neues Level heben. «Wir legen all unsere Kraft rein und die von allen Frauen und Mädchen, die Fussball spielen wollen», sagte Stürmerin Sofia Cantore der «Gazzetta dello Sport».
Just die grösste italienische Sportzeitung ist ein Spiegel dessen, welch schweren Kampf um Aufmerksamkeit der Frauenfussball beim südlichen Nachbar führt. Zwei Tage vor dem Spiel am Dienstagabend in Genf gegen England widmete sich gerade mal einen Artikel dem EM-Halbfinal – wobei die Werbeanzeige für ein Deo auf der gleichen Seite in etwa so gross war wie das ganze Interview mit Torhüterin Laura Giuliani. Nach wilden Transfer-News aus der Serie A (der Männer) musste man bis auf Seite 24 blättern, um es zu finden. Nach dem dramatischen Viertelfinalsieg über Norwegen hatte es die Frauen-Auswahl immerhin auf die Titelseiten der drei grossen Sportblätter des Landes geschafft – wenn auch jeweils nicht als Aufmacher.
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Trainerdiskussion im Fussball-Talk
Wie weiter mit Nati-Trainerin Pia Sundhage? Ex-Natispielerin Fabienne Humm spricht im «Heimspiel bei der Frauen-Nati» Klartext.
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Französin Bacha frustriert: «Deutschland hat es nicht verdient»
Nach der frustrierenden Niederlage im EM-Elfmeterkrimi gegen Deutschland hat sich die Französin Selma Bacha nicht gerade fair gezeigt. «Sie haben nichts geboten, sie haben gut verteidigt, sie waren aggressiv, aber wir haben sie von A bis Z dominiert», sagte die Verteidigerin laut der französischen Sportzeitung «L’Équipe». «Sie sind qualifiziert. Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber nicht einmal verdient», befand die 24-Jährige und gab zu: «Ich bin eine schlechte Verliererin».
Auch Vize-Kapitänin Sakina Karchaoui war fassungslos. «Wir sind alle frustriert. Wir können es nicht glauben», sagte die 29-Jährige. «Wir müssen alles bewahren, was wir gut gemacht haben, alles, was uns vereint und zusammengebracht hat. Es ist unfair, aber was soll ich sagen?»
Trainer Laurent Bonadei, der die französische Mannschaft sei einem Jahr betreut, erkannte in seiner Enttäuschung allerdings die Leistung der DFB-Elf an. «Deutschland war heldenhaft. Wir müssen vor dieser deutschen Mannschaft den Hut ziehen», sagte der 55-Jährige.
Die Französin Selma Bacha (l) fand den Sieg der deutschen Fussballerinnen unverdient. Bild: Sebastian Christoph Gollnow/dpa -
Erstmals mehr Frauen als Männer im St. Jakob-Park
Beim EM-Viertelfinal zwischen Deutschland und Frankreich am Samstag in Basel war erstmals die Mehrheit des Publikums bei einem Fussballspiel im St. Jakob-Park weiblich. 52 Prozent der verkauften Tickets gingen im ausverkauften Stadion an Zuschauerinnen.
Bei den drei Gruppenspielen in Basel zuvor seien noch überwiegend männliche Matchbesucher anwesend gewesen, teilte die Gesamtprojektleiterin der Uefa Women's Euro 2025 weiter mit.
Die beiden Fangruppierungen seien drei Stunden vor Anpfiff auf dem Messeplatz und Münsterplatz gestartet und hätten sich beim Kunstmuseum zu einem Fanmarsch mit über 4'000 Teilnehmenden zusammengeschlossen. Wie bei den vorangegangenen Spielen habe auch diesmal eine friedliche Stimmung geherrscht.
Im ausverkauften St. Jakob-Park waren so viele Frauen wie noch nie zuvor. KEYSTONE -
Weltfussballerin Bonmati: «Die Schweiz ist unglaublich, ich will in Zukunft hier leben»
Trotz des 2:0-Sieges im Viertelfinale gabe es nach der Partie Lob der Spanierinnen für die Schweiz: «Es war ein hartes Spiel. Glückwunsch an die Schweiz für das Turnier, die Organisation und das Land», sagt Weltfussballerin Aitana Bonmati im Interview mit SRF. «Es ist unglaublich, was sie geleistet haben. Sie können stolz sein.»
Die Spanierin gerät dann richtig ins Schwärmen: «Die Schweiz ist eines meiner Lieblingsorte auf der Welt. Vor drei Jahren war ich hier in den Ferien, das Land ist unglaublich. Ich will in Zukunft hier leben.»
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Fussball olé olé! Tausende Gurten-Fans wollen heute Abend keine Musik hören
Der Screen flackert und es gibt immer wieder Störungen: Trotzdem lassen sich die Gurten-Besucher*innen ihr Laune im Public-Viewing nicht verderben und schauen lieber Lia Wälti und ihre Kolleginnen zu, als Live-Musik zu geniessen. Hopp Schwiiz!
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Grossartige Ballzauberinnen – das tun Gurten-Fans alles für ein EM-Halbfinal-Ticket
So ein schönes Geschenk: blue News Host Bettina Bestgen verschenkte heute auf dem Gurten zweimal zwei Ticktes für das EM-Halbfinal. Was die Musikfans dafür tun mussten? Mit dem Ball zaubern. Wer und wie sie es geschafft haben, siehst du im Video.
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So tippen die Fans das Spiel Schweiz gegen Spanien
blue Sport ist vor dem Fanmarsch am Freitagabend auf dem Bundesplatz unter die Fans gegangen und nach ihren Tipps für das Spiel Schweiz gegen Spanien gefragt. Wie zuversichtlich die Schweizer Fans sind, erfährst du im Video.
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Teamcar von Menschenmeer empfangen
Vor dem Wankdorf warten tausende Menschen auf die Ankunft des Teamcars. Dieser wird mit Sprechchören empfangen. Spätestens jetzt wissen die Spielerinnen, wie viel Support sie im Rücken haben.
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Ankunft beim Wankdorf
Der Schweizer Fanmarsch ist rund zwei Stunden vor Spielbeginn beim Stadion Wankdorf angekommen. Wie der Verband auf der Plattform «X» mitteilt, sollen rund 25'000 Menschen am Fanmarsch zum Stadion teilgenommen haben. Wahnsinn! Die Stimmung ist weiterhin prächtig.
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Spanier laufen auch zum Stadion
Neben dem Fanmarsch der Schweizer Fans, laufen auch die spanischen Fans zum Stadion Wankdorf. Auch sie sorgen bereits vor der Partie für mächtig Stimmung.
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Tausende Fans nehmen Weg zum Stadion Wankdorf unter die Füsse
Um 17.30 Uhr startet auf dem Bundesplatz in Bern der Fanmarsch in Richtung Wankdorf. Zum rund 90-minütigen Fanmarsch aufgerufen hatte der nationale Verband. Gleichzeitig findet auch ein Fanmarsch der spanischen Fans statt.
Die Route beider Umzüge führt durch die Altstadt zum Bärengraben, dann den Aargauerstalden hinauf Richtung Stadion. Die Stimmung war friedlich und ausgelassen.
Das Spiel im Wankdorf ist ausverkauft. Eng dürfte es auch am Public Viewing auf dem Bundesplatz werden. Wie auch immer der Viertelfinal ausgehen wird: Die Stadt Bern hat eine Freinacht verfügt. Sie will damit den Leistungen des Schweizer Teams Tribut zollen.
Das in rot gekleidete Menschenmeer läuft durch die Berner Innenstadt. blue Sport -
Bodyguard-Gerücht von Alisha Lehmann macht die Runde
«Spielt kaum, hat Sicherheitspersonal in der Arena», titelt die schwedische Zeitung «aftonbladet» in einem Artikel über Alisha Lehmann am Dienstag. Es geht darum, dass die Nati-Spielerin aufgrund ihrer riesigen Social-Media-Popularität oft länger als andere Spielerinnen Autogramme schreibt oder für Selfies posiert. Deshalb schiebt auch Nati-Sicherheitschef Christian Inauen ab und zu ein wenig Überzeit, weil er bei jedem Fan-Kontakt aller Spielerinnen dabei ist.
Nach dem Artikel in der schwedischen Zeitung ziehen viele Medien europaweit nach. «Polarisierender EM-Star benötigt eigenen Bodyguard», heisst eine Schlagzeile, eine andere: «Alisha Lehmann hat nun eigenen Bodyguard.» Es werden sogar Vergleiche mit dem argentinischen Weltfussballer Lionel Messi gezogen, der mit Leibwächtern unterwegs ist. So schnell wird aus SFV-Sicherheitschef Inauen Alishas Bodyguard.
Alle wollen ein Selfie mit Alisha Lehmann. SFV-Sicherheitschef Inauen drängt sich natürlich nicht aufs Bild. Imago -
«Ihr könnt das packen» – Grussbotschaft der Männer-Nati
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Egal wie das Spiel ausgeht – Freinacht in Bern
Wie auch immer der Viertelfinal ausgehen wird: Die Stadt Bern hat eine Freinacht für Restaurants, Klubs und Bars verfügt. Sie will damit den Leistungen des Schweizer Teams Tribut zollen. In Innenräumen darf also die ganze Nacht gefeiert werden. Die Fan-Zone auf dem Bundesplatz ist bis 00.30 Uhr geöffnet.
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Alle Infos zum Schweizer Fanmarsch in Bern
Am Freitag spielt die Nati im EM-Viertelfinal gegen Spanien. Wie schon vor den letzten Spielen ist ein grosser Fanmarsch geplant.
Ab 14.30 Uhr öffnet die Fanzone auf dem Bundesplatz. Um 16.00 Uhr findet dort ein Konzert von KT Gorique statt und ab 17.00 Uhr sorgt ein DJ-Set für Stimmung. Um 17.30 Uhr startet der Fanmarsch zum Stadion. Fans werden gebeten, in roten Shirts oder Nati-Trikots zu erscheinen. Vor dem Island-Spiel nahmen über 14'000 Menschen am Fanmarsch teil. Wird dieser Rekord noch einmal getoppt?
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So würden kleine und grosse Nati-Fans aufstellen
Vor einem so grossen Länderspiel gibt's in der Schweiz tausende Nati-Coaches. blue Sport hat einige davon gefragt, mit welcher Taktik und Aufstellung sie gegen Spanien spielen würden.
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So denken die Spanien-Fans über die Schweiz
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Gelson Fernandes drückt der Nati die Daumen
Weltmeister Spanien schlagen? Nicht unmöglich! 2010 schafft die Männer-Nati an der WM die Sensation. Gutes Omen: Der damalige Siegtorschütze Gelson Fernandes drückt der Nati heute im Stadion die Daumen.
An der Pressekonferenz verrät Noelle Maritz, dass sie sich Sequenzen dieses Spiels angeschaut hätten. Was das ausgelöst hat, hörst du im Video.
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Pia Sundhage erklärt: So will die Nati Spanien knacken
Die Schweizer Nationaltrainerin Pia Sundhage gewährte am Tag vor dem Viertelfinalschlager gegen Spanien an der Medienkonferenz einen ersten Einblick in ihre Taktik.
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Superstar Bonmati über Schertenleib und Crnogorcevic
Aitana Bonmati wird vor dem EM-Viertelfinal gegen die Schweiz auf Sydney Schertenleib und Ana-Maria Crnogorcevic angesprochen. Allzu gesprächig gibt sie sich allerdings nicht.
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Gut gelaunte Nati-Spielerinnen beim Abschluss-Training
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Justin Bieber liked einen Beitrag von Smilla Vallotto
Mit 294 Millionen Followern gehört Justin Bieber zu den reichweitenstärksten Menschen auf Instagram. Auch ausserhalb der Plattform ist der Sänger allseits bekannt.
Derweil bäckt Smilla Vallotto in den sozialen Medien kleinere Brötchen. 15'000 Menschen folgen der Nati-Spielerin auf Instagram. Ihr Beitrag vom 7. Juli zusammen mit Alayah Pilgrim nach dem entscheidenden 2:0 gegen Island erhielt über 3'700 Likes. Darunter schleicht sich nun auch ein «Gefällt mir» des US-amerikanischen Superstars Bieber.
Bieber ist zurzeit in der Schweiz unterwegs. Er teilte Bilder von einer Radfahrt in Genf in den sozialen Medien – und verteilt kurz darauf einen Like an Vallotto.
«Leute, was geht den hier ab?», schreibt Vallotto in einer Instagram-Story und fügt an: «Justin Bieber hat meinen Post geliked.» Neben diesem Satz steht ein weinendes Emoji.
Freudentränen bei Vallotto, ein Satz mit Augenzwinkern kommt hinzu: «Lebensmission erfüllt.»
Vor dem Training vom Mittwochmorgen ist der Bieber-Like ein Gesprächsthema in der Nati. Die Spielerinnen witzeln auf dem Platz darüber. Vallotto meint, dass sie sich eine Nachricht von Bieber erhoffe.
Screenshot/Instagram@smilla.vallotto -
Riesen über Lehmann: «Alisha findet immer die richtigen Worte»
Alisha Lehmann ist an der Heim-EM nur Ergänzungsspielerin. Im letzten Spiel gegen Finnland feierte sie mit einem Teileinsatz ihr Debüt. Viel wichtiger als ihre Qualitäten auf dem Rasen sind ihre Taten in der Kabine.
Aus dem Kreis der Nati ist immer wieder zu hören, dass die 26-Jährige mit Ansprachen für einen guten Teamgeist sorgt. So hat sie auch vor dem Finnland-Spiel ihren Teamkolleginnen eingeheizt. Das Resultat lässt sich sehen: Viertelfinal-Qualifikation!
«Alisha findet immer die richtigen Worte», sagt Nadine Riesen am Dienstag in einer Medienkonferenz. «Bisher hat es immer gut getan, solche Worte vor dem Spiel zu hören. Es gibt einen grossen Schub, noch mehr zeigen zu wollen.»
Mit welchen Worten redet sie denn auf ihre Teamkolleginnen ein? «Dass als wir klein waren, alle geträumt haben, Fussball zu spielen. Jetzt stehen wir auf dem Feld und können wieder junge Mädchen, junge Leute oder auch Gleichaltrige begeistern. Dass wir daran denken sollen. Dass wir Spass haben und mit den Zuschauern alles geben sollen.»
Alisha Lehmann sorgt für gute Stimmung. Keystone -
Am Mittwoch beginnt die K.o.-Phase
Am Mittwoch beginnt an der EM die heisse Phase. Im ersten Viertelfinal stehen sich in Genf Norwegen und Italien gegenüber (21.00 Uhr). Die Norwegerinnen haben in der Gruppenphase das Punktemaximum geholt – unter anderem mit einem 2:1-Startsieg gegen die Schweiz. Entsprechend sind die Skandinavierinnen leicht zu favorisieren. Allerdings haben die Italienerinnen nicht zuletzt mit einem couragierten Auftritt gegen Topfavorit Spanien gezeigt, dass auch mit ihnen zu rechnen ist. Für «Le Azzurre» wäre es der erste Halbfinal-Einzug seit 28 Jahren.
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Schweiz Tourismus zieht positive Bilanz
Die Fussballeuropameisterschaft der Frauen erfüllt nicht nur das Schweizer Fussball-Herz, sondern auch das Tourismus-Herz. Viele Fans sind aus dem Ausland angereist, um sich das Spektakel in den acht Gastgeberstädten nicht entgehen zu lassen.
Wie Schweiz Tourismus nach der Gruppenphase in einer ersten Bilanz festhält, hat die EM einen positiven Effekt auf die Hotelübernachtungen. In Basel sollen diese rund 5-10% mehr sein als im Juli letzten Jahres. Damals verzeichnete die Stadt am Rheinknie ein Rekordjahr. Auch in den anderen Städten Thun, Bern, Luzern, Sion, Zürich, St.Gallen und Genf soll die Nachfrage höher sein als sonst.
Die Menschen reisen aber nicht nur an, um sich die Spiele in den Stadien anzusehen, sondern auch in den vielen Fanzone, die organisiert worden sind. Die Bilder dieser Fanzonen und diejeniger der Fanmärsche verbreiten sich über die Medien und Social Media und präsentieren die Scheiz als vielfältiges und modernes Reiseland.
«Schweiz Tourismus hat es geschafft, ein Fussballturnier in eine inspirierende Liebeserklärung an das Gastgeberland zu verwandeln», sagt Turnierdirektorin Doris Keller.
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Wälti und Reuteler in der Kicker-Elf der Vorrunde
Grosse Ehre für zwei Schweizer Nationalspielerinnen: Lia Wälti und Géraldine Reuteler wurden vom renommierten Fachmagazin Kicker ins EM-Team der Vorrunde gewählt.
Der Schweizer Viertelfinal-Gegner Spanien ist gleich mit drei Spielerinnen in der Top-Elf vertreten: Laia Aleixandri, Alexia Putellas und Esther Gonzalez schafften den Sprung ins Team der Gruppenphase.
Im Mittelfeld stehen neben der zweifachen Weltfussballerin Putellas, Wälti und Reuteler auch Schwedens Captain Kosovare Asllani und Deutschlands Klara Bühl. Im Sturm fiel die Wahl neben Gonzalez, die mit vier Treffern aktuell die Torschützenliste anführt, auf die Engländerin Alessia Russo. Die Abwehr bilden Aleixandri sowie die beiden Französinnen Thiniba Samoura und Selma Bacha. Als beste Torhüterin wurde die Niederländerin Daphne van Domselaar ausgezeichnet.
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Das sagen Vallotto und Riesen zum Erkältungs-Alarm
Am Dienstag wird das Nati-Training kurzfristig abgeblasen, weil einige Spielerinnen Erkältungssymptome haben. Smilla Vallotto und Nadine Riesen geben leise Entwarnung.
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Angerer verrät: So schlimm war das Gespräch mit Herzog
Kurz vor der Heim-EM wird Elvira Herzog als Stamm-Keeperin rasiert. Im Fussball-Talk «Heimspiel bei der Frauen-Nati» verrät Torhütertrainerin Nadine Angerer, wie das Gespräch verlief.
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Nati-Training abgesagt: Viele Spielerinnen erkältet
Das Nati-Training am Dienstag in Thun wird kurzfristig abgesagt. «In den vergangenen Tagen haben einige Spielerinnen Erkältungssymptome verspürt. Um eine qualitative Trainingsgestaltung zu gewährleisten, hat der technische Staff entschieden, heute freizugeben und die für heute geplante Trainingseinheit morgen zu absolvieren», schreibt der «SFV».
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Rapstar stärkt Alisha Lehmann den Rücken
Immer wieder bekommt Alisha Lehmann Hass und Häme in den sozialen Netzwerken ab. User empfehlen ihr bisweilen, mehr zu trainieren und sich weniger zu schminken. Nach dem Viertelfinal-Einzug postet ein paar Fotos und schreibt dazu: «Wir haben Geschichte geschrieben.»
Den Beitrag kommentierte unter anderem eine prominente gute Freundin: Die deutsche Rapperin Shirin David. «It's quiet, ain't no back talk», schreibt der Musik-Star, auf Deutsch etwa: «Ruhig hier, es gibt keine Widerrede.» Damit wollte David verdeutlichen, dass Lehmanns Kritikerinnen und Kritiker angesichts ihres Erfolgs verstummt seien.
Der Rapstar und die Profifussballerin haben sich über Social Media kennengelernt und sind seitdem gut befreundet. Sogar in einem ihrer Songs hat David sie schon erwähnt. In «Babsi Bars» rappt sie, sie kontrolliere «das Game wie Alisha Lehmann beim Fussballspiel».
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Italienerin feiert Bachelor-Abschluss
Elena Linari steht mit Italien im EM-Viertelfinal. Vor der Partie gegen die Norwegerinnen (Mittwoch, 21 Uhr) hat sie bereits einen Grund zum Jubeln. Die 31-jährige Verteidigerin der AS Roma hat erfolgreich ihren Bachelor in Bewegungswissenschaften abgeschlossen. Im Training bekommt sie einen Blumenstrauss überreicht und wird gefeiert.
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Die Pressekonferenz mit Lia Wälti und Alayah Pilgrim
Am Freitag bestreitet die Schweizer Nati bei der Heim-EM den Viertelfinal gegen Spanien. Am Montag vor dem Spiel sprechen Lia Wälti und Alayah Pilgrim über den Kracher. Letztere packt auch noch eine verrückte Löwen-Geschichte aus.
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Zuschauerrekord wird gebrochen
461'582 Fans haben die bisherigen EM-Spiele in der Schweiz im Stadion gesehen. Es war damit die bestbesuchte Gruppenphase einer Frauen-EM aller Zeiten. In der K.o.-Phase sollen weitere Rekorde purzeln.
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Die Viertelfinals sind bekannt!
Nach den letzten Gruppenspielen am Sonntagabend in der Gruppe D ist nun klar, zu welchen Begegnungen es in den EM-Viertelfinals kommen wird:
Mittwoch, 16. Juli, 21 Uhr: Norwegen – Italien
Donnerstag, 17. Juli, 21 Uhr: Schweden – England
Freitag, 18. Juli, 21 Uhr: Schweiz – Spanien
Samstag, 19. Juli, 21 Uhr: Deutschland – Frankreich -
Doch nicht alle Spielerinnen fit
Im öffentlichen Training beobachte blue Sport: Terchoun ist angeschlagen und trainiert allein. Crnogorcevic bricht das Training vorzeietig ab, Sow und Stierli fehlen wegen einer Erkältung.
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Grosser Ansturm: Über 4000 Fans besuchen das Nati-Training in Bern
Die Begeisterung rund um die Frauen-Nati ist riesig. Am Samstag kommuniziert der Verband, dass am Sonntagnachmittag ein öffentliches Training im Stadion Neufeld in Bern stattfinden wird und die Fans kommen in Scharen. Die Holztribüne, die Platz für 3000 Personen bietet, reicht bei weitem nicht. Über 4000 Fans schauen dem Team von Pia Sundhage zu. Nach dem Training werden die Spielerinnen Autogramm- und Selfie-Wünsche erfüllen.
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Keine zusätzlichen Tickets mehr für Schweiz-Spanien
Am Freitag 18. Juli treffen die Schweizerinnen in Bern im EM-Viertelfinal auf Spanien
Aufgrund der begrenzten Stadionkapazität (31'500 Zuschauer) bringt die UEFA keine zusätzlichen Tickets in den öffentlichen Verkauf. Schweizer Fans, die noch auf der Suche nach einem Ticket sind, können über die Resale-Plattform der UEFA noch an Tickets gelangen
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Neuer Rekord für Frauenfussball-Übertragung
Bis zu 891'000 Personen haben das EM-Spiel Schweiz-Finnland live auf SRF zwei verfolgt, wie «persönlich» schreibt. Dies entspricht einem Marktanteil von 77,2 Prozent und übertrifft die bereits hohen Werte der vorangegangenen EM-Spiele gegen Norwegen und Island.
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Basel bereitet sich auf grosses Fussballfest vor – Holland-Fans versuchen Schweizerdeutsch
Am Sonntag treffen beim letzten EM-Gruppenspiel im St. Jakob-Park die Niederlande und Frankreich aufeinander. Basel bereitet sich auf ein grosses Fussballfest mit mehreren Tausend Oranje-Fans vor.
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Deutschland von Schweden vorgeführt: «Liegen am Boden»
Das deutsche Nationalteam hat sich trotz des Viertelfinal-Einzugs erst mal aus dem Favoritenkreis der Fussball-EM verabschiedet. Das 1:4 gegen Schweden ist eine ernüchternde Lehrstunde.
Mehr zur höchsten EM-Niederlage der DFB-Frauen liest du hier.
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Abschluss in der Gruppe D: Vorteil für England und Frankreich
In der Gruppe D ist vor der letzten Runde vom Sonntag noch alles offen, wobei Frankreich und England klar favorisiert sind. Die beiden Teams könnten sogar mit Niederlagen die Viertelfinals erreichen.
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Die Schweiz vor einer goldenen Zukunft?
In einem Interview mit dem Sonntagsblick wurde die ehemalige Schweizer Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg gefragt, wie golden die Zukunft des Schweizer Frauenfussball ist, mit Blick auf die junge Generation um Schertenbleib, Beney Wandeler und Co. Die Antwort der SRF-Expertin dazu:
«Wenn man das auf Titel bezieht, bleibt der Weg sehr weit. Die anderen Nationen arbeiten auch gut. Für die Schweiz ist ein EM-Viertelfinal so viel wert wie für Frankreich, England oder Spanien das Finale. Darauf kann man schon stolz sein! Aber es ist toll, dass ein Umbruch eingeleitet werden konnte. Es gibt junge Spielerinnen, die das Gerüst für die Zukunft sein können.»
Martina Voss-Tecklenburg Marius Becker/dpa -
Pilgrims Ex-Trainerin: «Ich wusste nie, ob Alayah spielen kann – das war ein wenig mühsam»
Danique Stein war bei den FCB-Frauen Trainerin von Nati-Stürmerin Alayah Pilgrim. Sie verrät im «Heimspiel bei der Frauen-Nati», wieso sie in dieser Zeit nicht immer auf die Leistungsträgerin setzen konnte.
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Der Traum vom «noch grösseres Sommermärchen»
Die Schweizer Spielerinnen genossen am Samstag einen freien Tag. «Kopf lüften» heisst das Motto, bevor der volle Fokus dem Viertelfinal gilt. In Bern erwartet die Nati am Freitag mit den Weltmeisterinnen aus Spanien nicht nur ein starker Gegner, sondern auch ein wiederum volles Stadion. «Die Unterstützung der Fans ist grossartig», sagt Marion Daube, die Direktorin Frauenfussball im SFV.
«Es ist natürlich das Wunschszenario eines Ausrichters, dass das Team das ganze Land bewegt. Das wiederum trägt auch die Spielerinnen.» Marion Daube, die Direktorin Frauenfussball beim SFV. Die Frage ist, wie weit die Reise für das Team von Pia Sundhage noch gehen kann. Bislang sei der Plan aufgegangen, sagt Daube. «Ich bin gespannt, ob wir ein noch grösseres Sommermärchen schaffen können.» Der Fussball biete so viel Raum, «vielleicht auch mal für ein ganz grosses Märchen. Auf jeden Fall wollen wir davon träumen dürfen».
Marion Daube, die Direktorin Frauenfussball beim SFV. Keystone -
Die letzten 5 Begegnungen gegen Spanien: Von Kanterniederlagen und einem nutzlosen Spektakel-Sieg
Am Freitag treffen die Schweizerinnen in Bern im EM-Viertelfinal auf Angstgegner Spanien. So verliefen die letzten fünf Begegnungen mit den Weltmeisterinnen.
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EM für Bachmann nah und fern
Die derzeit wegen eines Kreuzbandrisses verletzt ausfallende Ramona Bachmann gewährt auf Instagram Einblicke in ihren «EM-Alltag».
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Spaniens Nationaltrainerin zollt dem Schweizer Team Respekt
Montse Tomé führte die Weltmeisterinnen aus Spanien erstmals ungeschlagen in die K.o-Phase eines EM-Turniers. Der Schweiz zollt die spanische Nationaltrainerin Respekt. Dass das Team von Pia Sundhage sich in extremis gegen Finnland in die Viertelfinals gespielt hat, ist Tomé freilich nicht entgangen, mehr als ein paar Videos habe sie von der Schweiz jedoch noch nicht gesehen.
«Die Schweiz spielt in der Abwehr mit fünf Spielerinnen», sagt Tomé. «Das wird nicht einfach für uns. Gegen diese Taktik haben wir schon oft Mühe bekundet.» Zudem geniesse das Team eine grossartige Unterstützung vom einheimischen Publikum. «Sie werden in ihren Spielen getragen.»
Montse Tomé weiss, wie viel Erfolg Pia Sundhage als Trainerin gehabt hat sda -
Hazel Brugger bringt DFB-Frauen zum Lachen
Die deutschen Fussballerinnen erlebten vor dem letzten Gruppenspiel eine humorvolle Abwechslung: Comedy-Star Hazel Brugger hat der DFB-Auwahl am Donnerstag im Teamhotel in Zürich einen Besuch abgestattet.
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Nervenkrimi: So litten die Schweizer Fans mit der Nati mit
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Murat Yakin gratuliert Nati – und wird im Viertelfinal im Stadion mitfiebern
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Gänsehaut pur: Grenzenlose Freude nach dem Schlusspfiff
Nach 97 Minuten und 57 Sekunden ist es geschafft. Die Nati qualifiziert sich dank eines Treffers von Riola Xhemaili in der Nachspielzeit in extremis für den EM-Viertelfinal. Nach dem Schlusspfiff gibt es im Stade de Genève kein Halten mehr. Die Stimmung im Schweizer Lager ist einzigartig.
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So jubelt die Fans in Zürich über den Viertelfinal-Einzug
Rund 2000 Fans haben am Public Viewing beim Zürcher Hauptbahnhof den Einzug des Schweizer Frauen-Nationalteams in den EM-Viertelfinal verfolgt. Der Jubel beim Schweizer Ausgleichstreffer und beim erlösenden Abpfiff war riesig.
Nachdem die Finninnen in der 77. Minute mit einem Elfmeter in Führung gingen, war die Stimmung unter den Fans der Schweizer Frauen-Nati auf der Zürcher Fanmeile hörbar auf dem Nullpunkt angelangt. Der zaghafte Jubel der überschaubaren finnischen Fangemeinde verstummte rasch. Umso lauter waren dafür die Freudenschreie nach dem Schweizer Gegentor in der Nachspielzeit, Getränkebecher flogen durch die Luft.
Das Public Viewing der Zürcher Fanmeile war am Donnerstagabend schon einige Zeit vor Anpfiff gut gefüllt. Rund eine halbe Stunde vor Anpfiff gab es kaum noch Chancen auf Einlass, kurz nach 21 Uhr war definitiv Schluss – die Maximalkapazität war erreicht. Hunderte Zuschauerinnen und Zuschauer fieberten auch ausserhalb der Absperrungen mit oder versuchten ihr Glück bei einem der anderen Public Viewings in der Stadt. Die Stimmung war ausgelassen, aber friedlich, grössere Interventionen von Polizei oder Sicherheitsleuten waren keine auszumachen.
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Grosser Jubel: So freuen sich die Nati-Fans in Thun über die Viertelfinal-Quali
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Auch am Openair Frauenfeld löst die Schweizer Nati Jubel aus
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Medienkonferez im Video: Das sagen Pia Sundhage und Géraldine Reuteler über den Viertelfinal-Einzug
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Es ist geschafft: Die Schweiz steht im EM-Viertelfinal!
Dank eines Treffers in der Nachspielzeit rettet die Schweiz ein 1:1 gegen Finnland und steht erstmals in einem EM-Viertelfinal. Riola Xhemaili ist die gefeierte Heldin.
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Vorfreude aufs Finnland-Spiel: Die Nati-Fans in Genf sind bereit
Die Schweiz trifft im entscheidenden EM-Gruppenspiel am Donnerstagabend auf Finnland. Die Fans zeigen sich vor dem Fanmarsch in Genf optimistisch.
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Die Schweizer Fans marschieren gemeinsam zum Stadion
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Die Fans stimmen sich in auf dem Bundesplatz in Bern auf die Partie ein
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Die mögliche Aufstellung: So dürfte die Nati gegen Finnland auflaufen
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Schweiz-Gegner Finnland vor EM mit peinlichem Fehler
Kurz vor der EM unterlief Finnlands Teammanagerin Outi Saarinen ein peinlicher Fauxpas: Anstatt der 23-jährigen Spielerin Nanne Ruuskanen nominierte sie für das Nations-League-Spiel gegen Serbien deren Namensvetterin Stina Ruuskanen (51), die vor 29 Jahren ihr letztes Länderspiel absolviert hatte.
Weil der Fehler erst nach Ablauf der Frist erkannt wurde, konnte er nicht mehr korrigiert werden. Folglich blieb die enttäuschte Nanne Ruuskanen zuhause. Ihre Namensvetterin nahm die Verwechslung hingegen mit Humor.
«Ich bin auf jeden Fall bereit, wenn die Berufung kommt! Erst gestern habe ich in einem Hobby-Ligaspiel gespielt, mein Spielgefühl ist also gut», sagte sie der finnischen Zeitung «Ilta-Sanomat».
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Austragungsorte freuen sich über geglückten Start zur Frauen-EM
Die Fussball-EM der Frauen in der Schweiz ist bislang ein voller Erfolg. Dieses Fazit ziehen die acht Austragungsorte nach der ersten Turnierwoche, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA zeigt.
Rund 600'000 Tickets wurden bisher verkauft. Damit wurde der Rekord der EM 2022 in England bereits gebrochen. Die Stimmung ist ausgelassen und friedlich, wie alle angefragten Städte und Polizeistellen versichern. Die Fanzonen sind – auch dank Wetterglück – fast immer gut besucht.
«Der Frauenfussball boomt, davon profitiert das Turnier in der Schweiz», sagt die Bloggerin Laura Lüdi. Sie reist seit Turnierstart durchs Land und lobt auch die Arbeit der Host Cities. Die EM sei in den Innenstädten viel präsenter als zuletzt in Frankreich und England.
Ein Höhepunkt der ersten Woche war der Rekord-Fanmarsch in Bern vor Schweiz-Island mit 14'000 Teilnehmenden.
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Mini-Fanmarsch vor Finnland-Spiel
Was waren das für tolle Bilder aus Basel, was waren das für fantastische Bilder aus Bern. Tausende von Schweizer Nati-Fans marschieren vor den EM-Spielen gegen Norwegen, respektive Island gemeinsam Richtung Stadion. In Bern wurden 14’000 Fussball-Fans gezählt. Nie war ein Fan-Marsch vor einem EM-Spiel der Frauen grösser. Ein Rekord, der Bock macht auf mehr.
Am Donnerstag dürfte es in Genf nun aber weniger spektakulär zu und hergehen. Der Fan-Marsch vom Bahnhof Lancy-Pont-Rouge bis zum Stade de Genève beginnt um 18.45 Uhr und die Strecke schafft man in 15 bis 20 Minuten. Manch einer fragt sich: Echt jetzt? Ist das alles? Geht da nicht mehr?
Die Vorfreude auf das Spiel ist dennoch gross und letztlich soll die ganz grosse Party ja auch im Stadion steigen. Der Schweiz reicht ein Unentschieden, um den Einzug ins EM-Viertelfinal zu schaffen. Und sollte es so kommen, so gehen stattdessen womöglich die Bilder einer tanzenden Pia Sundhage um die Welt. Auch nicht schlecht …
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Terchoun fehlt im Abschlusstraining
Meriame Terchoun kam an der EM bislang nicht zum Zug. Am Mittwoch fehlt die 29-Jährige im Abschlusstraining vor dem letzten Gruppenspiel gegen Finnland. Keine guten Vorzeichen mit Blick auf einen ersten Einsatz beim Heim-Turnier.
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Neuer Zuschauerrekord an einer EM-Gruppenphase
Die EM in der Schweiz schreibt Geschichte: Bereits nach zwei Dritteln der Gruppenphase wurde der Zuschauerrekord während der Gruppenphase einer Frauen-EM geknackt. Während des Spiels England gegen die Niederlande wurde verkündet, dass bislang 287'438 Fans in die Stadien geströmt sind. Neun Gruppenspiele stehen noch auf dem Programm, die Rekordmarke dürfte also noch höher gesetzt werden.
Der Zuschauerrekord in der Gruppenphase einer Frauen-EM ist bereits geknackt. blue News Leser -
So sieht der holländische Fanmarsch von oben aus
Vor dem EM-Spiel gegen England (18 Uhr im Live-Ticker auf blue Sport) sorgen die holländischen Fans für tolle Bilder in Zürich. Ein riesiges oranges Menschenmeer versammelte sich sich in der «Züri Fanzone» in der Europaallee und zog los in Richtung Letzigrund-Stadion. Der Fanmarsch sieht auch aus der Vogelperspektive eindrücklich aus.
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Schlager-Star Egli singt für Nati-Stars
Schlagersängerin Beatrice Egli, die im EM-Eröffnungsspiel in Basel die Schweizer Hymne gesungen hat, stattete dem Team von Coach Pia Sundhage im Teamhotel in Thun einen Überraschungsbesuch ab.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen tauschte sich die erfolgreiche Schlagersängerin mit den Spielerinnen aus. Danach gab es eine spontane Tanzlektion von Egli mit Alayah Pilgrim und weiteren Nati-Spielerinnen sowie eine Acapella-Gesangseinlage mit Leila Wandeler am Klavier.
Reaktionen nach dem Besuch
«Was für ein Tag!», sagte Beatrice Egli nach dem Treffen mit der Nati. «Nach dem emotionalen Moment, beim Eröffnungsspiel unsere Nationalhymne singen zu dürfen, war das heutige Treffen mit der Nati ein weiteres unvergessliches Highlight. Auch heute durfte ich wieder dieses besondere Miteinander spüren, dass mich schon im Stadion so tief berührt hat – so viel Herzlichkeit, Zusammenhalt und Frauenpower! Ein Tag voller toller Gespräche und einmaliger Augenblicke, den ich für immer im Herzen tragen werde. Danke!»
Captain Lia Wälti meint: «Es war uns eine grosse Freude, Beatrice Egli in unserem Teamhotel willkommen zu heissen. Mit ihrer sympathischen, bodenständigen Art und ihrer herzlichen Ausstrahlung hat sie uns alle sofort begeistert. Ihre positive Energie und die leidenschaftliche Freude an dem, was sie tut, haben uns inspiriert – und genau dieses Gefühl nehmen wir mit in unser drittes EM-Gruppenspiel gegen Finnland.»
Marion Daube, Direktorin Frauenfussball im SFV, ist dankbar, dass sich Beatrice Egli trotz straffem Kalender Zeit genommen hat: «Bereits ihre Interpretation der Schweizer Nationalhymne im Eröffnungsspiel hat uns alle emotional sehr bewegt. Ihr Besuch im Teamhotel war das I-Tüpfelchen und eine grosse Inspiration sowie Motivation für das wichtige Spiel am kommenden Donnerstag gegen Finnland.»
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Prinz William kommt heute nach Zürich
Prinz William reist heute nach Zürich. Er wird sich im Stadion Letzigrund das Spiel des englischen Fussballteams gegen die Niederlande anschauen.
Er wird jedoch ohne Kate Middleton kommen und es ist noch unklar, ob eines ihrer Kinder mitreisen wird. Auch ist noch nicht klar, wie lange William in Zürich bleiben wird.
Prinz William ist begeisterter Fussballfan und unterstütz das englische Team. Hier an der Europameisterschaft 2022. IMAGO/Sports Press Photo -
Kein Abschlusstraining für Wales' Team nach Busunfall
Die Fussballerinnen aus Wales erleben an der EM in der Schweiz einen Schockmoment. Am Tag vor ihrem zweiten Gruppenspiel sind sie mit ihrem Teambus in einen Verkehrsunfall verwickelt. Wie der walisische Fussballverband mitteilte, wurden beim Zusammenstoss des Busses mit einem Auto in der Nähe des Teamhotels niemand verletzt.
Das Abschlusstraining für das Spiel vom Mittwoch (21.00 Uhr) in St. Gallen gegen Frankreich wurde aufgrund des Vorfalls jedoch abgesagt.«Fussball ist jetzt zweitrangig», sagte die walisische Nationaltrainerin Rhian Wilkinson. Sie sei «betroffen», allerdings seien «alle in Ordnung». Nun gelte es sicherzustellen, dass das auch so bleibe. Wilkinson und Wales' Captain Angharad James sassen nicht im Unfallbus, weil sie zeitgleich in einem anderen Auto auf dem Weg zur Medienkonferenz waren.
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Tausende Deutschland-Fans ziehen durch Basel
Rund drei Stunden vor dem Anpfiff zum Gruppenspiel Deutschland-Dänemark stimmten sich die Fans für ein Fussballfest ein. Die dänischen Gäste besammelten sich am Barfüsserplatz. Gleichzeitig starteten die Fans aus dem Nachbarland in grosser Zahl am Messeplatz. Angeführt von einem Doppelstöcker-Bus machte sich die Fanschar mit Tausenden Menschen auf in Richtung St. Jakob-Park. Mit Trommeln und Fangesängen zogen sie raschen Schrittes durch Basel. Geplant ist, dass die beiden Fanmärsche auf dem Weg zum Joggeli zusammentreffen und die letzte Etappe gemeinsam zurücklegen.
Keystone -
Deutschland und Schweden mit komfortabler Ausgangslage
Die Gruppe C der Frauen-EM könnte bereits am zweiten Spieltag entschieden werden: Deutschland und Schweden können sich mit einem weiteren Sieg am Dienstag die ersten beiden Plätze vorzeitig sichern.
Deutschland, das sein Auftaktspiel gegen Polen 2:0 gewonnen hat, trifft ab 18 Uhr in Basel auf Dänemark. Die Däninnen stehen mit dem Rücken zur Wand, nachdem sie am Freitag gegen Schweden 0:1 verloren haben.
Deutschlands Frauen um die Top-Stürmerin Lea Schüller streben ihren neunten EM-Titel an. Gegen Dänemark ist am Dienstag trotz der Favoritenrolle Vorsicht geboten. 2023 waren die Deutschen dem kleinen Nachbar in der Nations League 0:2 unterlegen, ehe sie sich im zweiten Duell 3:0 durchsetzten. Im weiteren Turnierverlauf müssen sie überdies ohne ihre verletzte Kapitänin Giulia Gwinn auskommen.
Im ersten Gruppenspiel gegen Polen wurde Deutschland seiner Favoritenrolle gerecht. IMAGO/Laci PerenyiSchweden, dessen einziger Titelgewinn auf die erste Frauen-EM 1984 zurückgeht, trifft ab 21 Uhr in Luzern auf Polen. Stina Blackstenius und ihre Mitspielerinnen scheinen gegen eine Mannschaft, deren einzige echte Offensivkraft die Barça-Stürmerin Ewa Pajor ist, vor einer bösen Überraschung sicher zu sein. In fünf direkten Begegnungen gewann Schweden fünfmal, bei einem Torverhältnis von 17:2.
Das letzte Duell zwischen den beiden Mannschaften ist jedoch mehr als vier Jahre her. Polen hat seitdem grosse Fortschritte gemacht.
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Moser: «Géraldine Reuteler spielt ein riesiges Turnier»
Géraldine Reuteler ist gegen Norwegen und Island die Spielerin des Spiels. Beim Fussball-Talk «Heimspiel bei der Nati» lobt Martina Moser Reuteler in den höchsten Tönen.
«Sie spielt ein riesiges Turnier», sagt die ehemalige Nati-Spielerin. Nebst technischen Fähigkeiten bringe Reuteler Tempo, gute Laufwege, Dribblings und Torgefährlichkeit mit.
«Sie ist überall auf dem Platz anzutreffen», so Moser – und weiter: «Sie ist sehr fit, steht mit viel Selbstvertrauen auf dem Platz und ist mutig. (...) Sie ist ein extremer Mehrwert für die Nati.»
Was die Ex-Nati-Spielerin sonst noch über Reuteler und das Schweizer Team sagt, kannst Du hier nachlesen.
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Isländerinnen schiessen beinahe Ramona Bachmann ab
Die verletzte Ramona Bachmann ist im Wankdorf nur Zuschauerin und gibt während des Warm-Ups der beiden Teams deshalb ein TV-Interview im Mittelkreis. Ein gefährliches Unternehmen, wie sich schnell herausstellen soll. Denn Bachmann wird mitten im Gespräch beinahe von der isländischen Torhüterin abgeschossen. Ein Abstoss fliegt auf Kopfhöhe direkt auf den Nat-Star zu, reflexartig kann Bachmann noch ausweichen.
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14'000 Fans stellen in Bern Rekord auf
14'000 Fussball-Fans sind am Sonntag zu Fuss ins Stadion Wankdorf in Bern gepilgert. Es war der bisher grösste Fanmarsch in der Geschichte der Frauen-Europameisterschaften.
Die Route führte durch die Altstadt zum Bärengraben und von dort den Aargauerstalden hinauf zum Stadion. Die Stimmung war friedlich und ausgelassen, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete. Nur das Wetter spielte nicht ganz mit; es war windig und deutlich kühler als in den vergangenen Tagen.
Die Host City Bern vermeldeten den Rekord am Abend. Für die neue Bestmarke sorgten demnach 12'000 Fans aus der Schweiz und 2000 Anhängerinnen der isländischen Elf.
Frauen-Europameisterschaften gibt es seit 1984. Der bisherige Rekord war erst am Samstag in Luzern aufgestellt worden. Dort beteiligten sich 8000 Menschen am Fanmarsch vor Holland-Wales, mehrheitlich aus den Niederlanden.
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19.15 Uhr: Die Nati betritt den Rasen im Wankdorf
Um 21 Uhr gilt es für die Nati im Berner Wankdorf gegen Island ernst. Bereits um 19.15 Uhr betritt die Mannschaft erstmals den Rasen – und Alisha Lehmann und Géraldine Reuteler sagen kurz Hallo.
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Stolze Isländerinnen
Nur gerade knapp 400'000 Menschen Leben auf Island. Ergo sind sich Isländerinnen und Isländer gewohnt, die «Kleinen» zu sein, die von anderen belächelt oder unterschätzt werden. Und sie sind sich gewohnt, die «Grossen» durch ihren Teamgeist und ihre Leidenschaft zu überraschen und ins Stolpern zu bringen: In der EM-Qualifikation besiegte das Team von Thorsteinn Halldórsson in Reykjavik Deutschland 3:0 und schloss die Gruppe nur zwei Punkte hinter dem Rekordeuropameister ab.
«Da wir so wenige sind, ist der Stolz, für Island spielen und dieses Land in Europa repräsentieren zu können, noch grösser», sagt Offensivspielerin Sandra Maria Jessen. Dieser Stolz, Island im europäischen Schaufenster zu sehen, ist jedoch nicht nur bei Spielerinnen ausgeprägt, sondern auch bei Fans. Für die Partie am Sonntag in Bern gegen die Schweiz werden rund 2000 Menschen von der Insel erwartet.
Die Isländerinnen stellen sich am Sonntagabend den Schweizerinnen im zweiten Gruppenspiel für die Nati an der EM 2025. -
Zuletzt zweimal Unentschieden
Was die Schweizerinnen in Bern erwartet, ist klar: Ein unbequemer Gegner, der vor allem bei Standardsituationen seine Stärken hat. «Die Isländerinnen sind mit weiten Einwürfen gefährlich, darauf müssen wir achten und vorbereitet sein. Aber sie haben auch Schwächen, und die wollen wir ausnützen», so die Schweizer Co-Trainerin Lilie Persson.
Erfahrungen gegen die Isländerinnen sammelten die Schweizerinnen in der Nations League. Im Letzigrund resultierte im Februar bei tiefen Temperaturen ein enttäuschendes 0:0, im April gab man in Reykjavik vor spärlicher Kulisse eine komfortable Führung aus der Hand und spielte 3:3.
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Holland-Fans sorgen in Luzern für Rekord-Fanmarsch – wird er schon heute in Bern gebrochen?
Luzern in Orange: Tausende Fans der niederländischen Frauen-Elf haben am Samstag die Stadt in Beschlag genommen. Zusammen mit Anhängerinnen von Gegner Wales sorgten sie für den bislang grössten Fanmarsch an einer Frauen-EM.
8000 Menschen zogen vor dem Spiel durch die Stadt, wie die Host City Luzern am Sonntag bekanntgab. Dominiert wurde der Umzug von den in Orange gekleideten Fans der Niederlande. Die Menschen zogen singend, tanzend und musizierend durch die Strassen. Zwischenfälle gab es laut Communiqué keine.
Ein weiterer grosser Fanmarsch ist am Sonntagabend vor dem Spiel Schweiz-Island in Bern geplant. Die Host City Bern strebt an, den Luzerner Rekord zu brechen. Der Zugang zur Fanzone auf dem Bundesplatz ist vor dem Spiel wegen der erwarteten Fanmassen auf zwei Einlass-Stellen beschränkt.
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TV-Quote: DFB-Frauen klar vor Bayern und Dortmund
Die deutschen Fussballerinnen liegen mit ihrem EM-Auftakt im TV-Zahlenvergleich deutlich vor Bayern München und Borussia Dortmund bei der Klub-WM. Die DFB-Auswahl sorgte gleich im ersten EM-Spiel mit durchschnittlich 8,2 Millionen Menschen für eine Top-Reichweite. Der 2:0-Sieg der DFB-Frauen gegen Polen am Freitag in der ARD kam nach Angaben des Senders auf einen Marktanteil von 41,2 Prozent.
Das Bayern-Aus gegen Paris Saint-Germain schauten am folgenden Abend bei Sat.1 im Schnitt 2,5 Millionen. Das entspricht einem Marktanteil von 19,2 Prozent. Bei der BVB-Niederlage gegen Real Madrid sassen 1,6 Millionen vor dem Bildschirm (Marktanteil von 10,8 %.)
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So würden unsere Nati-Stars als Isländerinnen heissen
Vor dem Knüller gegen Island verraten unsere Nati-Spielerinnen blue Sport, wie sie als Isländerinnen heissen würden.
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Niederländische Königin besucht EM-Partie in Luzern
Die niederländische Königin Maxima und ihre jüngste Tochter Prinzessin Ariane haben am Samstag in Luzern gemeinsam das EM-Spiel der Niederländerinnen gegen Wales besucht.
Die beiden wurden von den niederländischen Fans im Stadion enthusiastisch begrüsst, wie Videos auf den Websites niederländischer Medien zeigten. Die Königin trug dem Anlass gemäss ein oranges Sommerkleid und feierte die Tore der Niederländerinnen mit begeistertem Applaus. Der Palast hatte den Besuch der beiden am Donnerstag auf seiner Website angekündigt.
Königin Maxima (links) die 18-jährige Prinzessin Ariane (Mitte) zeigten sich in gelöster Stimmung. Bild: sda -
Die Nati-Medienkonferenz im Video: Das sagen Sundhage und Peng vor dem kapitalen Spiel gegen Island
«Wir sind bereit und alle sind fit. Jede Spielerin hat heute trainiert und wird bereit sein. Wir haben viel Selbstvertrauen aus dem Spiel geschöpft», sagt Nati-Trainerin Pia Sundhage vor dem kapitalen zweiten EM-Gruppenspiel gegen Island am Sonntag. «Morgen haben wir ordentlich Druck. Mit unserer guten Teamchemie können wir überraschen und sind bereit für das Spiel.»
Sundhage zeigt sich mit dem ersten Auftritt gegen Norwegen trotz Niederlage zufrieden. «Die Leistung gegen Norwegen war gut, darauf müssen wir aufbauen. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Nun geht es um den nächsten Schritt. Und ich muss schon sagen: Es ist sehr viel Druck, das auf dem Team lastet. Aber ich bin sehr optimistisch für morgen», sagt Sundhage.
Die ganze Medienkonferenz mit Sundhage und Torhüterin Peng im Video:
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Die Niederlande-Fans nehmen Luzern ein
Am Samstag um 18 Uhr beginnt das EM-Turnier auch für die Niederlande. Oranje trifft in Luzern auf Wales – und die Fans sorgen schon Stunden vor dem Anpfiff für Gänsehaut-Stimmung.
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Island-Coach vor Schweiz-Spiel: «Für beide ein Final»
Island-Trainer Thorsteinn Halldorsson lässt sich an der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen die Schweiz nicht in die Karten blicken. So ist etwa nicht klar, ob Glodis Viggosdottir auflaufen wird. Die Kapitänin musste im Startspiel ausgewechselt werden, weil sie Durchfall hatte. Halldorsson sagt: «Wir sind optimistisch und hoffen, dass sie morgen spielt.» Sie hätten sie die letzten Tage geschont und würden jetzt die Nacht noch abwarten.
Zum Auftritt der Schweizerinnen sagt er: «Sie waren aggressiv, sie sind wirklich gut aufgestellt. Ein gutes Team mit guten Spielerinnen. Wir müssen bereit sein für diesen Kampf, wenn sie so aggressiv spielen wie gegen Norwegen.» Die Namen der Schweizerinnen könne er leider nicht aussprechen, aber sie seien «extrem gut im Mittelfeld» und die Nummer 22 (Sydney Schertenleib) sei sehr gut. Er erwarte ein schwieriges Spiel: «Wir dürfen keine Angst haben. Beide Teams sind in der gleichen Position und stehen mit dem Rücken zur Wand. Es ist für beide ein Final.»
Island-Coach Thorsteinn Halldorsson lässt sich nicht in die Karten blicken. Imago -
EM-Aus für DFB-Captain Giulia Gwinn
Deutschlands Fussballerinnen müssen für den Rest der EM ohne Captain Giulia Gwinn auskommen. Der Grund für den Ausfall ist eine Innenbandverletzung im linken Knie, die sich die 26-Jährige von Bayern München am Freitag beim 2:0-Auftaktsieg gegen Polen zugezogen hat.
Der Verdacht auf einen Kreuzbandriss, es wäre bereits ihr dritter in der noch jungen Karriere gewesen, bestätigte sich nach ersten Untersuchungen demnach nicht. Gwinn zog sich die Verletzung bei einer Rettungskation kurz vor der Pause zu und musste danach ausgewechselt werden.
Giulia Gwinn wird Deutschland für den Rest der EM fehlen. IMAGO/Steinsiek.ch -
30-Jähriger angezeigt wegen Drohnenflug an Frauen-EM
Ein Mann hat am Mittwochabend beim ersten Spiel der Women’s EURO 2025 in St. Gallen eine Drohne im Umfeld der Spielstätte fliegen lassen. Der 30-Jährige brach damit das absolute Flugverbot während der Spieltage. Die Stadtpolizei St.Gallen zeigte ihn an.
Die Regierung des Kantons St. Gallen hat für die Spieltage ein absolutes Flugverbot rund um den Kybunpark erlassen, wie die Stadtpolizei St. Gallen am Samstag mitteilte. Aufgrund dessen habe die Stadtpolizei St. Gallen den Luftraum überwacht.
Um 21:15 Uhr bemerkten Polizeiangehörige die Drohne. Einer Patrouille gelang es daraufhin, den Drohnenpiloten ausfindig zu machen. Der Mann habe seine Drohne innerhalb der Flugverbotszone fliegen lassen, ohne sich vorab über die Regeln zu informieren, schrieb die Polizei.
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Das bringt der Samstag
Am Samstag steigen die letzten vier Teams in die Frauen-EM ein. Mit England und der Niederlande spielen die letzten beiden Europameister sowie mit Frankreich ein weiterer ernsthafter Titelkandidat in der Gruppe D um den Einzug in die Viertelfinals.
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Deutschland bangt um Giulia Gwinn
Das ist ganz bitter: Nach 40 Minuten ist die Europameisterschaft für Deutschland-Kapitänin Giulia Gwinn möglicherweise bereits wieder vorbei. Die 26-Jährige muss beim 2:0-Sieg gegen Polen in St.Gallen in der ersten Halbzeit verletzt ausgewechselt werden. Eine MRT-Untersuchung am Samstag in Zürich soll Aufschluss darüber geben, wie schwer die Verletzung am linken Knie ist. Gwinn droht womöglich der dritte Kreuzbandriss ihrer Karriere.
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«Wahnsinn bedeutet, immer wieder dasselbe zu tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten»
Als Trainer der Französinnen hat Laurent Bonadei bisher eine makellose Bilanz. Die sechs Partien unter seiner Leitung hat die Equipe tricolore in der Nations League allesamt gewonnen (darunter zwei Siege gegen die Schweiz). Auch deshalb gilt Frankreich als einer der Favoriten für das EM-Turnier. Mit der langjährigen Abwehrchefin Wendie Renard und Rekordnationalspielerin und -torschützin Eugénie Le Sommer hat Bonadei zwei Ikonen nicht ins Kader aufgenommen.
Bonadei erklärte: «Wahnsinn bedeutet, immer wieder dasselbe zu tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten. Ich wünsche mir für dieses Team andere Ergebnisse, also habe ich eine andere Auswahl getroffen.» Nach dem erstmaligen Vorstoss in die Halbfinals 2022 wollen die Französinnen nun den grossen Coup schaffen.
Frankreich-Coach Laurent Bonadei will mit Frankreich hoch hinaus. Keystone -
Die Schwedin Asslani steigt in den 200er-Klub auf
Kosovare Asllani bestreitet gegen Dänemark (1:0) ihr 19. Spiel bei einer EM-Endrunde. Nur Solvieg Gulbrandsen (20) und Birgit Prinz (23) kamen noch häufiger zum Einsatz. Gleichzeitig war es ihr 200. Länderspiel für Schweden. Sie ist die zehnte Europäerin, die diese Marke erreicht. Vor allem aber bereitet die 35-Jährige das einzige Tor der Partie vor und beweist, dass sie noch nicht zum alten Eisen gehört.
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Iman Beney sorgt an der PK für Lacher
Iman Beney wechselt auf die neue Saison hin von YB zu Manchester City. Darauf angesprochen, ob dabei auch Geld eine Rolle gespielt hat, sagt sie zwei Tage vor dem Spiel gegen Island mit einem dicken Grinsen im Gesicht: «Hauptsache keine Schule mehr. Jetzt will ich mich voll auf den Fussball konzentrieren.» Geld habe beim Wechsel keine grosse Rolle gespielt. Noch während der EM-Vorbereitung hat Beney ihre KV-Abschlussprüfungen absolviert. Die nächste Prüfung steht am Sonntag bevor. Die 18-Jährige kann gut mit dem Druck umgehen und meint: «Jetzt müssen wir gewinnen, aber ich mache mir keine Sorge, weil am Mittwoch haben wir echt gut gespielt. Und wenn wir wieder so spielen, dann kommt es gut.»
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Schwedische Party in Genf
Die schwedischen Fans sorgten in Genf vor dem Duell mit Dänemark für Stimmung auf den Strassen.
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Polinnen haben bereits Geschichte geschrieben
Für die Polinnen ist das EM-Turnier in der Schweiz ein ganz besonderes. Denn erstmals überhaupt konnte sich Polen für eine EM-Endrunde qualifizieren. Und das gelang nicht etwa äusserst souverän, sondern vielmehr dramatisch: In den Playoffs setzte sich das Team von Trainerin Nina Patalon zuerst gegen Rumänien durch, dann behielt es auch in Hin- und Rückspiel gegen Österreich die Oberhand.
Damit hat sich die 39-jährige Patalon, die von der Nachwuchstrainerin bis zum Headcoach aufgestiegen ist, den Platz in den Geschichtsbüchern gesichert. Wie viel in der Gruppe möglich ist, wird auch von Ewa Pajor abhängig sein. Die Starstürmerin des FC Barcelona ist die mit Abstand versierteste Akteurin im polnischen Kollektiv. Ob dies allerdings genug sein wird, um sich gegen die Konkurrenz zu behaupten, ist fraglich.
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Fanmarsch durch Bern geplant
Am Sonntag, dem 6. Juli, steht für die Schweizer Nati in Bern das zweite Gruppenspiel gegen Island an (Kickoff um 21.00 Uhr). Wie der Verband am Freitag mitteilt, ist vor der Partie ein Fanmarsch durch die Bundesstadt geplant.
Der Treffpunkt ist um 16.30 Uhr bei der Fanzone am Bundesplatz. Um 17.30 Uhr geht der Fanmarsch in Richtung Stadion Wankdorf los. Die Ankunft am Stadion ist um 19.00 Uhr vorgesehen.
Das ist die vorgesehene Route für den Fanmarsch vom Bundesplatz bis zum Wankdorf. football.ch -
Wälti trainiert ohne Tape – Calligaris dreht lockere Runden
Am Freitagmorgen dreht Viola Calligaris nur lockere Runden um den Platz, während ihre Teamkolleginnen bereits richtig loslegen. Dafür scheint Lia Wälti das Norwegen-Spiel gut verdaut zu haben. Die Nati-Kapitänin macht alle Übungen mit und das ohne dick einbandagiertes Bein. Nach 25 Minuten müssen die Journalisten das Trainingsgelände verlassen.
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Basel ändert Fussgänger-Ampeln für Frauen-EM – das Netz reagiert begeistert
Zur Frauen-EM 2025 setzt Basel ein sichtbares Zeichen: An mehreren Fussgängerstreifen wurden die klassischen Ampelmännchen durch Fussballspielerinnen ersetzt. Die grüne Figur zeigt eine Frau mit langen Haaren, die zum Ball kickt. Medien wie die BBC und USA Today griffen die Aktion auf und verbreiteten sie international.
Auf Bluesky schreibt eine Nutzerin: «Ich liebe das. In Basel haben sie einige der grünen Ampeln für die Europameisterschaft in Fussballerinnen umgewandelt.» BBC/BlueskyIn den sozialen Medien stösst die Idee mehrheitlich auf Zuspruch. Viele feiern die veränderten Ampeln als charmantes Detail und als Zeichen der Wertschätzung für den Frauenfussball.
Gleichzeitig ruft die Aktion auch Kritik hervor – teils spöttisch, teils mit deutlicher Ablehnung. Ein Facebook-Kommentar behauptete etwa, die Schweiz sei wegen solcher Aktionen «am Bankrott gehen». Die Antwort liess nicht lange auf sich warten: «Du plapperst Zeilen nach, die keinen Sinn ergeben», schrieb ein Nutzer. Ein anderer hielt trocken dagegen: «Du bist sehr weit weg von der Wahrheit.»
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Ausgebooteter Frankreich-Star schiesst gegen Trainer
Wendie Renard gilt als eine der besten Verteidigerinnen der Welt – trotzdem fehlt die 34-Jährige an der EM. Die achtfache Champions-League-Siegerin wurde von Frankreich-Trainer Laurent Bonadei nicht aufgeboten. Davon erfahren hat die 168-fache Nationalspielerin erst durch die Pressekonferenz zur Kaderbekanntgabe.
«Man stellt sich viele Fragen – Fragen, die in meinem Kopf sind und die ich für mich behalten werde», sagt Renard nun gegenüber dem Sender Martinique La Première. «Ich habe alles gegeben. Nur Gott weiss, warum ich nicht in diesem Kader stehe», hält sich Renard nicht mit Kritik an Trainer Bonadei zurück. Dieser hat nicht nur auf sie verzichtet, sondern mit Eugénie Le Sommer (36) und Kenza Dali (33) zwei weitere routinierte Spielerinnen zu Hause gelassen. Seine Begründung: «Es ist keine Entscheidung gegen die Spielerinnen, sondern für die Zukunft des französischen Nationalteams.»
Ihren Landsfrauen drückt sie dennoch die Daumen. Frankreich startet am Samstagabend gegen England (21 Uhr) in die EM.
Wendie Renard ist an der EM nicht dabei. KEYSTONE -
Das läuft am Freitag
Mit Schweden und vor allem Deutschland starten am Freitag in der Gruppe C zwei Mitfavoriten auf den Titel in die Frauen-EM in der Schweiz. Der Rekordsieger Deutschland trifft um 21.00 Uhr in St. Gallen auf den krassen Aussenseiter Polen, der erstmals überhaupt für eine EM-Endrunde qualifiziert ist. Eher eine Überraschung zuzutrauen ist um 18.00 Uhr in Genf den Däninnen gegen Schweden.
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Spanische Machtdemonstration gegen Portugal
Die Weltmeisterinnen aus Spanien unterstreichen ihre Titelambitionen in ihrem ersten EM-Spiel eindrücklich. Vor 29'520 Zuschauerinnen und Zuschauern in Bern lassen sie beim 5:0 im Nachbarduell gegen Portugal nichts anbrennen.
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Caruso schiesst Italien zum Sieg
Der unbestrittene Höhepunkt bei Italiens 1:0-Sieg gegen Belgien lieferte Arianna Caruso kurz vor der Pause. Im Stil einer wunderbaren Opernarie haute die Mittelfeldspielerin von Bayern München den Ball aus rund 15 Metern in die hohe Ecke. Der Rest der Partie ist eher eintönige Magerkost als ein schwungvolles Crescendo.
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Schweigeminute für verstorbenen Liverpool-Star
Am Donnerstag und Freitag findet vor den EM-Spielen jeweils eine Schweigeminute für den bei einem Autounfall verstorbenen Liverpool- und Portugal-Spieler Diogo Jota statt.
Der Unfall ereignete sich am Donnerstag gegen 00:30 Uhr auf der Autobahn A-52 in der Nähe der Gemeinde Cernadilla, in der Provinz Zamora, im Nordwesten Spaniens. Dabei kam neben dem 28-Jährigen Diogo Jota auch sein Bruder André (25) ums Leben.
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Maritz: «Ich hatte Gänsehaut»
Am Tag nach dem Norwegen-Spiel spricht Noelle Maritz an der Pressekonferenz über die Emotionen vom Vortag. Auch wenn die Enttäuschung über die Niederlage gross ist, die Stimmung im und rund ums Stadion haben bei Maritz für «Gänsehaut» gesorgt.
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Bis zu 822'000 TV-Zuschauer beim Eröffnungsspiel
Das Eröffnungsspiel der Frauen-EM ist auch für das Schweizer Fernsehen ein Publikumserfolg. Bis zu 822'000 Zuschauerinnen und Zuschauer haben die in Basel ausgetragene Partie Schweiz – Norwegen (1:2) auf SRF1 verfolgt. Das entspricht einem Marktanteil von 65,8 Prozent. Der Livestream auf den Online-Plattformen von SRF ist rund 230'000 Mal gestartet worden.
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Heimspiel bei der Frauen-Nati
Auf die Riesen-Party zum EM-Auftakt folgt der Mega-Frust nach dem 1:2 gegen Norwegen. SFV-Sport-Koordinator Johan Djourou erklärt sich und spricht mit Marisa Wunderlin und Katja Haas über das Gefühlschaos und den nächsten Gegner Island.
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Belgien: Erneut in die Viertelfinals?
In der Qualifikationsgruppe hinter Spanien und Dänemark auf Platz 3 klassiert, musste Belgien den Umweg über die Playoffs nehmen. Gegen Griechenland und die Ukraine sicherte sich die Equipe von Ives Serneels souverän und zum dritten Mal hintereinander die Teilnahme an einer EM-Endrunde. Das schreckte den Verband jedoch nicht davon ab, den seit 14 Jahren im Amt tätigen Coach kurzerhand noch vor der EM zu entlassen und ihn durch die Isländerin Elisabet Gunnarsdottir zu ersetzen.
Ob der Aktionismus Früchte tragen wird und die Red Flames wie bei der letzten Teilnahme in die K.o.-Phase einziehen werden, hängt auch von Rekordtorschützin Tessa Wullaert ab, die ihre Nation mit vier Treffern in den Playoffs quasi im Alleingang an die Endrunde geschossen hat.
Die belgischen Hoffnungen ruhen für das EM-Turnier auf Tessa Wullaert (rechts). KEYSTONE -
Italien: Defensive Stabilität
Die besten Zeiten der Squadra Azzurra liegen schon ein Weilchen zurück – genauer gesagt gehen sie auf das letzte Jahrtausend zurück. 1993 und 1997 verpassten die Italienerinnen den Titel durch Finalniederlagen gegen Norwegen respektive Deutschland nur knapp. An die Erfolge von damals konnten sie im neuen Jahrtausend nicht mehr anknüpfen. Lediglich zweimal überstanden sie die Vorrunde.
In der Qualifikation überzeugten die Südeuropäerinnen jedoch und setzten sich in einer schwierigen Gruppe gegen die Niederlande und Norwegen durch.Dabei schossen sie in sechs Spielen zwar nur acht Tore - sie kassierten mit drei jedoch auch die wenigsten Gegentore aller Nationen der Liga A. Hält das Abwehrbollwerk auch in der Schweiz, ist der erstmalige Vorstoss in die K.o.-Phase seit 2013 durchaus realistisch.
Italiens Sturm-Hoffnung Elena Linari bejubelt einen Treffer in der Nations League. IMAGO/Colorsport -
Das läuft am zweiten EM-Tag
Nach dem so bitter verlaufenen EM-Auftakt für das Schweizer Team ist am Donnerstag die Gruppe B im Einsatz. Im ersten Spiel ab 18.00 Uhr treffen in Sion Belgien und Italien aufeinander. Geleitet wird die Partie von der Schweizer Schiedsrichterin Désirée Grundbacher.
Ab 21.00 Uhr greift auch Weltmeister Spanien ins Turniergeschehen ein. Im iberischen Duell trifft die Startruppe in Bern auf Portugal. Ob die zweifache Weltfussballerinnen Aitana Bonmati nach überstandener Meningitis-Erkrankung bereits wieder mittun kann, ist fraglich.
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«Hopp Schwiiz!» – Nati-Fanmarsch erreicht das Joggeli
Die Fans der Schweizer Nati sorgen vor dem EM-Auftaktspiel gegen Norwegen in Basel für ordentlich Stimmung.
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Royale Unterstützung für Norwegen
Prinzessin Ingrid Alexandra und Prinz Sverre Magnus von Norwegen wünschen ihrem Nationalteam vor dem Spiel gegen die Schweiz viel Glück.
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Minus-Geschäft? Deshalb gibt es in Biel kein Public Viewing
In vielen Schweizer Städten gibt es während der EM Public-Viewing-Veranstaltungen. In Biel allerdings nicht. Abgesehen von Übertragungen in Bars und einer einmaligen Veranstaltung im Nidauer «Dispo» gibt es in der Stadt keine Fanzone, berichtet die Zeitung «ajour».
Der Grund: Private Anbieter schätzen das kommerzielle Intereresse als zu gering ein. «Trotz aller Begeisterung für öffentliche Sportübertragungen kann ich das Risiko eines finanziellen Fiaskos nicht eingehen», erklärt etwa Lukas Hohl, der normalerweise eine Fanzone am Seemätteli in Nidau organisiert. Auch vor dem «Cecil» am Guisanplatz findet kein Public Viewing statt. «Letztes Jahr haben wir bei der EM der Männer ganz knapp unsere Kosten gedeckt. Wir gehen das finanzielle Risiko bei dieser Veranstaltung nicht ein», wird Sébastien Meyer, Marketingleiter des EHC Biel und Verantwortlicher für das Public Viewing, von der «ajour» zitiert.
Für Fans aus der Region ist das enttäuschend. «Wir sind enttäuscht, dass es kein richtiges Public Viewing für diese EM gibt. Das ist traurig», sagt etwa Salome Strobel, Präsidentin des Fördervereins Top-P(l)ayers FC Biel-Bienne Women. Die ehemalige SP-Stadträtin weiss allerdings «aus Erfahrung, dass es schwierig ist, Unterstützung für solche Veranstaltungen zu finden».
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Shaqiri: «Für mich ist die Schweiz Geheimfavorit»
Xherdan Shaqiri bereitet sich mit dem FC Basel im Trainingslager in Österreich auf die neue Saison vor. Der Schweizer Nati drückt er vor dem Auftaktspiel gegen Norwegen die Daumen und findet im «Blick» lobende Worte: «Wir haben eine gute Nationalmannschaft. Ich erkenne eine deutliche Entwicklung, und für mich ist die Schweiz Geheimfavorit.»
Shaqiri, der in seiner Karriere selbst vier WMs und drei EMs miterlebt hat, hat auch einen Rat für die Mannschaft von Pia Sundhage: «In einem Turnier ist es wichtig, als Mannschaft zusammenzuwachsen.» Und: «Ein Turnier im eigenen Land ist etwas ganz Einmaliges, das musst du einfach geniessen.
Xherdan Shaqiri und seine Teamkollegen feilen derzeit im Trainingslager an ihrer Form. Bild: Keystone -
Beatrice Egli singt die Nationalhymne
Für ihren Auftritt beim EM-Eröffnungsspiel in Basel verzichtet Schlagersängerin Beatrice Egli auf ihre Gage. Die Nationalhymne zu singen, ist für sie Ehrensache, wie die Sängerin zu «Blick» sagt. Die Fussball-Europameisterschaft ist für Egli nicht nur sportlich, sondern auch gesellschaftlich wichtig. «Das Turnier ist ein Zeichen für die Gleichberechtigung der Frauen», sagt die 37-Jährige.Als sie am Montag zum ersten Mal bei der Probe im St. Jakob-Park stand, hatte sie Gänsehaut. «Ich war mir sicher: Das wird ein magischer Moment», sagt die Schwyzerin. Das Schweizer Nationalteam der Frauen startet heute (21.00 Uhr) in Basel gegen Norwegen in die Heim-EM. Der St. Jakob-Park ist ausverkauft.
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Hit von Wolfgang Petry wird offizielle Hymne der DFB-Frauen
Schlagerstar Wolfgang Petry bringt pünktlich zum ersten EM-Spiel der deutschen Fussballerinnen eine gemeinsame Single mit dem DFB-Team heraus. Am Freitag, wenn die Auswahl von Bundestrainer Christian Wück in St. Gallen auf Polen trifft, erscheint die Neufassung von «Verlieben, verloren, vergessen, verzeih'n», teilte Petrys Management mit. Der mit den Spielerinnen im Trainingslager in Herzogenaurach eingesungene Kult-Hit werde zudem zur offiziellen Team-Hymne der DFB-Auswahl.
«Ich glaube, da kann sich jeder drauf freuen, was da für Engelsstimmen herausgekommen sind», sagte Kapitänin Giulia Gwinn mit einem Lächeln nach der Ankunft des Teams in Zürich. Das Lied habe die Mannschaft, die in der Schweiz den Titel holen will, «irgendwie durch die letzten Monate getragen».
Petry hatte die Auswahl am 23. Juni musikalisch auf die EM eingestimmt. Für ihn sei der Besuch «ein grosses Ereignis in meinem schon so langen Leben» gewesen, liess er über sein Management mitteilen. Dass auch Spielerinnen um die 20 bis 22 Jahre alle Petry-Hits laut mitgesungen hätten, begeisterte den 73-Jährigen offenbar sehr. Er habe tolle Gespräche mit den Fussballerinnen und dem Trainerteam gehabt, «einfach ein irrer Abend!»
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10'000 holländische Fans in Luzern erwartet
Zu Besuch am Dienstagabend im Training der Holländerinnen im Stadion Lachen in Thun: Die Stimmung ist gut, der Empfang herzlich, die Unterstützung aus der Heimat anscheinend riesig.
«Über den holländischen Verband haben 10‘000 Fans Tickets gebucht. Wieviele zusätzlich bei der Uefa noch Tickets gekauft haben, wissen wir nicht», sagt die Medienchefin der Oranjes. Vor den Partien dürften alle zusammen kommen, der holländische Fanmarsch ist wieder fix eingeplant. Das weckt Erinnerungen an die holländischen Fan-Auftritte an vergangenen Turnieren.
Am Samstag dürfte die Schweiz das erste Mal vom orangenen Meer überschwemmt werden. Treffpunkt der Oranje-Fans ist Luzern. Dort trifft Holland auf Wales.
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Lia Wälti kontert Kritik von Ex-Nati-Trainerin Inka Grings
«Von aussen Dinge zu beurteilen ist nicht einfach. Aber natürlich bekomme ich Einiges mit und kann sagen: Es rumort im Team.» Es sind die Worte von Ex-Nati-Trainerin Inka Grings.
Lia Wälti hat dafür nur ein müdes Lächeln übrig. «Ich finde es immer spannend, wie solche Dinge rauskommen. Wenn uns etwas auszeichnet, dann der Teamspirit. Wir haben ein sehr extrovertiertes Team. Spielerinnen, die sehr gerne reden, tanzen, singen, lachen. Wir haben eine sehr gute Stimmung, wir halten alle zusammen.»
Schwierige Tage gebe es schon auch, etwa wenn wie am Montag eine wichtige Spielerin wie Luana Bühler die Nati verlassen müsse. «Aber es hat uns immer ausgezeichnet, dass wir Charaktere haben, die das Team zusammenhalten. Wir haben ein Lächeln auf den Lippen und freuen uns einfach unglaublich auf Morgen», so Wälti – und weiter: «Es gibt keine schlechte Stimmung im Team und ich weiss nicht, woher das kommt. Aber das ist eigentlich egal. Wichtig ist, was wir im Team spüren und da ist absolut alles gut. Wir freuen uns einfach.»
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Lia Wälti – spielt sie oder spielt sie nicht?
An der Pressekonferenz am Tag vor dem Auftaktspiel weiss Lia Wälti selbst nicht, ob sie gegen Norwegen auf dem Platz stehen wird. Die angeschlagene Nati-Kapitänin gibt sich kurz vor dem EM-Eröffnungsspiel aber positiv.
«Mir geht's gut. Ich habe in den letzten Wochen hart gearbeitet, so dass ich morgen auf dem Platz stehen kann. Ich war heute mit dem Team unterwegs und werde auch morgen mit dem Team sein. Die Trainerin wird die Entscheidung treffen, ob ich auf dem Platz stehe oder nicht», sagt Wälti am Dienstag in Basel.
Sundhage hält sich derweil bedeckt: «Entweder sie spielt nicht, dann kriegt sie mehr Zeit, um gegen Island und Finnland zu spielen. Oder wir stellen das beste Team auf – und sie gehört zum besten Team. Das ist eine knifflig Frage und eine laufende Diskussion.»
Die komplette PK der Nati siehst Du im Video:
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Wälti absolviert kurz vor der EM ihre Abschlussprüfungen
Wälti erzählte kürzlich im Talk bei «Gredig direkt», dass sie ein, zwei Tage vor em EM-Auftaktspiel ihre Abschlussprüfungen habe. Die Kapitänin macht ein Fernstudium in Sportmanagement. Hat sie die Prüfungen absolviert, und hat sie das auf andere Gedanken gebracht? Wälti sagt: «Ja, ich habe die Prüfung gemacht. Ich habe es einfach mal probiert. Aber ehrlich gesagt verpüre ich an der Uni keinen Druck. Mein Fokus liegt auf dem Fussball.»
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Hansen: «Macht nicht zu viel Druck auf Schertenleib»»
Am Tag vor dem EM-Auftaktspiel gegen die Schweiz sprechen Trainerin Gemma Grainger, Ada Hegerberg und Caroline Graham Hansen zu den Medien. Letztere spielt bei Barcelona mit Sydney Schertenleib zusammen. Auf die Schweizerin angesprochen sagt sie: «Sie ist ein grosses Talent und hat noch alles vor sich. Setzt sie nicht zu sehr unter Druck, sie ist noch so jung. Sie hatte eine gute erste Saison. Nettes Mädchen, sie wird in Zukunft noch auf sich aufmerksam machen. Aber macht nicht zu viel Druck.»
Norwegen hat in diesem Jahr gerade mal zwei Spiele gewonnen, beide gegen die Schweiz im Rahmen der Nations League. Dies obwohl die Norwegerinnen nicht wirklich besser waren als die Schweiz. Trainerin Gemma Grainger geht nicht gross auf die letzten Spiele ein und meint: «Das Niveau des Schweizer Teams ist sehr hoch. Wir haben grossen Respekt. Morgen ist ein neues Spiel und wir werden einfach unser Bestes geben.»
Dass bei der Schweiz mehrere Spielerinnen die EM verpassen (Bühler, Bachmann, Marti und Luyet) habe keinen grossen Einfluss auf die Vorbereitungen. «Wir fokussieren uns auf unser Spiel.»
Kapitänin Ada Hegerberg (links), Trainerin Gemma Grainger (mitte) und Caroline Graham Hansen an der PK am Tag vor dem Spiel gegen die Schweiz. Imago -
Ex-Nati-Trainerin Grings: «Es rumort im Schweizer Team»
Die ehemalige Nati-Trainerin Inka Grings hat sich kurz vor dem Turnierstart zur Ausgangslage der Schweiz geäussert. «Von aussen Dinge zu beurteilen ist nicht einfach. Aber natürlich bekomme ich Einiges mit und kann sagen: Es rumort im Team», hält die 46-Jährige im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) fest. Und weiter: «Die Vorbereitung lief nicht optimal, die Ergebnisse waren alles andere als zufriedenstellend. Dazu viele Verletzte und angeschlagene Spielerinnen. Das sind keine guten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Turnier.»
Am Mittwoch starten die Schweizerinnen mit der Partie gegen Norwegen ins Heimturnier. «Meine Hoffnung ist, dass das Publikum das Team tragen und nicht hemmen wird», so Grings, die im November 2023 nach nur zehn Monaten die Nationalmannschaft der Schweiz wieder verlassen hatte: «Die Gruppenphase zu überstehen, muss das Minimalziel sein.»
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So hoch stehen für die Nati die Chancen auf den Titel
Vor dem Turnierstart veröfffentlicht Datenanalyst Opta eine Vorhersage der EM-Erfolgsaussichten der einzelnen Nationen. Demnach schafft es die Schweiz zu fast 46 Prozent in den Viertelfinal, die Chancen auf einen Halbfinal-Einzug werden auf knapp 19 Prozent beziffert. Die Chancen auf den Titel bei der Heim-EM dagegen schätzt Opta auf bloss 2 Prozent ein.
Favorit auf den EM-Triumph ist gemäss der Vorhersage Spanien mit einer Chance von fast 25 Prozent. Dahinter dürfen sich England (16 Prozent), Frankreich (15 Prozet) und Deutschland (14 Prozent) die grössten Chancen ausrechnen.
Opta sagt voraus: So stehen die EM-Chancen der einzelnen Teilnehmer. Bild: Opta -
Weltfussballerin Bonmati stösst nach Meningitis zum Tea
Kurz vor dem Start der EM in der Schweiz ist Aitana Bonmati nach ihrer Meningitis-Erkrankung zum spanischen Team gestossen. Die Weltfussballerin traf am späten Montagabend in Lausanne ein, wie der spanische Verband RFEF mitteilte. Bilder zeigen die Ankunft des 27-jährigen Barça-Stars. Topfavorit Spanien startet am Donnerstag gegen Portugal in Bern ins Turnier.
Bonmati wurde von Freitag bis Sonntag in einem Spital in Madrid behandelt, bei ihr wurde eine Hirnhautentzündung festgestellt. Nähere Angaben zum Zustand der Mittelfeldspielerin gab der Verband in seiner Mitteilung nicht bekannt. Ihr EM-Einsatz bleibt vorerst offen.
Bonmati wurde 2023 und 2024 zur Weltfussballerin gekürt und gewann mit Spanien 2023 den WM-Titel. Mit dem FC Barcelona holte sie dreimal die Champions League, in diesem Jahr verlor der Klub erst im Endspiel gegen Arsenal.
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Das sagt «Nati-Norwegerin» Smilla Vallotto über das Spiel ihres Lebens
Dass unsere Norwegerin Smilla Vallotto in der Nati eine coole Socke ist, ist nichts Neues. An der Pressekonferenz gibt's einmal mehr ein, zwei Müsterchen ihrer Schlagfertigkeit.
Auf die Frage zum Duell gegen ihre zweite Heimat sagt sie: «Das wird das Spiel meines Lebens. Wir wollen ganz Europa zeigen, dass wir fit für den Kampf sind und gegen Norwegen gewinnen.» Für wen ihre Familie die Daumen drückt, sei keine Frage. Vallotto: «Meine Mutter liebt die Schweiz mehr als Norwegen, da ist es keine Frage. Und auch alle meinen Freunde sind für mich und die Schweiz.»
Und zur Sommerhitze in der Schweiz, sagt sie: «Viele Spielerinnen aus Skandinavien haben mir geschrieben und über die Hitze geklagt. Ich habe allen nur «Welcome!» zurückgeschrieben.»
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Deutschland im Teamhotel in Zürich angekommen
Voller Optimismus sind die deutschen Fussballerinnen vor der Europameisterschaft in ihrem Teamhotel in Zürich eingetroffen. «Wir haben ewig auf den Moment gewartet, dass wir endlich ins Basecamp einziehen können», sagte Offensivspielerin Linda Dallmann vom FC Bayern München. «Es ist natürlich etwas anderes, wenn man in der Schweiz vor Ort ist.»
Bundestrainer Christian Wück und seine 23 Spielerinnen wohnen während des Turniers in einem Luxushotel auf dem Uetliberg wenige Kilometer vom See und der Innenstadt entfernt.
Das erste Gruppenspiel für den achtmaligen Titelgewinner steht gegen Polen am Freitag (21.00 Uhr) in St. Gallen an. Weitere Vorrundengegner sind Dänemark (8. Juli in Basel) und Schweden (12. Juli in Zürich).
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Luana Bühler fällt für das Heim-Turnier aus
Eine bittere Pille für die Frauen-Nati: Das Team von Pia Sundhage muss für die EM auf Verteidigerin Luana Bühler verzichten. Ihre Kniebeschwerden lassen keinen Einsatz am Turnier zu. «Trotz eines guten Heilungsverlaufs kommt das Turnier für Luana Bühler zu früh, die noch nicht bei 100 Prozent ist», schreibt der Verband am Montagmorgen. Für Bühler rückt Laia Ballesté nach.
«Wir wussten, dass es bei Luana Bühler ein Wettrennen gegen die Zeit wird», sagt Nationaltrainerin Pia Sundhage. «Dass das EM-Abenteuer nun so früh zu Ende geht, tut mir enorm leid für sie. Wir wünschen ihr im Namen des ganzen Teams ganz viel Kraft und alles Gute, damit sie sich bestmöglich erholen kann.»
«Ich habe mich sehr gefreut, ein Teil dieser Reise zu sein», sagt eine sehr emotionale Luana Bühler. «Man spürt, dass es ein ganz spezielles Turnier ist und ich habe alles versucht, um dabei sein zu können und dem Team zu helfen. Die Zeit hat aber leider nicht gereicht.»
Pia Sundhage muss auf Luana Bühler verzichten. sda -
Signiertes Trikot der Frauen-Nati für fast 4000 Franken verkauft
Ein signiertes Trikot der Schweizer Frauenfussball-Nationalmannschaft ist am Sonntagabend auf Ricardo für 3921 Franken zugunsten der Heilsarmee versteigert worden. Eigentlich hätte Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter das Leibchen Papst Franziskus schenken wollen.
Keller-Sutter hatte geplant, am 6. Mai nach Rom zu reisen, um an der Vereidigung der Schweizergarde teilzunehmen. Dabei hätte sie Papst Franziskus treffen wollen, der ein Fussballfan ist. So teilte es die Heilsarmee mit.
Die Bundesrätin hatte mit Blick auf die am kommenden Mittwoch beginnende Frauen-EM ein von allen Spielerinnen der Nationalmannschaft signiertes Trikot anfertigen lassen. Nach dem unerwarteten Tod des Papstes am 21. April übergab Karin Keller-Sutter das Trikot dann aber der Wohltätigkeitsorganisation.
Der Erlös aus dem Verkauf soll an das Frauenhaus der Heilsarmee im Kanton Basel-Landschaft gehen. Diese Einrichtung schützt und unterstützt Frauen und Mütter mit ihren Kindern, die Opfer von häuslicher Gewalt geworden sind.
Das versteigerte Trikot wurde von den Spielerinnen der Schweizer Nationalmannschaft signiert. Keystone -
England zerzaust Jamaika bei EM-Generalprobe
Der amtierende Europameister England tankt vor dem EM-Auftakt gegen Frankreich (5. Juli) noch einmal ordentlich Selbstvertrauen. Gleich mit 7:0 gewinnen die Lionesses die Partie im King Power Stadium gegen Jamaika. Dabei tragen sich sechs verschiedene Spielerinnen in die Torschützenliste ein.
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Bonmati aus dem Krankenhaus entlassen
Weltfussballerin Aitana Bonmati steht Spanien bei der EM der Frauen nach ihrer Meningitis-Erkrankung wohl zur Verfügung. Die Mittelfeldspielerin habe das Krankenhaus am Sonntag verlassen und werde in den kommenden Tagen zum Team stossen, teilte der spanische Fussball-Verband RFEF mit. Nähere Angaben zum Zustand der 27-Jährigen machte RFEF aber nicht.
Bonmati war am Freitag in ein Krankenhaus in Madrid gebracht worden, bei ihr wurde eine Hirnhautentzündung festgestellt. Darüber hatte Nationaltrainerin Montse Tomé nach dem 3:1 in einem Testspiel gegen Japan berichtet. «Aitana ist eine sehr wichtige Spielerin für uns und wir werden auf sie warten», hatte Tomé gesagt.
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«Ich sorge dafür, dass alle ein Lächeln im Gesicht haben»
Am Sonntag treten Meriame Terchoun und Alisha Lehmann vor dem letzten öffentlichen Training vor die Medien. Sie sprechen über die Hitze, ihre Rollen im Team und das EM-Fieber.
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Schweiz-Gegner Finnland nicht auf der Höhe
Finnland verliert das Testspiel gegen die Niederlande 1:2. Nach 30 Minuten steht es bereits 0:2. Bei den Gegentoren sehen die Schweizer Gruppengegnerinnen uralt aus. Mika Halonen, finnischer Sportreporter bei Yle Urheilu, schreibt in einem Kommentar: «Ich kann mich an nichts Vergleichbares erinnern – die Helmarit (offizieller Spitzname der finnischen Frauen-Nationalmannschaft; A.d.Red.) lieferte eine verwirrende EM-Generalprobe.»
Schon lange sei klar, dass das Nationalteam weit von ihrer Bestform entfernt sei. Und Besserung scheint nicht ins Sicht: «Als die Helmarit am Donnerstag in ihrem offiziellen EM-Testspiel auf die Niederlande trafen, gab es keine Antworten auf die Probleme. Vielmehr sah man Dinge, die viele verwirrt den Kopf schütteln liessen.» Wer die Gegentore sieht, der weiss, wovon Halonen spricht.
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So logieren die Nati-Spielerinnen während der EM
Die Nati schlägt ihr EM-Quartier im Hotel Seepark in Thun auf. blue Sport hat das Nati-Hotel im Vorfeld bereits besucht und einen Blick in die Zimmer, den Kraftraum und die Küche geworfen.
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Alisha Lehmann postet Bild aus Nagelstudio
Am Tag nach dem Sieg gegen Tschechien postet Alisha Lehmann ein Bild aus einem Nagelstudio. Zu sehen sind ihre Nati-Kolleginnen Smilla Vallotto und Iman Beney, die sich die Nägel machen lassen. Dazu schreibt sie: «Lish effect».
Alisha Lehmann postet Foto aus dem Nagelstudio. instagram.com/stories/alishalehmann7 -
Martina Moser nervt sich über Shitstorm
Kurz vor dem EM-Auftakt gibt es für die Frauen-Nati einen weltweiten Shitstorm. Im Heimspiel bei der Nati auf blue Sport spricht Ex-Nationalspielerin Martina Moser Klartext und erklärt, wo der Verband einen Fehler gemacht hat.
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Testspiele der Schweizer Gruppengegnerinnen
Sowohl die Norwegerinnen als auch die Finninnen müssen sich im letzten Testspiel vor der EM geschlagen geben. Island hingegen siegt.
Die Norwegerinnen, Gegnerinnen der Schweizerinnen im Startspiel am 2. Juli, unterliegen EM-Teilnehmer Schweden in Oslo vor rund 14'000 Zuschauer*innen mit 0:2. Norwegen hat in diesem Jahr nur zwei Spiele gewonnen – ausgerechnet die beiden gegen die Schweiz in der Nations League.
Finnland verliert das Testspiel gegen die Niederlande 1:2. Die Isländerinnen gewinnen derweil auswärts gegen Serbien 3:1. Island spielte also wie die Schweiz (4:1 gegen Tschechien) gegen ein Team, das sich nicht für die EM qualifizieren konnte.
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Livia Peng, sind Sie die neue Nummer 1? «Ja»
Gegen Tschechien steht erneut Livia Peng zwischen den Pfosten, trägt aber die Rückennummer 12. Die Nummer 1 ist sie trotzdem, sie hat das Rennen gegen Elvira Herzog im Kampf um den Platz zwischen den Pfosten für sich entschieden. Am Dienstag habe sie es erfahren.
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Nati siegt bei EM-Generalprobe auch ohne Wälti
Mit 4:1 gewinnt die Schweizer Nati das Testspiel gegen Tschechien und beweist, dass sie durchaus Tore schiessen kann. Lia Wälti, die angeschlagene Nati-Kapitänin, wurde geschont.
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Probleme bei Wälti, Bühler und Pilgrim
Auch im Abschlusstraining vor dem letzten Test gegen Tschechien am Donnerstagabend auf der Winterthurer Schützenwiese trainiert Nati-Captain Lia Wälti noch mit getaptem Knie und angezogener Handbremse, ebenso Abwehrchefin Luana Bühler. Neu mit dabei auf der Liste der Sorgenkinder ist Alayah Pilgrim (22). Die Stürmerin der AS Roma fasst sich immer wieder an den einbandagierten rechten Oberschenkel. Sieht schwer nach muskulären Problemen aus.
Alayah Pilgrim scheint muskuläre Probleme zu haben. KEYSTONE -
Riola Xhemaili wechselt fix zu Eindhoven
Riola Xhemaili hat kurz vor dem Start der Heim-EM ihre sportliche Zukunft geregelt. Die Nationalspielerin wechselt nach einer einjährigen Leihe fix vom VfL Wolfsburg zur PSV Eindhoven.
Xhemaili blickt auf eine starke Saison mit dem niederländischen Topklub zurück. Den Meistertitel und den Cupsieg verpasste sie als Stammspielerin mit der PSV nur knapp. Im Liga-Cup sicherte sich Eindhoven gegen Double-Gewinner Twente Enschede doch noch einen Titel – auch dank Xhemaili, die in wettbewerbsübergreifend 26 Spielen 14 Tore erzielte und sechs Assists beisteuerte.
Xhemaili war im Sommer 2023 mit einem Vierjahresvertrag innerhalb der Bundesliga von Freiburg nach Wolfsburg gewechselt. Einen Stammplatz konnte sie sich bei den Wölfinnen jedoch nicht erkämpfen. Danach folgte die Leihe nach Eindhoven, wo sie nun einen bis im Sommer 2028 gültigen Vertrag besitzt.
Riola Xhemaili hat ihre sportliche Zukunft geregelt sda -
Lia Wältis Wettlauf gegen die Zeit
Nati-Kapitänin Lia Wälti ist angeschlagen. Pia Sundhage erklärt am Montag im Rahmen einer Pressekonferenz, wie es um die Champions-League-Gewinnerin steht. Wälti sei ein Profi, sie kenne ihren Körper und wisse, was sie aktuell tun müsse. Sie vertraue ihr zu 100 Prozent und hoffe, dass sie am Montagabend oder am Dienstag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen könne.
Am Dienstagvormittag ist Wälti im Training am Start und macht zunächst die Explosivitäsübungen mit. Wenn auch mit leicht angezogener Handbremse, wie es scheint. Um 11.09 Uhr läuft sie während einer kurzen Pause an den Spielfeldrand und tauscht sich mit einem Staff-Mitglied aus. Bleibt zu hoffen, dass Wälti den Wettlauf gegen die Zeit gewinnt und am 2. Juli beim Eröffnungsspiel gegen Norwegen bereit ist. Denn für die Nati ist die 32-Jährige unverzichtbar.
Lia Wälti während des Trainings am Dienstagvormittag. -
Livia Peng macht Explosivitätsübungen
Elvira Herzog oder Livia Peng: Wer ist die Nummer 1 an der EM? Noch ist nichts öffentlich kommuniziert. Doch etwas sticht am Dienstagvormittag ins Auge: Peng startet mit den Feldspielerinnen ins Training, während Herzog und Böhi ein «klassisches» Goalie-Training absolvieren. Ob das was zu bedeuten hat? Von Verbandsseite heisst es, dass Peng eine Session Explosivitätsübungen nachhole.
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Nati verliert Testspiel gegen U15 des FC Luzern mit 1:7
Letzte Woche testete die Nati hinter verschlossenen Türen gegen die U15 des FC Luzern. Informiert wurde die breite Öffentlichkeit über den Ausgang des Testspiels nicht. Am Montag macht «Tele Züri» aber publik: Die Frauen-Nati hat gegen die FCL-Buben 1:7 verloren. Weshalb der Verband dieses Spiel geheim halten wollte, liest du hier.
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Hier rücken die Nati-Spielerinnen ein
Die letzte Vorbereitungswoche steht an. Hier rücken die Spielerinnen ins Camp in Abtwil SG ein.
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Sundhage erklärt ihr EM-Aufgebot und kontert Kritik
Neun Tage vor dem Auftaktspiel gegen Norwegen ist das definitive Schweizer Kader für die Heim-Europameisterschaft bekannt. Nati-Trainerin Pia Sundhage erklärt ihre Wahl und wehrt sich gegen die Vorwürfe, zu hart zu trainieren. Mehr dazu hier.
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Das EM-Kader steht
Die 23 nominierten Spielerinnen
- Noemi Ivelj
- Ana-Maria Crnogorcevic
- Julia Stierli
- Livia Peng
- Elvira Herzog
- Svenja Fölmli
- Coumba Sow
- Lia Wätli
- Luana Bühler
- Iman Beney
- Sydney Schertenleib
- Géraldine Reuteler
- Sandrine Mauron
- Alayah Pilgrim
- Nadine Riesen
- Noelle Maritz
- Alisha Lehmann
- Leila Wandeler
- Smilla Vallotto
- Viola Calligaris
- Nadine Böhi
- Riola Xhemaili
- Meriame Terchoun
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Best of «Hopp Schwiiz»
In «Hopp Schwiiz», dem EM-Format von blue Sport, beantworten unsere Nati-Spielerinnen Fragen zur Heimat. Mal frech und witzig, mal seriös.
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Die letzten beiden Plätze gehen an Xhemaili und Terchoun
Jetzt ist das Nati-Kader für die Heim-EM komplett bekanntgegeben. Die letzten beiden Nominierten von Pia Sundhage heissen Riola Xhemaili und Meriame Terchoun. Letztere übernimmt nach Absprache mit ihrer besten Freundin Ramona Bachmann deren Nummer 10.
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Wer holt sich am Sonntag EM-Tickets?
Die Schnitzeljagd, mit welcher der Fussballverband das Aufgebot für die Heim-EM bekannt gibt, geht weiter. Am Sonntag kommen vorerst fünf weitere Spielerinnen ins Kader von Pia Sundhage hinzu. Eine davon ist Alisha Lehmann.
Lehmanns Name prangte am Sonntag auf dem Segel eines Boots auf dem Zürichsee. Über die Nomination des Schweizer Instagram-Stars in Diensten von Juventus Turin war in den letzten Wochen gerätselt worden, weil die Bernerin von Coach Sundhage in den letzten Monaten einige Male nicht mehr berücksichtigt worden ist.
Sandrine Mauron wurde in Neuenburg «entdeckt». Wenig später folgte Nadine Riesen, deren Trikot mit einer Drohne zum Platz ihres Jugendklubs FC Bühler geflogen wurde. Den aufgesprayten Namen von Alayah Pilgrim entdeckten Passanten auf einem Fussweg in Lugano. Das Trikot von Noelle Maritz wurde an einem Brunnen auf dem Berner Münsterplatz erspäht.
In Thun wurde der Name von Leila Wandeler (mit Kreide auf dem Weg geschrieben) gesichtet. Die Nominierung von Smilla Vallotto wurde in Genf gelüftet. Das Shirt von Viola Calligaris wurde an einem Zaun beim Fussballplatz des FC Giswil gefunden. Das Goalie-Dress von Nadine Böhi wurde in St.Gallen gefunden.
An weiteren Orten von Genf bis nach Graubünden werden bis Montagnachmittag alle 23 Spielerinnen des Schweizer EM-Kaders bekannt gegeben.
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Auch Reuteler mit dabei
Géraldine Reuteler darf sich ebenfalls auf die Heim-EM freuen. Das Shirt der 26-jährigen Mittelfeldspielerin von Eintracht Frankfurt wurde in der Sendung «Veloclub» von Rad-Expertin Michelle Andres aus einem Paket gezogen. Damit stehen nach dem zweiten Tag der Schnitzeljagd zwölf Schweizer Spielerinnen als EM-Teilnehmerinnen fest.
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Bühler, Beney und Schertenleib nominiert
Wie vom Verband auf den sozialen Medien angekündigt, ging es um 14 Uhr weiter mit den Nominierungen. Dabei wurden die Hinweise zu Luana Bühler und Iman Beney entdeckt. Das Trikot von Sydney Schertenleib wurde im Swisscom-Shop in Zürich gefunden. Um 17 Uhr folgen weitere Nominationen.
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Coumba Sow in Basler Schaufenster entdeckt – auch Wältis Nomination enthüllt
Im Schaufenster vom Läckerli Huus steht ein Porträt von Spielerin Coumba Sow. Entdeckt von Lara Marti, die sich erst kürzlich das Kreuzband riss und für die EM ausfällt.
In Zürich wurde Lia Wälti entdeckt. Sie wird die Nati als Kapitänin anführen.
Screenshot/Instagram@swissnatiwomen -
Fölmli die nächste
Svenja Fölmli fährt an die EM. Ih Trikot wurde am Samstagmorgen in Schaffhausen gefunden.
screenshot/instagram@swissnatiwomen -
Kader-Schnitzeljagd für heute vorbei
Mehr gibt der Verband heute Freitag nicht mehr preis. Doch schon am Samstag um 10 Uhr geht es mit der Schnitzeljagd der Frauen-Nati weiter.
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Der nächste Name ist da: Elvira Herzog ist im EM-Kader
In Bern vor dem Bundeshaus wird der fünfte und letzte Name für heute enthüllt: Elvira Herzog hat den Sprung ebenfalls geschafft. Der Tipp kam von Bundesrat Martin Pfister höchstpersönlich.
Bild: Swiss Nati Women -
Auch Livia Peng ist dabei
Der nächste Name ist bekannt: Torhüterin Livia Peng ist wie erwartet dabei. Die 23-Jährige, die ab kommender Saison für den englischen Double-Gewinner Chelsea spielt, wurde in ihrem Heimatort Chur auf einer Menütafel vor einem Restaurant gefunden.
Bild: Swiss Nati Women -
Es geht Schlag auf Schlag: Auch Ana-Maria Crnogorcevic hat es geschafft
Bereits ist die dritte Schweizer EM-Fahrerin bekannt: Ana-Maria Crnogorcevic «checkt in to Endrunde», wie es am Flughafen Zürich heisst. Die Bernerin, die in den USA für Seattle Reign spielt, ist die Schweizer Rekord-Nationalspielerin und -Torschützin.
Bild: Instagram Swiss Nati Women -
Nächster Name bekannt: Julia Stierli ist dabei
Die erste Spielerin, die über die öffentliche Schnitzeljagd enthüllt wird, ist Verteidigerin Julia Stierli kurz vor 15 Uhr. Enthüllt wird ihr Name in einer Zeitung in einem Café in Zürich.
Bild: Instagram Swiss Nati Women -
Die Schnitzeljagd ist lanciert: Noemi Ivelji wird als erste EM-Fahrerin enthüllt
Die Schnitzeljagd der Schweizer Frauen-Nati hat begonnen! Quer durch die Schweiz können die Fans die Spielerinnen, die es ins EM-Kader geschafft haben, persönlich enthüllen. In 23 geheimen Orten in allen Sprachregionen des Landes werden Hinweise platziert. Diese seien originell – etwa ein Nati-Trikot mit aufgedrucktem Namen, ein Graffiti oder sonst etwas Aussergewöhnliches. Jeder Ort enthüllt eine Spielerin, die das Schweizer Team an der Heim-EM vertreten wird.
Am Freitagnachmittag um 14 Uhr veröffentlicht der Verband in den sozialen Netzwerken die ersten Hinweise. Nicht einmal 20 Minuten später ist die erste EM-Fahrerin enthüllt: Die erst 18-jährige Noemi Ivelji ist dabei! Ihr Trikot wird an einer Laterne in der Badgasse in Winterthur entdeckt. Allerdings: ist sie als einzige der 23 Auserwählten nicht Teil der eigentlichen Schnitzeljagd, sondern wurde von Influencer «ciaomachsguet» verraten.
Bild: Instagram Swiss Nati Women -
Heute werden die ersten EM-Fahrerinnen verkündet
Die Spielerinnen erhalten am Freitag (20. Juni) Bescheid, wer an der EM dabei ist und wer zuhause bleibt. Kurz darauf beginnt «The Chase».
Der SFV hat im Zusammenhang mit der Kaderbekanntgabe für die am 2. Juli beginnende Heim-EM 2025 eine besondere Aktion lanciert. Statt konventionell verkündet, werden die 23 Spielerinnen vom Volk entdeckt.
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Peng mit schöner Flugeinlage im Training
Am Freitagvormittag wird im Nati-Camp Fussball-Tennis gespielt. Die Stimmung unter den Feldspielerinnen ist locker. Torhütertrainerin Nadine Angerer lässt derweil die Goalies durch die Luft segeln. Im Video siehst du eine Parade von Livia Peng.
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Wechselflut bei den Nati-Spielerinnen
Diverse Nati-Spielerinnen wechseln in diesem Sommer den Verein. Viele von ihnen dürften auch auf den EM-Zug aufspringen.
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Ramona Bachmann erfolgreich operiert
Nati-Star Ramona Bachmann hat sich während der Vorbereitungen auf die EM einen Kreuzbandriss zugezogen. Wie blue Sport erfahren hat, wurde Bachmann am Mittwoch operiert. Es soll alles planmässig verlaufen sein. Das ändert aber nichts daran, dass Bachmann die EM im eigenen Land verpassen wird.
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Hopp Schwiiz mit Crnogorcevic, Lehmann und Calligaris
In «Hopp Schwiiz», dem EM-Format von blue Sport, beantworten unsere Nati-Spielerinnen Fragen zur Heimat. Mal frech und witzig, mal seriös.
Ana-Maria Crnogorcevic: «Der Bündner Dialekt geht gar nicht»
Alisha Lehmann: «Shaqiri ist der beste Schweizer Fussballer»
Viola Calligaris: «Überpünktlichkeit nervt mich»
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Wie Peng und Herzog mit der Goalie-Situation umgehen
Kurz vor EM-Start steht die Nati ohne klare Nr.1 da. Dabei war das Thema eigentlich bereits letzten Herbst vom Tisch. Wie gehen die Goalies mit dem Hickhack um? blue Sport hat mit Elvira Herzog und Livia Peng geredet.
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Die grosse Goalie-Diskussion
Kurz vor EM-Start herrscht in der Goalie-Frage keine Klarheit. Ob Elvira Herzog oder Livia Peng im Tor steht, ist offen. Die Goalie-Baustelle ist selbst verschuldet: Vertrauen wurde ausgesprochen, Vertrauen wurde entzogen.
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Gehört Alisha Lehmann ins EM-Kader?
Im Fussball-Talk Heimspiel diskutieren Ex-Nati-Spielerin Fabienne Humm, die vormalige Nationaltrainerin Inka Grings, sowie Michael Wegmann, Leiter blue News Sport, über Wackelkandidatin Alisha Lehmann.
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Doku über Nati-Kapitänin Lia Wälti
Lia Wälti ist das Gesicht der Schweizer Nati. blue Sport hat die Kapitänin in London besucht, mit Vater und Schwester gesprochen sowie etwa David von Ballmoos, der einst im YB-Nachwuchs mit Wälti spielte.
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Fussball-Talk Heimspiel